Aktuelles 2015


WDR-Team drehte in Obermarsberg und Padberg �
Das gewickelte Jesuskind

Obermarsberg / Padberg. Eine absolute Rarität ist jetzt im Museumsbesitz. Aus der Marsberger Ortschaft Padberg erhielt der Geschichts- und Heimatverein �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.� f�r das Museum �Haus B�ttcher � Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589� eine rund 350 Jahre alte Figur als Wachsarbeit. (Wir berichteten) Das �gewickelte Jesuskind� lockte jetzt selbst den WDR an. Bereits am Freitag drehte ein Kamerateam verschiedene Szenen hierzu in Obermarsberg und Padberg. Heute Abend strahlt dann der WDR in seiner Lokalzeit S�dwestfalen aus Siegen ab 19:30 Uhr den Beitrag aus. Vor der Kamera standen die Padberger Patronatsherrin: Ulrike Gr�fin Droste zu Vischering, Padbergs Ortsheimatpfleger Norbert Becker, Restaurator Hans-Alfred Schr�der aus Alme und Andreas Karl B�ttcher aus Obermarsberg (Museum �Haus B�ttcher � Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589�) Rede und Antwort.  

 

Hans-Alfred Schr�der, Ulrike Gr�fin Droste zu Vischering, Norbert Becker und das Kamera-Team vom WDR in Padberg.
 

Foto-Aufnahme w�hrend des Drehs in Padberg.


Radio-Geschichten zum Jahreswechsel �
Vom �Niggej�rken� bis zum �Wetter-Orakel� f�r das Jahr 2016

Erlinghausen. Diese Tradition gibt es nur zu Silvester und nur in Erlinghausen. � In der Ortschaft an der Waldecker Landesgrenze hat sich dieser sch�ne Brauch bis heute gehalten: Das �Niggej�rken�! Was es mit diesem leckeren Neujahrs-Patengeschenk auf sich hat, verr�t Willi Happe dem Radio-Moderator Markus Hiegemann und dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.� in einer Sondersendung am Sonntag, dem 27.12.2015. In der Reihe �Hiegemann unterwegs�� im B�rgerfunk der Hochsauerlandwelle wird in der Zeit von 19 bis 20 Uhr dieses alte Familienrezept aus den 1890er Jahren durchleuchtet. Ab 20 Uhr geht dann der pensionierte Radio-Sauerland-Wetterbauer Hermann Schr�der aus Erlinghausen noch einmal extra f�r die �Marsberger Geschichten� eine Stunde lang auf Sendung. Hermann Schr�der steht dem Moderator Markus Hiegemann Rede und Antwort und berichtet, wie er 18 Jahre lang f�r Radio Sauerland das Wetter vom �Greben-Wetterhof� in Erlinghausen gemacht hat. Interessante Einblicke und tolle Anekdoten sind da Programm, wenn Hermann Schr�der als �Sauerl�nder Kopf� sein Wissen rund um das Wetter pr�sentiert. Und so ganz, kann er es nicht lassen: Auch im Ruhestand wagt bzw. orakelt er erste Wetterprognosen f�r das Jahr 2016. Insgesamt warten am Sonntag zwei mit Informationen bespickte Radiostunden aus �Erlingsen� auf die Zuh�rer! Das pure, geballte Knowhow zum l�ndlichen Leben findet also am Sonntag von 19 bis 21 Uhr im B�rgerfunk von Radio Sauerland statt. Die beiden Sendungen sind in Marsberg und Umgebung �ber die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ (guter Empfang im Waldecker Land) bzw. �ber die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu h�ren. Alternativ und weltweit k�nnen sie �ber das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ank�ndigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de   

 

Willi Happe pr�sentiert das Niggej�rken. Foto: Antillu � Marc Schnittker.
 

Im Stall von �Greben�, dem Wetterhof in Erlinghausen � V. l. Monika, Elias, Hermann und Hartmut Schr�der. Foto: Sabrinity � Sabrina Voss.
 


Lust auf Marsberg? �
Neues Internetprojekt zeigt die Sch�nheiten von der Stadt und der Umgebung

Unser Marsberg � samt seiner Umgebung. �Heimat�: Ein Begriff, der in Mode kommt! � Galt er vor einiger Zeit noch als verstaubt und antiquiert, so identifiziert man sich mittlerweile und regelrecht mit dieser wiederentdeckten Begrifflichkeit! Andreas Karl B�ttcher, Vorsitzender der Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.: �Heimat bedeutet f�r jeden etwas Anderes. Sie ist etwas Besonderes, etwas Vertrautes � also etwas Individuelles und somit auch f�r viele etwas ganz Pers�nliches! Heimat kann man immer wieder neu entdecken. Sie ist varianten- bzw. abwechslungsreich, niemals gleich und dadurch immer wieder anders sch�n! Davon bin ich als Vorsitzender unseres Geschichts- und Heimatvereins absolut �berzeugt!� B�ttcher weiter: ��und genau da will unser Verein behilflich sein, sodass Einheimische, B�rgerinnen bzw. B�rger sowie G�ste und Touristen die Sch�nheiten Marsbergs und der angrenzenden Orte und St�dte entdecken bzw. neu- und wiederentdecken!� Hierzu hat der Marsberger Geschichts- und Heimatverein jetzt ein neues Internetprojekt mit dem Namen: �Unser Marsberg � samt seiner Umgebung� ins Leben gerufen. Urspr�nglich nur auf Facebook vertreten, sammelte �Unser Marsberg� bisher innerhalb k�rzester Zeit an die 1.000 Fans. Nun hat das Internetprojekt �Unser Marsberg � samt seiner Umgebung� auch ein eigenes Web-Portal. Eine regelrechte Inwertsetzung der Sch�nheiten Marsbergs und der n�heren Umgebung erfolgt durch tolle, saisonal wechselnde Fotoaufnahmen heimischer Fotografen aus beispielsweise Essentho, Westheim, Marsberg, Diemelstadt-Wrexen, Padberg, Beringhausen oder aus dem Gro�raum Diemelsee und weiteren Teilen des Waldecker Landes sowie des Sauerlandes. Auch Hobbyfotografen sind aufgerufen sich an dem neuen Internetprojekt der Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V. zu beteiligen. B�ttcher: �Interessante Blickwinkel auf unsere Landschaft, Ortschaften und Sehensw�rdigkeiten sind somit garantiert!� Gepaart wird das Ganze gelegentlich mit kurzen Informationen zu Veranstaltungen und kulturellen Highlights rund um Marsberg und den angrenzenden St�dten. Die technische Voraussetzung f�r das neue Internetportal schaffte die Internet- und Filmagentur Markeloop aus Marsberg. Daniel Hofmann von Markeloop: �Diese �bergreifende und moderne Heimat-Informationsplattform mit tollen Bildern f�r Jung und Alt zur Kernstadt und den umliegenden Ortschaften sowie St�dten soll Lust auf Marsberg machen! Wir entwickelten einen WORD-Press-Blog, der jede M�glichkeit der Suchmaschinenoptimierung vereint und sich au�erdem alle Beitr�ge automatisiert von der Facebook-Fanseite von �Unser Marsberg � samt seiner Umgebung� dank einer Schnittstelle beschafft. Die Hintergrundbilder wechseln regelm��ig abh�ngig von den Jahreszeiten und Ortsteile k�nnen kategorienabh�ngig News per RSS-Feed abonnieren. Auch mobil kann sich die Plattform durchaus sehen lassen und ist modern via Smartphone und Tablets aufrufbar.� Das neue Logo f�r �Unser Marsberg� kreierten Marc Schnittker und Melissa Agethen von Antillu, der Marsberger Agentur f�r Mediendesign. Marc Schnittker im Gespr�ch: �Uns war es wichtig die Marsberger Ortsteile zu verbinden! So kamen wir auf die Idee, die Silhouette von der Marsberger Kernstadt als zwei Puzzleteile darzustellen. Die beiden ehemaligen St�dte Niedermarsberg und Obermarsberg bilden eine Einheit. Ein Schritt, der kommunalpolitisch schon im Jahr 1975 vollzogen wurde. Beigepuzzelt bzw. beigef�gt werden, k�nnen jetzt beliebig die weiteren, heutigen 15 Ortsteile Marsbergs sowie die angrenzenden St�dte Bad W�nnenberg, Lichtenau, Warburg, Diemelstadt, Bad Arolsen, Diemelsee, Willingen oder Brilon. � Also genau die Region rund um Marsberg, die St�dte und Gro�gemeinden, die �Unser Marsberg � samt seiner Umgebung� heimatkundlich und kulturell ansprechen m�chte!� N�here Informationen unter: www.Unser-Marsberg.de oder www.facebook.com/Unser.Marsberg

 

Die Kreativabteilung von �Unser Marsberg � samt seiner Umgebung�: v. l. Andreas Karl B�ttcher (Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.), Daniel Hofmann (Markeloop) und Marc Schnittker (Antillu) stellen das neue Internetprojekt vor. Foto: Melissa Agethen
 

Das neue Logo von �Unser Marsberg � samt seiner Umgebung� � Der Silhouette von der Marsberger Kernstadt � als Puzzleteile dargestellt � k�nnen ganz beliebig angrenzende St�dte und Orte Marsbergs beigef�gt bzw. beigepuzzelt werden.              



DO BISTE PLATT � Advent im Sauerland

Heidi Hedtmann und die Scharfenberger Weihnacht

Erlinghausen / Giershagen / Beringhausen / Diemelsee / Brilon / Olsberg / Eslohe. In diesem Jahr gibt es zwar keine �Plattdeutsche Weihnacht�, daf�r aber vier bezaubernde Adventssendungen aus dem Sauerland. Nach den Sendungen zu den Weihnachtspl�tzchen, dem Nikolaus und den Christb�umen gehen die plattdeutschen Arbeitskreise vom Briloner Heimatbund � Semper Idem e. V., der Kolpingfamilie Eslohe, der Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V. und dem Heimatbund der Stadt Olsberg am Montag, dem 21.12.2015 von 20 bis 21 Uhr eine Stunde lang auf Sendung. Diesmal steht nat�rlich das Christkind im Mittelpunkt der Sendung. Helga Hess (Erlinghausen), Margret Schl�ter (Beringhausen) und Paula Brandenburg (Giershagen) erz�hlen dazu sch�ne Geschichten. Marlis Simon (Erlinghausen) erinnert an die Tradition der Barbarazweige (4. Dezember) und Karl Heinemann (Rhoden) hat trotz der letzten Platt-Ausgabe noch immer keinen Weihnachtsbaum gefunden. Bereichert wird die Radiosendung �DO BISTE PLATT� mit zahlreichen, weiteren Sprechern aus Diemelsee, Brilon und Eslohe. Die plattdeutschen Sprecher aus Diemelsee mit Hildegard und Wilfried Becker, Luise Fischer, Margarete Erlemann, Johanna Scheele, Helga G�bel, Karl-Heinz Kalh�fer-K�chling, Karl-Heinz Brocke, Karl-Heinz Behle und Irmgard Sude haben hierzu wunderbare Advents- und Weihnachtsgeschichten von anno dazumal aus ihren Archiven herausgekramt. Die hochdeutsche Moderation liegt in den H�nden von Markus Hiegemann. Die einst�ndige Radiosendung des B�rgerfunks des Marsberger Geschichts- und Heimatvereins �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.� auf der Hochsauerlandwelle findet also am Montag, dem 21.12.2015 ab 20 Uhr �ber den Frequenzen von Radio Sauerland statt. Sie ist in Marsberg und Umgebung �ber die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. �ber die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu h�ren. Alternativ und weltweit kann sie �ber das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ank�ndigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de 

An Stelle der �Plattdeutschen Weihnacht� findet dieses Jahr am 1. Weihnachtstag, dem 25.12.2015, von 19 bis 20 Uhr im Programm des B�rgerfunks eine Weihnachtssendung mit der Marsberger Schlagers�ngerin Heidi Hedtmann statt. Ab 20 Uhr geht Moderator Markus Hiegemann mit dem �DO BISTE PLATT�-Spezial, der �Scharfenberger Weihnacht�, auf Sendung.

