0Hard2
Der 0Hard2 ist eine Rückkopplungs-Empfänger ohne Vorstufe, mit 2 NF-Stufen (0V2).

Als Vorlage für dieses Projekt diente das EF80-Audion von Burkhard Kainka, bei dem ich mich auch für die Tipps bedanken möchte.

 

 

 

 

 

 
Hier der Rohling:
eine Caviar 2420

 

Wichtig ist vor Allem eine ausreichende Belüftung des Gerätes (siehe HardAmp).




Deshalb wurden einige Löcher in den Deckel gebohrt.

 
Die Füße sind einfach auf den Deckel (Platine) aufgeklebt.

Auf der Rückseite des Deckels wurde eine Kunststoff-Folie zur Isolierung aufgeklebt.
 


 

   
   
  EF80 EF85 EF183 EF184
Anodenstrom / mA 10 10 12 10
Steilheit / mA/V 7,4 6 12,5 15
Innenwiderstand / kOhm 500 600 50 380
Heizspannung / V

6,3

Heizstrom / mA

300

Sockel

Noval


von unten



 
 

 

   

Der hier verwendete Miniatur-Dreko stammt aus einem def. Traansistor-Radio. Mit der halben Umdrehung die dieser Dreko hergibt ist die Sender-Einstellung nicht so angenehm.
Mit dem Getriebe sind immerhin 1 1/2 Umdrehungen möglich.

Die Zahnräder stammen aus einem alten HP-Deskjet. Die 4mm Achse ist der abgeschnittene Rest von einem Poti.

   
 

 

Der Übertrager stammt aus der Grabbelkiste. Er hat einen EI48/16 Kern für ca. 2W Ausgangsleistung. Solche Übertrager wurden z.B. für ECL113, EL8, EL42 und EL95 verwendet.
An den I-Blechen (unten im Bild) kann man sehr schön die Papier-Folie (braun) zur Realisierung des bei Eintakt-Endstufen notwendigen Luftspaltes sehen.

 

 

 

 

Das Netzteil:

Prinzipiell funktioniert die Schaltung schon mit 12V Versorgungsspannung. Es ist dann allerdings nur Kopfhörer-Betrieb möglich. Will man eine ordentliche Lautsprecher-Lautstärke erreichen so braucht man erheblich mehr Betriebsspannung. Je mehr Spannung, umso besser, da sich die Verstärkung der Röhren damit erhöht. Es zählt jedes Volt!
 

Im Leerlauf ergibt sich eine Spannung von 75V. Im Betrieb (unter Belastung) sinkt die Spannung auf etwa 64V ab.
 
Das Gerät wird mit einem 12V Wechselspannung / 500 mA  Steckernetzteil betrieben.

 

 

 

Die Westheimer-Spule:

Ein Getränkedeckel eignet sich ganz hervorragend zum Bau einer Korb-Spule.
Mit einem Teppichmesser können ganz leicht die 5 Schlitze geschnitten werden.
Dann wird der Spulenkörper zur besseren Stabilität und Haltbarkeit mit Klarlack bepinselt. 

   
Durch den hier verwendeten Lack wurde der Deckel etwas dunkler, was aber nicht stört.

Hier der 1. Versuch:
Insgesamt ca. 65 Windungen, eine Anzapfung bei 12 Windungen.
Der Untere MW-Frequenzbereich ist mit dieser Spule nicht erreichbar und das Rückkoppelungs-Poti kann nur wenig aufgedreht werden.
D.h. für den nächsten Versuch 75  Wdg. mit einer Anzapfung bei 8 Wdg.

Als Stecker werden die Kontakte und die Metall-Hälften eines DIN-Steckers benutzt.  Die Metallhälften werden mit Iso-Band zusammen-gehalten.

   

     

 
  Ferrit-Antenne:

Es wurde eine Antenne aus einem alten Transistor-Radio abgewickelt und neu aufgewickelt. Die Spule hat insgesamt 75 Windungen und Anzapfungen bei 12 und 24 Windungen.
Mit dieser Antenne ist es möglich, Nachts, bei guten Bedingungen ohne eine zusätzliche Antenne einigen Sender in Zimmerlautstärke zu empfangen.
Durch Verschieben der Spule auf dem Ferrit-Stab kann der Empfangsbereich geändert werden. Die Spule kann dann mit Kerzenwachs fixiert werden.
 
     


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