 
 


Das gewickelte Jesuskind aus Padberg

Padberg. Eine absolute Rarit�t ist jetzt im Museumsbesitz. Aus der Marsberger Ortschaft Padberg erhielt der Geschichts- und Heimatverein �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.� f�r das Museum �Haus B�ttcher � Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589� eine rund 350 Jahre alte Figur. Es handelt sich um eine barocke Wachsarbeit. Sie stellt das Jesuskind dar, was mit einer Pailletten und B�ndern ausgestatteten Umwickelung versehen ist. Aufbewahrt wird die westf�lische Klosterarbeit: �das gewickelte Jesuskind� in einem passenden Glaskasten. Lt. Fachleuten und Historikern handelt sich f�r unsere Breitengrade um eine vom Alter her gesehene Einmaligkeit f�r Westfalen. In s�dlichen Gefilden Deutschlands ist �das gewickelte Jesuskind� als sogenanntes �Fatschenkind� bekannt. Das Lukasevangelium beschreibt das Jesuskind in Windeln gewickelt (Lk 2,7 EU). Die seit dem 3. Jahrhundert �bliche Darstellung als sogenanntes �Fatschenkind� hingegen gibt eine Kindertragemethode wieder. Dabei werden der gesamte Leib des Kindes und die Arme mit B�ndern umwickelt. Das �Fatschen� der Kleinkinder war bis in das 19. Jahrhundert �blich. Entsprechend wurde das Jesuskind dargestellt. Im Mittelalter war es �blich, Novizinnen puppenartige Jesusfiguren zu schenken. Kostbar gekleidet und in Glask�stchen aufbewahrt, sollten sie der pers�nlichen Fr�mmigkeit in der Klosterzelle dienen. So entstand auch der Beiname �Tr�sterlein�. Auch bei dem seit dem Mittelalter und bis ins 19. Jahrhundert belegten Brauch des �Kinderwiegens� geh�rte ein �Fatschenkind� dazu: In der Kirche war eine Krippe aufgestellt, in der ein gewickeltes Kindlein lag. Kinder tanzten vor ihm und sangen Weihnachtslieder. Das Jesuskind wurde dabei in der Krippe gewiegt oder wurde von Arm zu Arm gereicht. Besonders beliebt hierbei war das aus dem 14. Jahrhundert stammende Lied �Joseph, lieber Joseph mein�. Die Gemeinde demonstrierte damit anschaulich die Aufnahme Christi unter den Menschen. Ob dieser heute vergessene Brauch auf die �Tr�sterlein� der Frauenkl�ster zur�ckgeht oder umgekehrt, ist nicht gekl�rt. Auch als Backform f�r Gebildbrote ist das �Fatschenkind� in Gebrauch. Am Heilig Abend wurde in den H�usern im �Herrgottswinkel� ein solches Kind aufgestellt. Es handelte sich um ein in Seide, Spitzen und R�schen eingewickeltes Wachsfig�rchen in einem kleinen gerahmten Holzkasten mit einer Glasscheibe an der Schauseite. Den K�rper bildete meist eine flache Stoff- oder Papierwalze. Die Innenw�nde des K�stchens sind mit buntem Papier, manchmal mit bestickter Seide, Steinen und Perlen ausgekleidet. Diese K�stchen wurden in Kl�stern, aber auch von Privatpersonen � in der Regel Frauen � gefertigt. Weitere Informationen unter: www.Marsberger-Geschichte.de

 
Das rund 350 Jahre alte, gewickelte Jesuskind aus Padberg.
   


DO BISTE PLATT zur Weihnachtszeit �
Marsberger, Diemelseer und Diemelst�dter trafen sich

Erlinghausen / Beringhausen / Diemelsee / Brilon. Mit gro�en Schritten geht es auf Weihnachten zu. Diese Woche trafen sich im Gasthof zur Linde in Adorf Marsberger, Diemelst�dter und Diemelseer Plattdeutsch-Sprecher zu einem vorweihnachtlichen Treffen. Der grenz�bergreifende Gedankenaustausch von Freunden der plattdeutschen Sprache stand bei diesem Abend in gem�tlicher Atmosph�re im Vordergrund. Die aktiven und regelm��ig teilnehmenden Marsberger Akteure der Radiosendung �Do biste platt� konnten so den Waldecker Nachbarn erstmalig ihre Erfahrungen innerhalb von 3 Sendejahren mit Marsberger Beteiligung wiedergeben. An diesem Abend wurde auf Einladung von den Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V. und Bernd Becker nat�rlich der plattdeutschen Sprache ausgiebig gefr�nt. Am Montag, dem 07.12.2015 ist es dann wieder f�r alle weiteren plattdeutschen Freunde soweit. Mit dem Thema �DO BISTE PLATT zur Weihnachtszeit� gehen nicht nur Sprecher aus Erlinghausen, Beringhausen und aus Diemelsee auf Sendung, sondern auch aus den St�dten Brilon und Eslohe. In der Radio-Reihe auf Radio Sauerland sind plattdeutsch Marlis Simon, Helga Hess und Waltraud A�hauer (Erlinghausen), Margret Schl�ter (Beringhausen), Hildegard und Wilfried Becker, Luise Fischer, Margarete Erlemann, Johanna Scheele, Helga G�bel, Karl-Heinz Kalh�fer-K�chling, Karl-Heinz Brocke, Karl-Heinz Behle und Irmgard Sude (Diemelsee) mit von der Partie. Die hochdeutsche Moderation liegt in den H�nden von Markus Hiegemann. Die einst�ndige Radiosendung des B�rgerfunks des Marsberger Geschichts- und Heimatvereins �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.� auf der Hochsauerlandwelle findet also am Montag, dem 07.12.2015 von 20 bis 21 Uhr mit plattdeutschen Advents- und Weihnachtsgedichten und interessanten adventlichen Weihnachtsgeschichten auf Radio Sauerland statt. Sie ist in Marsberg und Umgebung �ber die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. �ber die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu h�ren. Alternativ und weltweit kann sie �ber das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ank�ndigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de   

 

Plattdeutscher Abend mit Sprechern aus Marsberg, Diemelsee und Diemelstadt         
 
 







Radiosendung: DO BISTE PLATT � Herbst in Erlinghausen

Erlinghausen. Die Bl�tter fallen! Der Herbst ist an allen Orten sp�r-, sicht- und erlebbar. H�rbar wird er am Montag, dem 02.11.2015 ab 20 Uhr. Der �Erlingh�user Herbst� wird dann eine Stunde lang bis 21 Uhr plattdeutsch im B�rgerfunk von Radio Sauerland pr�sentiert. Mit von der Partie ist das altbew�hrte Erlingser Trio: Marlis Simon, Helga Hess und Waltraud A�hauer. Sie gehen zusammen mit dem Radiomoderator Markus Hiegemann und dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.� aus der �Kleinen Schanze 1� in Erlinghausen mit der Hochsauerlandwelle in der Reihe �DO BISTE PLATT� auf Sendung. Zur�ckgeblickt wird allgemein auf die Erntezeit und den Erntedank, bevor Waltraud A�hauer die gro�e Pflaumenmus-Sinfonie startet. Marlis Simon und Helga Hess sind landauf-landab als �Liesbeth und Treschen� bekannt. Nat�rlich d�rfen diese beiden Unikate auch in der aktuellen Sendung aus Erlinghausen nicht fehlen. Sie tanzen mit vielen Anekdoten und plattdeutschen Erz�hlungen regelrecht durch die Erlingh�user Landschaft und das �rtliche Geschehen. Es ist halt �Hi�rbest�. Der �Hi�rbestdag� aus Erlingsen findet am Montag, dem 02.11.2015 ab 20 Uhr �ber Radio Sauerland statt. Die Sendung ist in Marsberg und Umgebung �ber die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. �ber die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu h�ren. Alternativ und weltweit kann sie �ber das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ank�ndigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de 

 

Helmut und Helga Hess, Markus Hiegemann, Marlis Simon und Waltraud A�hauer starten in der Reihe �DO BISTE PLATT� st�rmisch in den Herbst.
 

Die Generalprobe zur herbstlichen Sendung aus Erlinghausen ist gelungen - Montag wird aus Erlinghausen gesendet.
 

 




Plattdeutsch am Montag zum Thema �Heimat� �
Die �plattdeutsche Familie� im Sauerland hat �Nachwuchs� bekommen

Marsberg / Brilon / Olsberg / Eslohe. Die plattdeutschen Arbeitskreise aus Brilon, Eslohe und Marsberg gehen regelm��ig immer montags ab 20 Uhr eine Stunde lang auf Sendung. Am n�chsten Montag, dem 19.10.2015 gestalten die Sprecher eine Sondersendung in der beliebten Radio-Reihe �DO BISTE PLATT�. Die Plattdeutsch-Sprecher vom Briloner Heimatbund � Semper Idem e. V. unter der Regie von Franz Schrewe, die Sprecher aus Marsberg der �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.� unter dem Vorsitz von Andreas Karl B�ttcher und die Sprecher der Kolpingfamilie Eslohe unter der Leitung von G�nter Schmidt haben hierzu in Zusammenarbeit mit dem Radiomoderator Markus Hiegemann eine Sendung zum Thema �Heimat� ausgearbeitet. Die �plattdeutsche Familie� im Sauerland in der Reihe �DO BISTE PLATT� hat Zuwachs bekommen. Das Quartett ist nun komplett. Ab November 2015 ist der Heimatbund der Stadt Olsberg mit Sprechern und lokalen Beitr�gen aus dem Olsberger Stadtgebiet mit von der Partie. Jeder Freund der urtypischen Sauerl�nder-Sprache ist zu den plattdeutschen Sendungen der jeweiligen Heimatverb�nde recht herzlich eingeladen. Das Archiv der Hochsauerlandwelle weist mittlerweile �ber 350 plattdeutsche Sendungen auf. Die Sendung der B�rgerfunkgruppe �Hochsauerlandwelle� wird �ber Radio Sauerland ausgestrahlt. Die Sendung ist am Montag ab 20 Uhr in Marsberg, Brilon, Olsberg und Umgebung �ber die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. �ber die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu h�ren. Alternativ und weltweit kann sie �ber das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ank�ndigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de 

 
 


Kleine Platt-Sprecher machen beim B�rgermedienpreis mit �

Abstimmung der Landesmedienanstalt hat begonnen

Hochsauerlandkreis / Marsberg. Die Plattdeutsch-AG der �Katholischen Grundschule am Burghof� mit ihrer Lehrerin Barbara Meyer-Ramme pr�sentierte im Mai diesen Jahres zusammen mit dem Radiomoderator Markus Hiegemann und dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.� innerhalb einer einst�ndigen Sendung im B�rgerfunk von Radio Sauerland ihr K�nnen. Diese Sendung mit 16 teilnehmenden Sch�lern der 3. Klassen der Marsberger Grundschule wurde jetzt f�r den B�rgermedienpreis der Landesmedienanstalt von Nordrhein-Westfalen zugelassen. Ab sofort k�nnen alle f�r diesen Beitrag der Hochsauerlandwelle: �Plattdeutsch-AG � Kleine Sprecher ganz gro� im Radio� in der Kategorie �Publikumspreis� t�glich online abstimmen. Die Abstimmung l�uft noch bis zum 01.11.2015. Die Hochsauerlandwelle nimmt dar�ber hinaus mit einer 2. Sendung: �Do biste platt � Plattdeutsche Weihnacht 2014� am B�rgermedienpreis teil. Wer f�r die Beitr�ge der Hochsauerlandwelle abstimmen m�chte, kann dieses auf der Seite �www.buergermedien.de > B�rgermedienpreis > zur Abstimmung� tun. �ber folgenden Link gelangt man direkt zur Abstimmung:
http://www.buergermedien.de/buergerfunk/buergermedienpreis/buergermedienpreis-2015/kategorien-2015/abstimmung.html

 

Kleine Platt-Sprecher machen beim B�rgermedienpreis mit.



Wintereinbruch am 14. Oktober: Den Abend vorher war es schon leicht am Schneien - am Morgen fing das dann richtig an. Es war der fr�heste Schneefall seit 1981. Ein paar Tage vorher hatten wir -3,5 Grad K�lte.

http://www.wetter24.de/news/detail/2015-10-15-der-oktober-2015-eine-halbzeitbilanz/

Den Rest des Jahres gab es nur noch Temperaturen um die 10 - 16 Grad.



Flyer1




https://www.facebook.com/sv21essentho
http://www.maniacband.de
 


Sauerl�nder K�pfe �
Dr. Adalbert M�llmann im Interview
 

Hochsauerlandkreis / Brilon / Marsberg. �93 Jahre und kein Bisschen leise�! � Er hat den Hochsauerlandkreis mitbegr�ndet und entscheidend gepr�gt. In der Radio-Reihe �Hiegemann unterwegs�� stellen der Moderator Markus Hiegemann und der Marsberger Geschichts- und Heimatverein �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.� interessante und bedeutende Pers�nlichkeiten des Sauerlandes vor: Die �Sauerl�nder K�pfe�! Einer von ihnen ist mit Sicherheit Dr. Adalbert M�llmann aus Brilon. Er war vor der Kommunalen Neugliederung Oberkreisdirektor des Altkreises Brilon und ab 1975 in gleicher Position f�r den neugeschaffenen Hochsauerlandkreis t�tig. Das aus Papenburg stammende, geb�rtige �Nordlicht� Dr. M�llmann erz�hlt w�hrend der zweist�ndigen Radiosendung �ber seine vielseitige und interessante Arbeit als damaliger Oberkreisdirektor, wie er die Kommunale Neugliederung vor 40 Jahren erlebt hat, wie es zu den drei Kreish�usern Brilon, Meschede und Arnsberg kam, �ber Kuriosit�ten und Anekdoten w�hrend seiner Amtszeit, �ber seine Zeit als Vorsitzender des Sauerl�nder Heimatbundes sowie des VDK und �ber die Anf�nge von Radio Sauerland. Dr. M�llmann spricht auch seine Zukunftspl�ne an. Der mit 93 Jahren agile Heimatfreund ist bodenst�ndiger Denker, gesch�tzter Gespr�chspartner, begnadeter Redner und nat�rlich bekennender Sauerl�nder! Mit Spannung k�nnen die Zuh�rer der Sendung der Hochsauerlandwelle entgegen fiebern. Die zweist�ndige Radiosendung findet am Sonntag, dem 27.09.2015 ab 19 Uhr im B�rgerfunk von Radio Sauerland statt. Sie ist in Marsberg und Umgebung �ber die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. �ber die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu h�ren. Alternativ und weltweit kann sie �ber das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ank�ndigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de 

An dieser Stelle weist die Hochsauerlandwelle bereits auf die �Jubil�umssendung� hin. Am Tag der Deutschen Einheit am Samstag, dem 03.10.2015 findet ab 19 Uhr zum Thema 25 Jahre B�rgerfunk und Radio Sauerland eine h�renswerte Radiosendung statt. Dr. Adalbert M�llmann wird auch hier mit von der Partie sein und gew�hrt interessante Einblicke zum Aufbau des Lokalfunks im Hochsauerlandkreis ab dem Jahr 1985 bis zum Sendestart von Radio Sauerland am 06.10.1990. Vor allem der B�rgerfunk ist f�r den ehemaligen Oberkreisdirektor des Altkreises Brilon und des Hochsauerlandkreises von besonderer Bedeutung.

 

W�hrend den Vorbereitungen zur Radiosendung �Sauerl�nder K�pfe� � Radiomoderator Markus Hiegemann und Dr. Adalbert M�llmann.
 


DO BISTE PLATT zur Erntezeit
Ne Platte Fr�chtchen

Marsberg / Brilon / Eslohe. Die Erntezeit legt in den kommenden Wochen ihren Endspurt ein. Da serviert die Radio-Reihe �DO BISTE PLATT� die passenden Leckereien. Ob Pl�umenkauken (Pflaumenkuchen) oder Brimmel-Brommelbeeren, ob �pfel und Apfeldiebe� Weil Anna ihrem Mann mal was ganz Au�ergew�hnliches auftischen m�chte, wird am Ende alles ordentlich durcheinander gekocht: Do biste platt! Aber auch die beliebteste deutsche Knolle spielt in der Sendung eine Rolle, denn jetzt beginnt auch wieder die Zeit der Tuifelnfuier (Kartoffelfeuer). Die plattdeutschen Arbeitskreise vom Briloner Heimatbund � Semper Idem e. V., von den �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.� und der Kolpingfamilie Eslohe gehen am Montag, dem 07.09.2015 ab 20 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Radio-Moderator Markus Hiegemann als Hochsauerlandwelle plattdeutsch auf Sendung. Die Radiosendung dieser B�rgerfunkgruppe wird �ber Radio Sauerland eine Stunde lang ausgestrahlt. Sie ist in Marsberg und Umgebung �ber die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. �ber die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu h�ren. Alternativ und weltweit kann sie �ber das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ank�ndigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de 

 
Bei der Kartoffelernte in der N�he des Priesterberges in den 1950er Jahren � Zu sehen sind links Gerd Kolbe und rechts sein Schwiegervater Ludwig Wegener aus Obermarsberg.

   
Kreissch�tzenfest
2015
in
Essentho
Kreisk�nigspaar 2016 ist Michael Wessel und seine Frau Heidi von der
Sch�tzenbruderschaft Oberntudorf
 
www.ksf-2015.de
www.ksf-2016.de
www.schuetzenverein-essentho.de
facebook
aktuelles 2014

Bilder von Dirk Hustadt
 


50 Jahre Naturpark Diemelsee

Das Festival der Instrumente am 22.08.2015
Die Ferienregion vor unserer Haust�r stellt sich im Radio vor

Helminghausen / Heringhausen / Diemelsee. Ein Grund zum Feiern! � Der Naturpark Diemelsee, der auf Sauerl�nder sowie Waldecker Seite in den St�dten und Gemeinden Marsberg, Brilon, Diemelsee, Willingen und Korbach beheimatet ist, wird 50 Jahre alt. Der Festakt, das Festival der Instrumente, steigt am 22.08.2015 am Diemelsee. Vorab besuchen der Moderator Markus Hiegemann und der Marsberger Geschichts- und Heimatverein �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.� die beliebte Ferienregion. In der Radio-Reihe �Hiegemann unterwegs�� sprechen sie mit den �Machern� und Touristikern vor Ort �ber das Urlaubsparadies vor unserer eigenen Haust�r. Mit von der Partie sind der Vorsitzende der Touristik-Gemeinschaft Diemelsee, Norbert Lange; die Leiterin der Tourist-Info Diemelsee, Maike Breuker; der Ortsb�rgermeister von Helminghausen, Bernd Hunold; und Marsbergs B�rgermeister Klaus H�lsenbeck. Innerhalb von zwei Radiosendungen der Hochsauerlandwelle im B�rgerfunk von Radio Sauerland stellen sie touristische Ziele, Sehensw�rdigkeiten und Kulturtipps vor. Die Region hat viel zu bieten. Punkte der Sendungen werden auch die Er�ffnung des neuen �Visionarium� Diemelsee, die Geschichte des Naturparks, das Programm des Festtages mit K�nstlern, Comedians und Musikgruppen oder auch Pl�ne und Aktionen der Erlebnisregion Diemelsee in der Zukunft. Die Zuh�rer und alle Freunde des Sees k�nnen sich auf zwei unterhaltsame, jeweils einst�ndige Sendungen am Donnerstag, dem 20.08.2015 und Freitag, dem 21.08.2015 jeweils ab 20 Uhr freuen. Die Radiosendungen sind in Marsberg und Umgebung �ber die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ (guter Empfang im Waldecker Land) bzw. �ber die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu h�ren. Alternativ und weltweit k�nnen sie �ber das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ank�ndigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de 

 
Auf der l�ngsten Bank Hessens am Diemelsee l�sst es sich aushalten � Der Moderator und die Sprecher entspannen sich noch ein wenig am Diemelsee bis zu den beiden Sondersendungen am Donnerstag, dem 20.08.2015, und Freitag, dem 21.08.2015, jeweils ab 20 Uhr.
 

W�hrend den Vorgespr�chen � Klaus H�lsenbeck, Markus Hiegemann, Norbert Lange, Maike Breuker und Bernd Hunold.
 


Stadtk�nigspaar 2015/2016 sind
Klaus Gorille und Margit Hofmann-Gorille
von der
St.-Markus-Sch�tzenbruderschaft Beringhausen 



https://de-de.facebook.com/Oesdorf
http://www.schuetzenverein.oesdorf.info/
 


DO BISTE PLATT - Sendung

Marsberg / Brilon / Eslohe. Auch im ber�hmten �Sommerloch� wird nicht nur plattdeutsch gesprochen, sondern man kann es auch h�ren. Die plattdeutschen Arbeitskreise aus Brilon, Eslohe und Marsberg haben eine Sendung in der beliebten Radio-Reihe �DO BISTE PLATT� vorbereitet. Die Plattdeutsch-Sprecher vom Briloner Heimatbund � Semper Idem e. V., aus Marsberg von den �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.� und die Sprecher der Kolpingfamilie Eslohe senden am Montag, dem 03.08.2015 ab 20 Uhr in Zusammenarbeit mit dem bekannten Radio-Moderator Markus Hiegemann lokale Beitr�ge auf Platt. Jeder Freund der urtypischen Sauerl�nder-Sprache wird von der Sendung begeistert sein. Diesmal geht es um Begebenheiten zwischen Mensch und Tier. Mittlerweile kann das Archiv der Hochsauerlandwelle auf �ber 340 plattdeutsche Sendungen schauen. Die Sendung dieser aktiven B�rgerfunkgruppe im Hochsauerlandkreis wird �ber Radio Sauerland eine Stunde lang ausgestrahlt. Die Sendung ist in Marsberg und Umgebung �ber die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. �ber die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu h�ren. Alternativ und weltweit kann sie �ber das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ank�ndigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de 

 

Das Foto entstand ca. 1945 bei Bredelar auf dem Felde. Zu sehen ist der Schweinehirt Kipphardt des Klostergutes K�hne.
 


Unvergessliche Diemelsee-Momente am sch�nsten Tag des Lebens �
Die erste Trauung auf der MS Muffert

Helminghausen / Heringhausen. �In See stechen und in den Hafen der Ehe fahren!�, das ist der symbolische Traum vieler heiratswilliger Paare. Ab sofort kann er im wahrsten Sinne des Wortes Wirklichkeit werden. Der Diemelsee macht es m�glich. Genauer gesagt: Das Standesamt Diemelsee in Zusammenarbeit mit dem F�hrschiffer Stefan Koch. Die MS Muffert wird bei den Trauungen auf See zur Standesamt-Au�enstelle umgewandelt. Ein offizielles Schild am Fenster mit der Aufschrift �Standesamt� zeichnet das Diemelsee-F�hrschiff nun mit diesem Titel aus. Es war ein langer Weg, dass Trauungen in nostalgischer Seeromantik stattfinden k�nnen. Die beiden Standesbeamtinnen Anke Linnekugel und Birgit Bortel erinnern sich, dass vor Jahren dieses Thema schon einmal ins Gespr�ch gebracht wurde. Die Gemeinde rund um den ehemaligen B�rgermeister Fischer besch�ftigte sich vor 15 Jahren schon damit. Allerdings waren seinerzeit die Vorschriften und Auflagen sehr streng, so dass die Umsetzung dieser Pl�ne erstmal vertagt wurde. Der Stein wurde nun von Timo Nowitzki und Anja Knierim wieder ins Rollen gebracht. Sie suchten B�rgermeister Volker Becker auf und sprachen �ber ihre konkreten Heiratspl�ne auf dem Diemelsee. Das Paar, das aus Heringhausen stammt, wollte praktisch vor der eigenen Haust�r von der MS Muffert abgeholt und dann auf dem Diemelsee getraut werden. B�rgermeister Becker unterst�tzte gerne dieses Anliegen, da der Diemelsee auch f�r andere Paare mit gleichen Absichten ein traumhaftes Ambiente bietet. Nach der offiziellen Genehmigung durch das Standesamt Korbach � das Standesamt Diemelsee ist nur eine Au�enstelle hiervon � ist dieses ab sofort m�glich. Ein Sauerland-Magazin berichtete in einem umfangreichen Sonderteil zum Diemelsee sowie dem Naturpark erstmalig und exklusiv hier�ber. Sarah Schr�er und Arjen Bouma aus Helminghausen, Besitzer des Gasthofs �Zum Diemeltal� am Fu�e der Diemelstaumauer, erfuhren hiervon. Sie leben als Paar schon seit einigen Jahren zusammen und haben zwei Kinder. F�r sie gab es, nachdem sie von dieser M�glichkeit der Trauung � vor ihrer eigenen Haust�r � erfahren haben, praktisch keinerlei Zweifel mehr. Das Diemelsee verbundene Paar hatte schon lange vor zu heiraten. Jetzt beschleunigte die Meldung im Sauerland-Magazin ihre Pl�ne. Sie sind zusammen mit dem Paar aus Heringhausen die Ersten, die diese M�glichkeit der Trauung auf dem Diemelsee genutzt haben. Auf Helminghauser Seite betraten Sarah Schr�er und Arjen Bouma sowie die Hochzeitsgesellschaft das F�hrschiff �MS Muffert�. Die Anker wurden gelichtet und das Schiff stach in See. Anke Linnekugel ist seit 1991 Standesbeamtin. Auch f�r sie war diese erste Trauung auf dem See etwas Besonderes. Das See-Flair beeindruckt halt! Es sind andere Gegebenheiten als an Land. �ber Mikrofon erfolgten beispielsweise die Ansprachen. Die Trauzeremonie fand auf hessischer Seite statt. Auf westf�lischer Seite wieder angekommen, in ihrem (Wahl-)Hafen der Ehe, ging dann das frischgebackene Ehepaar Bouma von Bord, um im eigenen Gasthof mit der Hochzeitsgesellschaft zu feiern. � Birgit Bortel traut als Standesbeamtin seit dem Jahr 1995. Sie nahm die Trauung des Heringhauser Paares Timo Nowitzki und Anja Knierim auf dem Diemelsee vor.  

F�r alle, die nicht ganz �seetauglich� sind, bietet das Standesamt Diemelsee auch weiterhin Trauungen im Rathaus oder in dem historischen Monument der Gemeinde, dem Kloster Flechtdorf, an. Alle Trauungen sind auch samstags m�glich.

 

Die erste Trauung fand jetzt auf dem Diemelsee statt: v. l. Kapit�n Stefan Koch, das Brautpaar Sarah Schr�er und Arjen Bouma sowie Standesbeamtin Anke Linnekugel.
 

In der Gemeinde Diemelsee besteht auch die M�glichkeit, sich im historischen Kloster Flechtdorf trauen zu lassen.     


 

Mit dem Musikverein Essentho:

 


Sommertour entlang der Orpe bis hin zur Diemel �

Grenzgeschichten im Radio

Canstein / Udorf / Eilhausen / Bruchm�hle / Orpethal / Westheim / Wrexen. Spannende Grenzgeschichten gibt es im Bereich der Orpe zu entdecken. Auf Sauerl�nder und Waldecker Seite verbergen sich an diesem �Grenzbach� Relikte vergangener Zeiten. In der Jubil�umsausgabe, also der 50. Radiosendung in der Reihe �Hiegemann unterwegs��, sp�ren der Moderator Markus Hiegemann und der Geschichts- und Heimatverein �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.� zusammen mit dem Geoparkf�hrer Walter Bracht und dem Vorsitzenden des F�rderkreises Pickhardshammer e. V., Dr. Hans-J�rgen R�mer, diese Zeugnisse der Geschichte auf. In der zweist�ndigen Sommertour-Radiosendung des B�rgerfunks der Hochsauerlandwelle geht es am Sonntag, dem 26.07.2015 ab 19 Uhr von Canstein, wo die Kleppe versickert, �ber die Quelll�cher, bis hin zur Orpe bei Udorf. In der �wasserreichen Sendung� steht Tobias Heitmeier an und zu den Fischteichen bei Udorf Rede und Antwort. Die Orpe bietet hier 300 Liter Wasser pro Sekunde auf. Dieser starke Wasserlauf ist auch der Grund, wieso bereits im Mittelalter sich viele M�hlen an diesem Bach angesiedelt haben. Walter Bracht und Dr. Hans-J�rgen R�mer f�hren von der ehemaligen Dom�ne Eilhausen weiter zur Bruchm�hle. Hermann B�hne wird dort mit von der Partie sein. Geschichte, Geschichten, Anekdoten und Beziehungen zu Westfalen und Waldeckern bzw. der Grafen- und F�rstenfamilie werden im Laufe der Sendung pr�sentiert. Die Zuh�rer der Sendung werden erfahren, was es mit dem Pickhardshammer auf sich hat? Berichtet wird auch �ber Details des Diemelhochwassers vor 50 Jahren. Z. Z. laufen beispielsweise in Wrexen und in Westheim hierzu noch Ausstellungen. Viele weitere interessante Aspekte wird die Geschichtsreise aufbieten. Die zweist�ndige Radiosendung findet am Sonntag von 19 bis 21 Uhr im B�rgerfunk von Radio Sauerland statt. Sie ist in Marsberg und Umgebung �ber die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ (guter Empfang im Waldecker Land) bzw. �ber die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu h�ren. Alternativ und weltweit kann sie �ber das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ank�ndigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de 

 

W�hrend der Vorgespr�che beim Pickhardshammer: Geoparkf�hrer Walter Bracht, Moderator Markus Hiegemann und Dr. Hans-J�rgen R�mer freuen sich auf die Radio-Sommertour in der Reihe �Hiegemann unterwegs��.
 

Diese Ansichtskarte aus der Zeit um 1930 zeigt das M�hlental bei Canstein. An der Orpe befanden sich in vergangenen Zeiten div. M�hlen.


K�nigspaar 2015 / 2016 ist

Daniela und Klaus Vorspohl
Vizek�nig ist Ralf Kuhle

http://www.schuetzenverein-essentho.de/html/konigspaar_15_16.html

Bilder: http://dirkhustadt.jalbum.net/Sch�tzenfest%202015%20Essentho/





 


DO BISTE PLATT zu Mensch und Tier

Marsberg / Brilon / Eslohe. Die plattdeutschen Arbeitskreise aus Brilon, Eslohe und Marsberg haben eine Sondersendung in der beliebten Radio-Reihe �DO BISTE PLATT� vorbereitet. Die Plattdeutsch-Sprecher vom Briloner Heimatbund � Semper Idem e. V. unter der Regie von Franz Schrewe, die Sprecher aus Marsberg der �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.� unter dem Vorsitz von Andreas Karl B�ttcher und die Sprecher der Kolpingfamilie Eslohe unter der Leitung von G�nter Schmidt senden am Montag, dem 06.07.2015 ab 20 Uhr in Zusammenarbeit mit dem bekannten Radio-Moderator Markus Hiegemann lokale Beitr�ge auf Platt. Jeder Freund der urtypischen Sauerl�nder-Sprache wird mit diesem H�rgenuss auf seine Kosten kommen. Die Beitr�ge handeln diesmal zu �Mensch und Tier�. Mittlerweile kann das Archiv der Hochsauerlandwelle auf die insgesamt 337. plattdeutsche Sendung schauen. Die Sendung dieser aktiven B�rgerfunkgruppe im Hochsauerlandkreis wird �ber Radio Sauerland eine Stunde lang ausgestrahlt. Die Sendung ist in Marsberg und Umgebung �ber die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. �ber die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu h�ren. Alternativ und weltweit kann sie �ber das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ank�ndigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de 

 

Das Foto zeigt den Auszug des Obermarsberger Ziegenhirten im Jahr 1912.
 


Bekennende Sauerl�nder �
Neue Serie im B�rgerfunk der Hochsauerlandwelle

Sauerland. �Mein Herz schl�gt f�r das Sauerland!�, so lautet das Bekenntnis nicht nur im bekannten Lied der Musikgruppe �Zoff�. Der Marsberger Geschichts- und Heimatverein �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.� schaut zusammen mit dem Moderator Markus Hiegemann mit viel Herzblut innerhalb der Sendungen der Hochsauerlandwelle auf ihre geliebte Sauerl�nder Heimat. Von Marsberg, dem Eingangstor zum Sauerland, �ber verschiedenste St�dte im HSK, bis hin in den Olper Raum oder dem M�rkischen Kreis gibt es Menschen, die das Sauerland ausmachen. Das Engagement der Sauerl�nder spricht B�nde. In der neuen Serie in der B�rgerfunk-Reihe �Hiegemann unterwegs�� sp�rt Moderator Markus Hiegemann zusammen mit den �Marsberger Geschichten� genau diesen Schlag �Mensch� auf. Unikate, Traditionen und Br�uche des gesamten Sauerlandes oder die sauerl�ndische Sprache werden innerhalb der neuen Radioserie durchleuchtet. Genau diese Menschen mit all ihren Eigen- und Besonderheiten machen nun mal das Sauerland aus! In der Radiosendung �Hiegemann unterwegs�� mit vielen Bekenntnissen und Informationen zum Sauerland berichtet u. a. Hermann-Josef Hoffe �ber seine Erfahrungen im gesamten Sauerland und zur Sauerl�nder Lebensart. Die zweist�ndige Sendung findet am Sonntag, dem 28.06.2015 ab 19 Uhr im B�rgerfunk auf Radio Sauerland statt. Viele interessante und bekannte Sauerl�nder S�nger und Musikgruppen, wie Twersbraken, Zoff, Schacka & S�hne, uvm. werden mit von der Partie sein. Die Sendung von Sauerl�ndern f�r Sauerl�nder ist �ber alle Frequenzen von Radio Sauerland empfangbar. Alternativ und weltweit � also somit auch f�r Sauerl�nder in der Ferne oder gar im Ausland � kann sie �ber das Web-Radio von Radio Sauerland unter www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ank�ndigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de 

 

Marsberg gilt als das Tor zum Sauerland. Das Foto zeigt die alte Stadt auf dem Berge, die heutige Ortschaft Obermarsberg.
 






Freischie�en in Rhenegge
mit dem Musikverein Essentho:



 


Wie die Biederbecks nach Marsberg kamen �
Fundst�ck des Monats Mai 2015
belegt deren Urspr�nge im alten Burggut

Niedermarsberg. Der Burghof �Horhusen� wies, bevor er abgerissen wurde, auf die Urspr�nge Niedermarsbergs hin. Heutzutage findet man auf diesem Areal mehrere Einkaufsm�glichkeiten bzw. Gesch�fte im sogenannten Marsberger �Burghof-Center�. Der Marsberger Geschichts- und Heimatverein �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.� hat nun zur weiteren Aufarbeitung der Niedermarsberger Burghof-Geschichte eine Sammlung von Original-Urkunden aus der Zeit um das Jahr 1800 f�r das Museum �Haus B�ttcher � Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589� geschenkt bekommen. Diese Aufzeichnungen wurden nun zu Marsbergs Fundst�ck des Monats Mai 2015 pr�miert. Der Sauerlandkurier stellt die geschichtlichen Hintergr�nde exklusiv vor. In zwei Urkunden aus den Jahren 1651 und 1738 wird kundgetan, dass der Burghof �Horhusen� schon seit alters her ein landwirtschaftlicher Betrieb war. Unter dem Jahr 1738 steht im Archiv des Schloss Canstein, dass der �Freihof Horhusen� an das Kloster Corvey verkauft wurde. Der �Stiftsherr von Corvey� verpachtete den Hof im selben Jahr an den damaligen �Posthalter Fl�rken�, der hier noch ein weiteres Gut besa�. Die Pacht betrug damals �220 Reichsthaler�. Das Gut hatte damals �146 Morgen an Acker, 26 Morgen Grummetwiesen und 14 Morgen gemeine Wiesen.� Aus den Urkunden ergibt sich, dass hinter der Scheune des Gutes ein Schie�stand war, der wegen der N�he des Hofes und der Stadt zur�ckverlegt werden musste. Zum Hofe geh�rte ferner eine �Braugerechtigkeit�. Marsbergs Fundst�ck des Monats Mai 2015 belegt die Anf�nge der Familie Biederbeck auf dem Burghof in Niedermarsberg. Der �Ur-Biederbeck�: Daniel Biederbeck (Daniel bei der Becke) war etwa 1625 geboren. Als Richter, Provisor (Gemeinde- und Kirchenvorsteher) und Landwirt lebte er in Stormbruch. In einem Saatbuch von 1667 wird er als �halbsp�nnig� aufgef�hrt. Die Landwirtschaft ver�bte er auf seinem Hof, dem �Weltiken-Hof�, so wie er bis heute im Volksmund bekannt ist. Der Weltiken-Hof war damals 400 Morgen gro�. Ein Nachfahre der Familie: Heinrich Bernhard Biederbeck, geboren am 18.12.1778, bereitete einen Aufstand gegen die Franzosen vor. Die Franzosen unter K�nig Jerome requirierten alles, was ihre Bed�rfnisse befriedigen konnte. �Sogar E�gabeln�, die die Bauern in ihrer einfachen Lebensweise nicht kannten, verlangten sie von der heimischen Bev�lkerung zu ihrem Schmaus. In Stormbruch wurde damals viel �Sommersaat (R�bsen)� angebaut. Dieser �lsamen wurde den Bauern besonders gern genommen und auch andere landwirtschaftliche Erzeugnisse gingen per Achse nach K�ln �ber den Rhein nach Frankreich. Als die �Requiranten� wieder einmal in den Weltiken-Hof kamen, um �lsamen zu holen, fuhr gerade ein Bauer mit einem Mistwagen vorbei. Dieser kam Heinrich Bernhard Biederbeck, der mit der �Gr�pe� k�mpfte, zu Hilfe. Anschlie�end ergriff Biederbeck die Flucht in die nahegelegenen W�lder. Auch nahm er Zuflucht bei seinem Bruder in Sudeck. Die Gefahr gefangen genommen zu werden, war allerdings weiterhin sehr gro�. Biederbeck fl�chtete weiter auf das �Burggut Horhusen�. Hier war er erstmal von den Zugriff �seiner H�scher� gesch�tzt. Er lernte hier auch Elisabeth Agethen, die Tochter des P�chters Johann Agethen (Pacht ab 12.09.1805 f�r 14 Gulden und 15 Kreuzer), kennen und heiratete sie am 17.11.1807. Zuvor hatte er den Hof f�r 4 Jahre in Erbpacht genommen und nach 3 Jahren erwarb er ihn von dem Posthalter und Gasthofbesitzer Friedrich Poelmann. Zu dem Gut, �der adelige freie Rittersitz Horhusen�, geh�rten damals ein Wohnhaus, �konomiegeb�ude, die sogenannte �kleine Burg� (das F�rsterhaus), die Burgm�hle (M�hle unter dem B�hle genannt), �126 Morgen 8 Ruten Waldungen und 146 Morgen �cker, 26 Morgen Grummetwiesen und 14 Morgen gemeine Wiesen.� Der gesamte Besitz wurde damals auf �3888 Taler 26 Groschen 8 Pfennig� gesch�tzt. Aus den Urkunden ergibt sich u. a. auch eine Anekdote zu Heinrich Bernhard Biederbeck: �Beim �Mieten (Dingen)� eines Knechtes wurde demselben zuvor ordentlich Essen vorgesetzt. Hatte dieser dann t�chtig gegessen, dann wurde der Mietsvertrag abgeschlossen und der �Weinkauf� (1 Taler) an den Gedungenen ausgezahlt.� Biederbecks Sprichwort: �Wie die Backen, so die Hacken!�. N�here Informationen zum Fundst�ck des Monats finden Sie unter: www.Marsberger-Geschichte.de        

 

Der Blick auf die Situation am Burghof in Niedermarsberg in den 1960er Jahren zeigt vorne rechts das Areal des Burggutes.
 

Das Foto bildet den Hof Biederbeck am B�lberg in Niedermarsberg im Jahr 1988 ab. Die Geb�ude wurden sp�ter abgerissen und es entstand dort das Einkaufszentrum �Burghof-Center�. 
 

Ein Relikt aus vergangenen Tagen: Ein Stein, der sich �ber dem Eingang des alten Burggutes befand.  Er tr�gt die Aufschrift �900-1805� sowie das Wappen Horhusens, das seit 1937 auch das Wappen Niedermarsbergs ist.
 


 

Brilon Open Air - Live-Musik
Kinder-/Stra�entheater und Kleinkunst!
Altstadtfest
 


Eisenbahnfreunde pr�sentieren ihre Arbeit im Radio �
Das Stellwerk Westheim Ost ist Mitglied in der Museumslandschaft

Westheim. Ein Ort zwei Museen � Neben dem Oldtimermuseum, das bereits im Jahr 2013 im Radio vorgestellt wurde, besitzt Westheim noch ein zweites Museum. Als regelrechter Geheimtipp gilt die Eisenbahnanlage im ehemaligen Diemelfrischkauf sowie das Stellwerk Westheim Ost. Die Eisenbahnfreunde Marsberg f�llen diese Museumsstandorte mit Leben. Das Museum ist eins von insgesamt sieben Museen im Marsberger Stadtgebiet, das vom HSK in die Museumslandschaft aufgenommen wurde. In der hochdeutschen Radiosendung �Hiegemann unterwegs�� besucht der Moderator Markus Hiegemann zusammen mit dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.� die Eisenbahnfreunde. Die zweist�ndige Sendung des B�rgerfunks der Hochsauerlandwelle findet am Sonntag, dem 31.05.2015 ab 19 Uhr �ber Radio Sauerland statt. Der Vorsitzende der Eisenbahnfreunde Marsberg Ralf M�nz sowie die Mitglieder Josef Spiekermann, Rita Kruse-Spiekermann, Jan Thiel, Harald Urner, Franz-Josef Wibbeke und Michael Morgenroth pr�sentieren in den Vereinsr�umlichkeiten die Arbeiten rund um ihr Hobby mit viel Herzblut. Sie sprechen �ber die Geschichte des 1979 gegr�ndeten Vereins, �ber die Geschichte des Stellwerks aus dem Jahr 1909 und �ber die Entstehung der Oberen Ruhrtalbahn. Herzst�ck des Museums ist die gro�e Bahnanlage auf einer L�nge von 35 Metern. Hierzu haben die Bahnfreunde rund 130 Meter an Gleisen verlegt. Detailgetreu im Ma�stab 1:87 zeigt die Anlage nun stadtbekannte Szenen Marsbergs entlang der Oberen Ruhrtalbahn. Die Nostalgie steht neben den Miniatur-Loks im Vordergrund. Die Anlage bildet nicht nur die Ortschaft Westheim ab, sondern blickt mit vielen geschichtlichen Details auf die Zeit von 1965 � vom Stellwerk Westheim Ost, �ber Marsberg bis in die Richtung Bredelars. Besucher werden durch die Modellanlage regelrecht in die Vergangenheit Marsbergs zur�ckversetzt und k�nnen so in Zeiten von anno dazumal schwelgen. Die zweist�ndige Radiosendung findet am Sonntag von 19 bis 21 Uhr im B�rgerfunk von Radio Sauerland statt. Sie ist in Marsberg und Umgebung �ber die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. �ber die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu h�ren. Alternativ und weltweit kann sie �ber das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ank�ndigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de 

 

Das Foto zeigt die Diemelbr�cke am Hammerberg. �Der 1. Zug bef�hrt die Br�cke nach der Einweihung im Jahr 1873�. Erbauer dieser Br�cke war Johann Bartholm� aus Obermarsberg.
 


Beitr�ge zum Stra�enausbau erst 2016
bezahlen

23.05.2015 | 00:10 Uhr

Essentho. Dem Ausbau von Teilst�cken der Stra�en Zur Essenthoer M�hle und Zur Staubkequelle in Essentho hat der Planungs-, Bau- und Umweltausschuss in seiner Sitzung in dieser Woche zugestimmt. Allerdings enthielt sich die SPD-Fraktion der Abstimmung fast komplett, ein SPD-Mitglied stimmte sogar dagegen.

Okay von der Kommunalaufsicht
Wie berichtet, hatten sich Anlieger der Stra�e Zur Staubkequelle im Vorfeld gegen den Stra�enausbau gewehrt, weil sie erst im M�rz von den Pl�nen der Stadtverwaltung erfahren hatten und sie der Meinung sind, dass die Stra�e jetzt pl�tzlich erneuert werden m�sste, weil in Essentho das Kreissch�tzenfest f�r den Sch�tzenbund des Altkreises B�ren im September stattfindet.

�Nein�, sagte Bauamtsleiter Werner Besche nochmals auf Anfrage der WP.

Der Ausbau habe nichts mit dem bevorstehenden Kreissch�tzenfest zu tun, denn der gro�e Festumzug f�hre gar nicht dort lang. Sie werde ausgebaut, weil die Stra�e in einem sehr schlechten Zustand sei. �Ja�, so Besche weiter, die Anlieger seien erst sp�t von der Ma�nahme unterrichtet worden, weil diese durch die Kommunalaufsicht h�tte genehmigt werden m�ssen, da sich die Stadt je bekanntlich in der Haushaltssicherung befindet.

Wegen der K�rze der Zeit gehen die Beitragsbescheide allerdings erst im n�chsten Jahr an die Anlieger heraus mit einer Zahlungsfrist zum 1. November 2016.

Kreissch�tzenfest (k)ein Argument
Bei der SPD-Fraktion bleibt da allerdings ein schaler Beigeschmack. Weil, wie deren Fraktionsmitglied Bernd Dinkelmann gegen�ber der Westfalenpost sagte, nirgendwo im Investitionsprogramm des st�dtischen Haushalts der Ausbau der Stra�e �Zur Staubkequelle� auftaucht, sondern erst im Nachtragshaushalt, nachdem sich herausgestellt hatte, dass das Kreissch�tzenfest in Essentho stattfinde.

Ebenso steht die Ma�nahme in der Liste der Verwaltung zu �Tiefbauma�nahmen Essentho zur Vorbereitung des Kreissch�tzenfestes 2015�, die an die Fraktionsvorsitzenden gegangen sei.

Besche: �Es ist nat�rlich unser Anspruch mit der Bauma�nahme bis zum Kreissch�tzenfest fertig zu werden.�

                                                                                            Annette D�lme

Mit freudlicher Genehmigung der:



-> An der �Staubkequelle� staubt es


Oesdorf zweimal im B�rgerfunk �
Plattdeutsche und hochdeutsche Sondersendungen

Oesdorf. Am 09.05.2015 hatte Oesdorf den 21. Plattdeutschen Tag im Sauerland ausgerichtet. Einige Ausz�ge des umfangreichen Programms der Oesdorfer im rappelvollen Stertschultenhof in Cobbenrode gab es bereits in der letzten Woche im B�rgerfunk. Jetzt, am Pfingstmontag, dem 25.05.2015 pr�sentiert die Hochsauerlandwelle mit dem Radio-Moderator Markus Hiegemann und dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.� eine umfangreiche, zweist�ndige Sondersendung in der Radio-Reihe �DO BISTE PLATT� zu dem Tag in Cobbenrode. Alle, die damals nicht pers�nlich dabei sein konnten, haben somit die M�glichkeit die vielseitigen Beitr�ge und Darbietungen zu h�ren. Die Sendung ist �ber alle Frequenzen von Radio Sauerland am Montag ab 19 Uhr zu empfangen. Der Erfolg der Veranstaltung in Cobbenrode wurde vom pl�tzlichen Tod des Ortsb�rgermeisters Rudi Hillebrand am Abend des 09.05.2015 �berschattet. Rudi Hillebrand hatte den Tag zusammen mit seinen Freunden um Ortsheimatpfleger Alfred M�ller und Ortschronistin Magdalene Breidenbach inhaltlich vorbereitet. In Memoriam an Rudi Hillebrand strahlt die Hochsauerlandwelle am Pfingstsonntag, dem 24.05.2015 noch einmal die Sendung �Hiegemann unterwegs in Oesdorf� aus dem Oktober 2014 aus, in der Rudi Hillebrand seinen geliebten Heimatort zusammen mit seinen Freunden, Vereinskameraden und weiteren Weggef�hrten vorstellt. Diese zweist�ndige Sendung beginnt am Sonntag ebenfalls um 19 Uhr. Sie ist in Marsberg und Umgebung �ber die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. �ber die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu h�ren. Alternativ und weltweit kann sie �ber das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ank�ndigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de 

 

Rudi Hillebrand und seine Freunde stellten im Oktober 2014 ihren geliebten Heimatort Oesdorf vor.
 


 



Oesdorfer Platt hielt Einzug in Cobbenrode �

Rappelvoller Stertschultenhof

Sauerland / Cobbenrode / Oesdorf. Ursula Mathweis (Sauerl�nder Heimatbund e. V.), Dr. Werner Beckmann (Sauerl�nder Mundartarchiv) und Manfred Habbel (Heimat- und F�rderverein Cobbenrode e. V.) hatten als Begr��ungskomitee des 21. plattdeutschen Tages im Sauerland im Stertschultenhof Cobbenrode das Funkeln in den Augen. Angereist war auf Einladung des Sauerl�nder Heimatbundes e. V. n�mlich ein ganzer Bus mit Marsberger und Briloner Freunden der plattdeutschen Sprache � also aus dem �stlichsten Gebiet des Hochsauerlandkreises. Organisiert hatte die Fahrt der Marsberger Geschichts- und Heimatverein �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.�. Fr�hmorgens startete der �Cobbenrode-Express� im Marsberger Ortsteil �Oesdorf�. Die rund 700 Einwohner z�hlende Ortschaft hatte sich bereit erkl�rt, die inhaltliche Gestaltung des plattdeutschen Tages zu �bernehmen. Gespannt warteten die G�ste aus dem gesamten kurk�lnischen Sauerland im rappelvollen Stertschultenhof auf die Darbietungen. Vom Norden bis zum S�den und vom Westen bis zum Osten waren alle vertreten, denen das Plattdeutsche am Herzen liegt. Sunderner fanden sich so neben Erlingh�usern und Geseker neben Olpern wieder. Radio-Moderator Markus Hiegemann aus Scharfenberg f�hrte nach den Gru�worten von offizieller Seite souver�n und gekonnt mit Witz, Charme und der n�tigen W�rze durch das Programm. Alfred M�ller, Ortsheimatpfleger von Oesdorf, stellte vorweg kurz seinen Heimatort vor. Das 1170 erstmals urkundlich erw�hnte Oesdorf geh�rte bis zur Kommunalen Neugliederung im Jahr 1975 zum Kreis B�ren. Seit 40 Jahren ist die ehemals eigenst�ndige Gemeinde Ortsteil sowie lebendiger Mittelpunkt in der Stadt Marsberg und liegt seitdem im Hochsauerlandkreis. Plattdeutsch wird noch heute von zahlreichen B�rgern im Ort gesprochen, was die nachfolgenden 15 Sprecher gekonnt unter Beweis stellten. Neugierig auf Oesdorf machte zum Einstieg in das Programm das plattdeutsche Lied: �Greitken kum mol an dat Fenster�, das von den Oesdorfern in Begleitung von Johannes Kl�ppel samt seinem Akkordeon gesungen wurde. Magdalene Breidenbach, Ortschronistin von Oesdorf, stimmte mit einem Gedicht auf den Monat Mai ein. Es folgte K�the Wiegers mit weiteren plattdeutschen Fakten aus der Geschichte und zum Ort Oesdorf. Magdalene Breidenbach, Bernhard Hillebrand, Josef Wiegers, Berthold Hillebrand, Hans-Josef Sieren und Ferdi Scholand stellten im Laufe des Programms einige Vereine, Bauwerke, Wissenswertes, Pers�nlichkeiten sowie Festivit�ten des Ortes vor und machten somit Lust auf Oesdorf. Vom Arion Chor, �ber die Sch�tzenbruderschaft, das Stadtsch�tzenfest Marsbergs Mitte August 2015, die Past�re des Ortes und den bekannten Pfarrer Heitemeyer, bis hin zur Pfarrkirche St. Johannes Baptist, der wundersch�nen Lourdes Grotte, dem Sportverein und dem Eggegebirgsverein erstreckt sich das Vereins- und Dorfleben. Die, die dann noch mehr �ber Oesdorf wissen wollten, brachten sich in der anschlie�enden, plattdeutschen Fragerunde ein. Die reichhaltige Vielfalt des Ortes konnte man auch bei allen weiteren Beitr�gen der Oesdorfer sp�ren. Hildegard Sprenger pr�sentierte auf Oesdorfer Platt das �Dourpkind�, bevor Bernhard Hillebrand mit dem Herrgott den �Sauerl�nder� erschuf. Hubert Hillebrand als �Opa vum Dourpe� pr�sentierte auch die �Bauernschl�ue�. Magdalene Breidenbach sorgte f�r den Nachwuchs im Sauerland und �gebar die 14 Nothelfer�, die von Ferdi Scholand direkt zum �1. Schultag� geschickt wurden. Die T�chter vom Oesdorfer Heimatdichter �Jupp F�rster� waren auch mit von der Partie. Brigitte K�ster und Roswitha Glock trugen hier zusammen mit Josef Hillebrand aus dem gro�en Nachlass von Jupp F�rster einige Weisheiten und Gedichte vor. Ein H�hepunkt des Tages war mit Sicherheit der Auftritt von Johannes Kl�ppel mit �Fipala�. Seinen Sprechgesang zum Text von Franz Rinsche begleitete er pers�nlich � jeweils im Wechsel � mit einer Melodie von Karl Schmadalla auf der Blockfl�te. Weitere Liedbeitr�ge der Oesdorfer waren �De Groupschmied� und �Herrn Pastor sin Kauh�. Zum Abschluss sprach Magdalene Breidenbach noch einen �M�dchentraum� aus, bevor Berthold Hillebrand nochmals den Wildsch�tz Klostermann, den Robin Hood der Egge, auferstehen lie�. Passend hierzu hatte die Brauerei Westheim f�r jeden Teilnehmer des plattdeutschen Tages ein kleines Pr�sent vorbereitet. Die plattdeutsche Version des Oesdorf-Lieds und das traditionelle �Guat Goan�, angestimmt von Dr. Beckmann, beendeten das anspruchsvolle Programm. Wilma Ohly (Olpe), ehemalige stellvertretende Vorsitzende des Sauerl�nder Heimatbundes e. V., res�mierte den Tag folgenderma�en: �Ich bin total begeistert von der Zusammenstellung des Tages, den Darbietungen der Sprecher sowie vom Ort Oesdorf und freue mich schon jetzt auf den n�chsten plattdeutschen Tag im Sauerland Anfang Mai n�chsten Jahres!�. Alle, die im Stertschultenhof in Cobbenrode nicht dabei sein konnten, haben die M�glichkeit am Montag, dem 18.05.2015 ab 20 Uhr, Ausz�ge des Programms im B�rgerfunk in der Sendereihe �Do biste platt� �ber Radio Sauerland zu h�ren.                             

 

Insgesamt 43 Marsberger und Briloner Freunde der plattdeutschen Sprache reisten mit dem Bus aus dem �stlichsten Teil des Sauerlandes an. Sie wurden von Ursula Mathweis und Dr. Werner Beckmann vor dem Stertschultenhof in Cobbenrode empfangen
 

Plattdeutsche Lieder geh�rten zum umfangreichen Repertoire der Oesdorfer. Begleitet wurden sie von Johannes Kl�ppel auf dem Akkordeon.
 

Die Oesdorfer pr�sentierten Anekdoten, Wissenswertes zum Ort, Gedichte und Geschichten.
 

Mit dem traditionellen �Guat Goan� verabschiedeten sich alle Teilnehmer aus dem Stertschultenhof in Cobbenrode bis zum n�chsten Mal - Anfang Mai 2016.
 


Der plattdeutsche Tag im Sauerland �
Oesdorfer Sprecher kommen nach Cobbenrode

Sauerland / Cobbenrode / Oesdorf. Mittlerweile zum 21. Mal richtet der Sauerl�nder Heimatbund e. V. den plattdeutschen Tag im Sauerland aus. Alle Plattdeutsch-Sprecher aus dem kurk�lnischen Sauerland und den angrenzenden Regionen sind hierzu recht herzlich eingeladen. Der Tag findet am Samstag, dem 09.05.2015 ab 10 Uhr im Stertschultenhof in Cobbenrode (Eslohe) statt. Also dort, wo auch das Sauerl�nder Mundartarchiv beheimatet ist. Nach den Gru�worten von Ursula Mathweis, f�r die Mundartpflege zust�ndiges Vorstandsmitglied des Sauerl�nder Heimatbundes e. V., sowie von Dr. Werner Beckmann, Leiter des Sauerl�nder Mundartarchivs in Cobbenrode, wird Alfred M�ller, Ortsheimatpfleger von Oesdorf, auf der B�hne seine Ortschaft kurz vorstellen. Denn Oesdorf wird als erste Marsberger Ortschaft den plattdeutschen Tag des Sauerlandes inhaltlich gestalten. Bis 1975 geh�rte die Gemeinde noch zum Kreis B�ren. Seit der Kommunalen Neugliederung vor nunmehr 40 Jahren ist sie fester Bestandteil des Hochsauerlandkreises. In Oesdorf steht das Plattdeutsche noch tagt�glich auf der Tagesordnung und wird aktiv von zahlreichen B�rgern im Ort gesprochen. Nach dem Oesdorf-Lied f�hrt der bekannte Radio-Moderator der Hochsauerlandwelle: Markus Hiegemann aus Scharfenberg durch das zweist�ndige Programm des plattdeutschen Tages. 15 Aktive aus Oesdorf werden neben Liedern, Gesang samt Akkordeonbegleitung und Diskussionen � Heiteres, Wissenswertes und jede Menge Kurzweil pr�sentieren. �Jeder Sauerl�nder und Heimatfreund der plattdeutschen Sprache kann sich auf den Tag in Cobbenrode freuen und wird hiervon angetan sein�, so das Organisationsteam bestehend aus Oesdorfern, dem Moderator Markus Hiegemann und dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.�. Unterst�tzt werden sie von der Gr�flich zu Stolberg�schen Brauerei Westheim. Jeder Gast des Heimattages erh�lt n�mlich ein kleines Pr�sent von der Brauerei f�r die Heimreise. Der Sauerl�nder Heimatbund e. V. l�dt nach dem Programm zum Mittagessen und lockerer Runde ein. Wer noch kurzfristig am plattdeutschen Tag des Sauerlandes teilnehmen m�chte, kann sich bei der Gesch�ftsf�hrerin des Sauerl�nder Heimatbundes e. V., Karin Kraft, telefonisch unter Tel. 02961-94-3382 oder per Email unter karin.kraft@hochsauerlandkreis.de anmelden. Dieses gilt auch f�r die Busfahrt aus dem �stlichen Hochsauerlandkreis. Es bestehen folgende Zustiegsm�glichkeiten und Abfahrtszeiten:

 

8:15 Uhr, Abfahrt in Oesdorf (Bushaltestelle Heitemeyerstra�e)

8:30 Uhr, Abfahrt in Marsberg (Bushaltestelle Johannesstift/Sozialamt)

8:40 Uhr, Abfahrt in Bredelar (Bahnhof)

9:00 Uhr, Abfahrt in Brilon (Hallenbad)
9:05 Uhr, Abfahrt in Altenb�ren (Bushaltestelle Kirche)
9:10 Uhr, Abfahrt in Antfeld (Bushaltestelle Ort)
9:15 Uhr, Abfahrt in Bestwig (Bahnhof)
9:35 Uhr, Abfahrt in Meschede (Bushaltestelle Kreishaus/Steinstra�e)

Die Bus-R�ckfahrt von Cobbenrode aus ist f�r 13:30 Uhr vorgesehen.

 

Oesdorfer Sprecher gestalten den plattdeutschen Tag des Sauerlandes in Cobbenrode.



 


 
 


Wie Padberg zu einer neuen Kirche kam �
Eine spontan angefertigte Kirchenfigur
bestimmte den Namen schon vor 125 Jahren

Padberg. Sie strahlt leuchtendgelb den vom Diemelsee aus kommenden Reisenden entgegen: Die Maria-Magdalena-Kirche von Padberg. Wie die Kirche zu ihrem Namen kam, belegt eine Urkunde im Archiv des Marsberger Geschichts- und Heimatvereins �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.�, die k�rzlich aufgest�bert wurde. Sie beschreibt, dass schon vor �ber 125 Jahren die Padberger sich mit dem Bau einer neuen Kirche befasst hatten, da die alte Peterskirche mit der Zeit zu klein und auch gewisserma�en bauf�llig geworden war. Der Padberger Kaplan Quincke wollte die Pl�ne eines Neubaus einer Kirche erzwingen und �bergab eigenwillig der Marsberger Bildhauerwerkstatt Larenz im Jahr 1890 mehrere Auftr�ge f�r die sp�tere Ausstattung eines eventuellen neuen Gotteshauses. Allerdings hatte er die �Rechnung ohne den Wirt� und ohne die Zustimmung des Patronatsherrn Graf Droste zu Vischering gemacht. Au�erdem konnte Kaplan Quincke das eigenm�chtig bestellte Kircheninventar, das zwischenzeitlich weitestgehend durch die Bildhauer fertiggestellt war, nicht bezahlen. Der bis dahin herrschende Frieden zwischen dem Patronatsherr und dem Kaplan war zerst�rt. Nachdem aber Graf Droste zu Vischering u. a. die k�nstlerisch interessanten Figuren in Marsberg begutachtete, war er sehr angetan von der Qualit�t der Werke und erkl�rte sich sogar bereit, als Patronatsherr die Kosten zu �bernehmen, so steht es in der Urkunde. �Frieden� kehrte wieder ein. Die Bildhauer Larenz konnten somit vor genau 125 Jahren am 01.05.1890 eine 1 Meter hohe Himmelsk�nigin f�r 190 Mark und eine 1,10 Meter gro�e Maria Magdalena f�r 195 Mark ausliefern. Auch die Postamente und die dazugeh�rige Hintergrundbemalung in der Kirche schufen die Gebr�der Larenz. Allerdings, da es immer noch keine neue Kirche in Padberg gab, stellte man die Kirchenfiguren erstmal in der alten Peterskirche auf. Feierlich eingesegnet wurde das Ganze zwei Tage sp�ter am 03.05.1890. Im gleichen Jahr schufen die Bildhauer Larenz noch einen Tabernakel f�r die Padberger Kirche. Graf Droste sch�tzte fortan die F�higkeiten der Larenz-Werkstatt und bestellte f�r seine Padberger Schlosskapelle kurze Zeit sp�ter im Jahr 1894 einen Altar, B�nke, einen Tisch, Betschemel, Kanontafeln und die Rahmen der 14 Kreuzwegstationen. Kaplan Quincke konnte sich aber mit seinem eigentlichen Ansinnen im Jahr 1890: dem Neubau einer Kirche in Padberg erstmal nicht durchsetzen. Es sollte 21 Jahre bis zum Jahr 1911 dauern, bis mit der Grundsteinlegung am 16. Juli der Bau der Padberger Kirche begann. Am 12.11.1912 wurde sie dann durch Dechant Brockmann eingesegnet. Neue Kirchenpatronin wurde Maria Magdalena, die als Begleiterin Jesus Christus sowie als Zeugin der Auferstehung im Neuen Testament vermerkt ist. Und so war doch noch die Eigensinnigkeit des Kaplans Quincke im Jahr 1890 von Bedeutung. Denn seine bei der Bildhauerwerkstatt Larenz zu Erst in Auftrag gegebene Figur f�r eine m�gliche neue Kirche war die der Maria Magdalena � der neuen Kirchenpatronin Padbergs. Die Figur steht bis heute in der �Taufbecken-Nische� im Eingangsbereich der Kirche.         

 
Das Foto zeigt die Figur der Maria Magdalena in der Padberger Kirche. Dieses vom Kaplan Quincke vor 125 Jahren eigenwillig in Auftrag gegebene Werk diente der sp�teren Namensgebung der Kirche.
 

Die Ansicht zeigt Padbergs neue Kirche mit dem Ehrenmal um 1950
 


Marsbergs Fundst�ck des Monats April 2015
besch�ftigt sich mit der �Urwahl� �

Erster, demokratischer Wahlkampf anno dazumal im Jahr 1848

Westheim. Eine absolute Rarit�t erhielt jetzt der Marsberger Geschichts- und Heimatverein �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.� f�r die Sammlungen des Museums �Haus B�ttcher � Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589�. Die originale Urkunde aus dem Jahr 1848 zeigt die Anf�nge der Demokratie und blickt auf das Wahlrecht samt der Wahlordnung. Dieses Relikt wurde nun von den �Marsberger Geschichten� zu Marsbergs Fundst�ck des Monats April 2015 pr�miert. Der Sauerlandkurier stellt die geschichtlichen Hintergr�nde exklusiv vor. Zur damaligen Zeit lebte Joseph Theodor Graf zu Stolberg-Stolberg in Westheim. Dort hatte er bereits im Jahr 1840 das sogenannte �Gut Westheim� erworben. Stolberg wurde am 12.08.1804 auf Haus L�tkenbeck geboren und starb am 05.04.1859 in Rumillies in Belgien. Sein Vater war der bekannte, zum Katholizismus konvertierte Jurist und Dichter Friedrich Leopold zu Stolberg-Stolberg. Er war befreundet mit Johann Wolfgang von Goethe, Matthias Claudius und Johann Gottfried von Herder. Joseph Theodor Graf zu Stolberg-Westheim studierte in M�nster und Bonn. Im Jahr 1824 trat er als Novize in den Jesuitenorden ein. Innerhalb des Ordens verbrachte er in Brig, Freiburg und Rom weitere Studienzeiten. 1834 schied er aus dem Orden aus und trat in das �sterreichische KuK-Milit�r ein. Dort brachte er es bis zum Leutnant. 1837 kehrte er nach Preu�en zur�ck. In seiner Zeit in Westheim, das damals noch zum Kreis B�ren geh�rte, wurde er 1843 durch die Landst�nde des Kreises aus drei Kandidaten als Landrat ausgew�hlt. Preu�ischer Landrat konnte nur werden, wer Grundbesitz im Landkreis hatte, in Unabh�ngigkeit garantierenden Verm�gensverh�ltnissen lebte und seine fachliche Qualifikation in einer Pr�fung nachwies. 1843 erfolgte durch Graf Stolberg erst eine kommissarische �bernahme der Verwaltung des B�rener Landratsamts, die 1845 eine Ernennung zum Landrat B�rens zur Folge hatte. Dar�ber hinaus war Stolberg Mitglied des westf�lischen Provinziallandtages. 1848 kam es in deutschen Landen zu Revolutionen. Auch in Westheim gab es Proteste von Bauern, die gegen das Gut �marschierten�. Als Landrat forderte Graf Stolberg das Milit�r an, da es bereits Ausschreitungen und Brandstiftungen gegen das Schloss F�rstenberg gegeben hatte. Aufgebrachte, teils angetrunkene Bauern versammelten sich beim Schloss und verlangten die Abl�sung von gutsherrlichen Lasten. Graf Stolberg versuchte sie zu beruhigen. Was zun�chst nicht gelang. In der Chronik steht aber geschrieben: �Allein mit der Nacht kam die Ruhe, des folgenden Morgens war Westheim wieder n�chtern und die Revolution war vor�ber��. Aus dieser �Revolutionszeit� resultierend entstand auch ein Kreuz auf dem B�chenberg. Dieses ist allerdings eine andere Geschichte. Marsbergs Fundst�ck des Monats wiederum ist ein Flugblatt an die damaligen Bewohner des Kreises B�ren. Es wurde in Paderborn bei der �Junfermann�schen Buchdruckerei� erstellt. Landrat Graf Stolberg hatte es im April 1848 von Westheim aus in Auftrag gegeben. Es handelt sich um den ersten Aufruf zur sogenannten �Urwahl�, der Wahl zur Nationalversammlung. In dem Wahlaufruf bittet Graf Stolberg als Landrat die B�rger in seinem �Wort des Ernstes und der Liebe�: �Mit dem pl�tzlich eingetretenen Wechsel unsrer �ffentlichen Verh�ltnisse, sind mancherlei W�nsche und Bestrebungen aufgetaucht, deren Gegenstand denen von welchen sie ausgingen nicht klar war��. Graf Stolberg verweist darauf, dass die B�rger mit �berlegung und Anstand zu den �bevorstehenden Urwahlen� gehen sollten, da sie �f�r uns von gr��ter Wichtigkeit sind�. Er schreibt auch, wem die Stimme nicht zu erteilen sei: �Jene, die aller geistigen G�ter baar, ihr zeitliches Verm�gen durch Liederlichkeit und Proze�kr�merei verloren haben, solche wollen wir nicht w�hlen.� Ferner: �Jene, deren Glaubensbekenntnis uns h�chstens aus den Taufb�chern bekannt ist, die aber die Kirchenluft nicht vertragen k�nnen� solche wollen wir unter keinen Umst�nden w�hlen.� Auch �M�nner ohne Erwerb�, die �von Haus zu Haus ziehen�, �Quertreibereien und Feindschaften anstiften�, die �hinter vollem Glase �ber die Welt den Stab brechen� oder die nur auf ihren eigenen �D�nkel gest�tzt sind� waren lt. Graf Stolberg nicht w�hlbar. Zu Letzt verweist Stolberg auf die �guten Christen�. �Freiheit ist das allgemeine Loosungswort�. �Wehe dem�, �der mit Geschenken� die Wahl zu beeinflussen versuchte. Auch dem �Branntwein� sagte er dem Kampf an. Zur Wahl bat er: �N�chtern, im vollen Frei-Genusse unsrer Sinne� an�s Werk� zu gehen. Im April 1848 reichte Graf Stolberg seinen Abschied als Landrat ein, der im Juni des Jahres ausgesprochen wurde. Man w�hlte Stolberg in die Nationalversammlung. Im Jahr 1849 war er an der Gr�ndung der Zeitung �Deutsche Volkshalle� in K�ln und eines Anti-Duellvereins beteiligt. Sp�ter entsandte man ihn nach Berlin in die zweite Kammer des Preu�ischen Landtags f�r den Wahlkreis B�ren-Warburg-H�xter. Als f�hrender Vertreter des politischen Katholizismus im 19. Jahrhundert gr�ndete er vor Ort den Piusverein und in Regensburg den deutschen Bonifatiusverein. Bis zu seinem Tod in 1859 war er auch deren erster Pr�sident. N�here Informationen zum Fundst�ck des Monats finden Sie unter: www.Marsberger-Geschichte.de  
 

Marsbergs Fundst�ck des Monats April 2015: Der Urwahl-Aufruf vom B�rener Landrat Joseph Graf zu Stolberg-Westheim aus dem Jahr 1848 an die Bev�lkerung.
 
Ein zeitgen�ssisches Bildnis
von Joseph Graf zu
Stolberg-Westheim.
 

Das Westheimer Schloss im Jahr 1874.
 


Wintergartenbrand am 24.04.
Gr��ere Br�nde sind seit Jahrzehnten in Essentho eher selten. Am 24.04 gab es dann doch Einen. So gegen 22:00 gingen die Sirenen los und als man in den Nachthimmel sah, konnte man mitten im Dorf lohderne Flammen erkennen. Auch das Klirren von berstenden Scheiben war weit zu h�hren.
LS Marsberg Weuerwehr






Kleine Platt-Sprecher ganz gro� im Radio �
�DO BISTE PLATT� zu Gast bei der Plattdeutsch-AG der Grundschule

Marsberg. An der �Katholischen Grundschule am Burghof� gibt es seit einiger Zeit eine Plattdeutsch-AG. Lehrerin Barbara Meyer-Ramme, die auch schon an Radiosendungen aus Meerhof mitwirkte und aktive Plattdeutsch-Sprecherin ist, hatte die Idee hierzu. Die Sch�ler der 3. Klassen der Marsberger Grundschule haben sich in diesem Jahr intensiv mit der plattdeutschen Sprache in ihrem Unterricht w�hrend des Schuljahres befasst. Die insgesamt 16 teilnehmenden Sch�ler der Platt-AG kommen aus Niedermarsberg, Erlinghausen und Obermarsberg. Der Marsberger Geschichts- und Heimatverein �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.� und Moderator Markus Hiegemann werden nun die kleinen Platt-Sprecher der Marsberger Grundschule in der Radio-Reihe �DO BISTE PLATT� ganz gro� auf Sendung bringen. Die Sendung des B�rgerfunks der Hochsauerlandwelle findet am Freitag, dem 01.05.2015 (Maifeiertag) ab 19 Uhr �ber Radio Sauerland statt. Mit dabei sind: Laetitia Gerlach, Mia K�hne, Lena Gerhard, Sarah Kleffner, Noah Sigmaz, Philip Legge, Perth Strohmeier, Kyra Gizewski, Jona Sieweke, Tobias Trachternach, Maurice Dobbeck, Emily B�dger, Alina Emmerich, Juliane Emmerich, Vanessa Blosat und Gisa Schr�der. Sie alle haben mit ihrer Lehrerin Barbara Meyer-Ramme plattdeutsche Geschichten, Gedichte und sogar einen Sketch einge�bt. In kleinen Interviews stehen die Sch�ler und auch die Lehrerin dem Radio-Moderator Markus Hiegemann zu Fragen rund um die Plattdeutsch-AG und zur Sprache an sich Rede und Antwort. Auch f�r die Musik w�hrend der Radiosendung werden die Sch�ler sorgen. Neben Liedw�nschen aus den aktuellen Charts gibt es einige selbstgesungene Lieder auf Plattdeutsch, die von Lehrer Harald Legge auf der Gitarre begleitet werden. Bei hochdeutschen Liedern bekommen die Sch�ler der Platt-AG Unterst�tzung von der gesamten Klasse der �3 c�. Die Radiosendung findet also am Maifeiertag ab 19 Uhr auf Radio Sauerland statt. Sie ist in Marsberg und Umgebung �ber die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. �ber die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu h�ren. Alternativ und weltweit kann sie �ber das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ank�ndigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de

 

Die Lehrer Barbara Meyer-Ramme und Harald Legge �ben mit einigen Sch�lern der 3. Klassen der Marsberger �Burghof-Grundschule� die plattdeutschen Lieder ein. 


Geb�hrenstreit

An der �Staubkequelle� staubt es
13.04.2015 | 07:00 Uhr

An der �Staubkequelle� staubt es
Die Stra�en �Zur Essenthoer M�hle" und �Zur Staubkequelle" in Essentho sollen ausgebaut werden. F�r die Anlieger werden Geb�hren f�llig. Die sind manchen zu hoch.                                         Foto: D�lme
Essentho. Zwei Stra�en in Essentho sollen ausgebaut werden. Doch die Geb�hren daf�r sind manchen Anliegern zu hoch.

�F�r Flickschusterei sollen Anlieger kr�ftig zahlen�, sagt Josef Banneyer und ist emp�rt. Die Anlieger der Stra�en �Zur Essenthoer M�hle� sowie �Zur Staubkequelle� in Essentho sind vom Bauamt der Stadt Marsberg in Kenntnis gesetzt worden, dass sie die Ausbaukosten tragen sollen. Und damit sind sie nicht einverstanden.

�Das Bauvorhaben wurde uns Anliegern erst vor drei Wochen bekannt gegeben. Die Ausf�hrung soll bereits im Mai erfolgen�, f�hlt sich Banneyer auch im Namen andere B�rger �berrumpelt. So solle er f�r f�nf bis sechs Bordsteine und ein St�ck Fahrbahndecke rund 12 000 Euro berappen. Zum Teil sollten Kanal- und Wasserleitungen verlegt werden. Banneyer: �Dieses ist Aufgabe der Stadtwerke. Sollen die Anlieger denn f�r alles zahlen?� Dar�ber m�ssten �sich unsere Politiker sowie die Verwaltung noch mal Gedanken machen�, fordert er.

Keine �Flickschusterei�

Zum einen sei es keine Flickschusterei, so Bauamtsleiter Werner Besche auf Anfrage der WP. Aber: Ja, die beiden Stra�en m�ssten komplett ausgebaut werden. Die Stra�e �Zur Essenthoer M�hle� sei vor Jahren schon teilweise erneuert worden. Der andere Teil der Stra�e h�tte schon vergangenes Jahr ausgebaut werden m�ssen. Die Anlieger seien informiert worden. Es sei verschoben worden, weil es zeitlich nicht mehr gepasst habe. Die Erneuerung der Stra�e m�sse jetzt angegangen werden, so Besche weiter, weil Kanal- und Wasserleitungen vollkommen defekt seien und Abwasser im Erdreich versickere.

In der Stra�e �Zur Staubkequelle� m�ssten die Wasserleitungen teilweise erneuert werden. Die Kosten f�r die Erneuerung der Kanal- und Wasserleitungen sowie der Hausanschl�sse �bernehmen komplett die Stadtwerke. Nach 50 bis 60 Jahren sei jetzt ein nochmaliger Vollausbau n�tig. Zum ersten Mal w�rden die Anlieger jetzt f�r den Ausbau zur Zahlung herangezogen. F�r den Stra�enausbau l�ge der Anteil der Anlieger bei 50 Prozent der Kosten. Die anderen 50 Prozent �bernehme die Stadt. So sehe es das kommunale Abgabengesetz vor. Wie Besche sagt, l�gen in anderen Kommunen die Anliegerbeitr�ge durchaus bei 70 bis 80 Prozent.

Den Missmut von Josef Banneyer k�nne er verstehen, so der Bauamtsleiter weiter. Denn dessen Geb�ude steht genau auf dem Eckgrundst�ck Essenthoer M�hle/Staubkequelle. Es sei richtig, dass sein Grundst�ck nur wenige Meter an der Stra�e zur Staubkequelle betroffen sei. Es sei aber dennoch beitragspflichtig. Und die st�dtische Satzung sehe keine H�rtefallklausel vor. Besche: �Das Grundst�ck ist sehr gro�. Die Anliegergeb�hren errechnen sich nach der Grundst�cksgr��e.� Im Falle von Josef Banneyer w�rde nur die H�lfte des Grundst�cks zur Beitragsbemessung herangezogen. F�r die andere H�lfte gelte er als Anlieger der Stra�e zur Essenthoer M�hle (der Stra�enabschnitt ist schon vor Jahren saniert worden, ohne das Anliegergeb�hren gezahlt wurden).

Kurzfristig informiert
Es sei allerdings richtig, pflichtet Besche bei, dass die Anwohner kurzfristig unterrichtet worden seien. Aber wenn die Bauma�nahme beider Stra�en zeitgleich durchgef�hrt werde, w�rde es f�r manche Anlieger (die, der anderen Eckgrundst�cke) g�nstiger. Die brauchten nur einmal Anliegergeb�hren zahlen.
Josef Banneyer vermutet, dass nur wegen des Kreissch�tzenfestes Anfang September in Essentho so auf die �Bautube� gedr�ckt werde. Besche: �Das ist nicht so. Beide Stra�en m�ssen ausgebaut werden. Es ist aber unser Anspruch, bis zum Kreissch�tzenfest fertig zu sein.�
                                                                                                                Annette D�lme

Mit freudlicher Genehmigung der:


-> Beitr�ge zum Stra�enausbau erst 2016 bezahlen



Kreuzwegstationen der Larenz-Werkstatt restauriert �
Sparkasse Hochsauerland unterst�tzt das Museum �Haus B�ttcher�

Marsberg / Brilon. Das Museum �Haus B�ttcher � Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589� kann u. a. mittlerweile 53 Kirchenfiguren sowie Modelle, 4 Alt�re samt Bildern und diverse Kreuzwegstationen der Larenz-Werkstatt pr�sentieren. Sie stammen aus dem gro�en Nachlass der Marsberger Bildhauerei sowie aus zahlreichen Kirchen und Privat-H�usern der Umgebung. An vielen dieser interessanten Exponate hat allerdings der �Zahn der Zeit� seine Spuren hinterlassen. Sie m�ssen teils von Sch�dlingen (Wurm-, Schimmel- oder Pilzbefall) befreit werden oder zeigen sonstige Sch�den auf. Die Sparkasse Hochsauerland unterst�tzt die Region in vielf�ltiger Weise und ganz besonders, wenn es um Geschichte und Kultur geht. Jetzt konnte der Marsberger Geschichts- und Heimatverein �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.� von einer gro�z�gigen Spende der Sparkasse Hochsauerland profitieren. Der Geldbetrag wurde f�r die Restaurierung von Kreuzwegstationen der Larenz-Werkstatt eingesetzt. Die Restaurierung nahm die Marsberger Spezialfirma Scholand in Oesdorf vor. Restauratorin Uta Scholand hat erst j�ngst als Fachfrau den Umzug des erzbisch�flichen Kirchendepots von Hardehausen in die stillgelegte St.-Josefs-Kirche nach Attendorn im Auftrag des Erzbistums Paderborn begleitet. Hier gab es eine Menge Arbeit, da die Figuren, Reliquienst�nder, u. a. fachm�nnisch begutachtet werden mussten. Einiges hiervon landete in der Oesdorfer Werkstatt zur Notrestaurierung. Bei der nun durchgef�hrten Restaurierung der Larenz-Kreuzwege des Museums �Haus B�ttcher � Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589� musste im starken Ma�e Schimmelansatz entfernt werden, da die Exponate, bevor sie ins Museum kamen, auf Dachb�den oder in Kellern nicht fachm�nnisch lagerten. Die Bildnisse der eichengerahmten Kreuzwegstationen sind aus Terrakotta, Gips sowie Kupfer. Bei einer Kreuzwegstation (I. Station � Jesus wird verurteilt) aus Terrakotta musste ein aufw�ndiges Sandmuster, das abbr�selte, gefestigt werden. Die anderen Kreuzwege vom Museum �Haus B�ttcher� spiegeln die IV. Station (Jesus begegnet seiner betr�bten Mutter), die VIII. Station (Jesus begegnet den weinenden Frauen) und XII. Station (Jesus stirbt am Kreuz) wider. Theresa Mund von der Sparkasse Hochsauerland zeigte sich w�hrend eines Besuchs in der Oesdorfer Werkstatt von den fertiggestellten Restaurierungen beeindruckt und sah die Spende ihrer Bank gut angelegt. Die �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.� werden nach und nach weitere Exponate aus der Bildhauerei Larenz restaurieren lassen. Als N�chstes stehen Arbeiten an einer lebensgro�en Herz-Jesu-Figur an. Die Figur stand urspr�nglich im alten Niedermarsberger Krankenhaus auf dem Altar. Auch die wissenschaftliche Aufarbeitung des Larenz-Nachlasses schreitet voran. Neben den Auftragsb�chern wurden jetzt die Kapitel zur weitl�ufigen Familiengeschichte und zu den Kreuzwegstationen in Niedermarsberg, Obermarsberg, Rimbeck, Philadelphia, Kiedrich und Meggen von einem Historiker abgeschlossen.

 

Restauratorin Uta Scholand, Elvira B�ttcher (Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.) und Theresa Mund (Sparkasse Hochsauerland, v. l. n. r.) mit zwei der frisch restaurierten Kreuzwegstationen des Museums �Haus B�ttcher � Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589�.
 



ISA ist online �
Atlas spricht westf�lisches Platt

Beringhausen / Oesdorf / Assinghausen / Eslohe. Im Sp�therbst des letzten Jahres bereiste die LWL-Kommission f�r Mundart- und Namenforschung Westfalens in Zusammenarbeit mit dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.� sowie den Verantwortlichen des Friedrich-Wilhelm-Grimme-Nachlasses aus Assinghausen den Altkreis Brilon, um plattdeutsche Begriffe, W�rter und S�tze aufzunehmen. Insgesamt ging es um 71 Vokabeln oder S�tze, die f�r die Ewigkeit festgehalten wurden. Aus dem Altkreis Brilon standen Margret Schl�ter (Beringhausen), Josef Wiegers (Oesdorf) und Georg Stratmann (Assinghausen) f�r die Aufnahmen der LWL-Kommission zur Verf�gung. Au�erdem gab es Aufzeichnungen in Eslohe. Diese vier Orte repr�sentieren jetzt die plattdeutsche Sprachenvielfalt des Hochsauerlandkreises innerhalb einer Westfalenkarte, denn ab sofort ist ISA online. ISA ist der �Interaktive Sprachatlas des westf�lischen Platts�. Der Atlas gibt einen �berblick �ber die Vielfalt der regionalen Mundart. Zu den verschiedensten Themen veranschaulichen die Tonaufnahmen der Plattdeutsch-Sprecher, wie unterschiedlich ein Begriff in den westf�lischen Dialekten klingt. Unterschiede werden hier klar erkennbar: Alleine beim Wort �Honig�. Spricht man es in Oesdorf noch, wie sonst in OWL �blich, als �Hannig� aus, wird das Wort in Beringhausen zu �Hunnig� und im sonstigen HSK zu �Hunig, H�nig oder Honnig�. �hnlich ergeht es dem �Frosch�. Der im Marsberger und teils im Briloner Raum als �H�pper� und im restlichen HSK als �Fuorsk� oder �H�ppelfuask� bezeichnet wird. Mit dem Angebot der LWL-Kommission f�r Mundart- und Namenforschung Westfalens sollen vor allem auch Schulen erreicht werden, um Kindern und Jugendlichen die lokalen Sprachen vor Augen und Ohren zu f�hren. Gro�er Wert wurde auf plattdeutsche Sprecher gelegt, die an Kreis- oder Landesgrenzen wohnen, um die Spracheinfl�sse bzw. ��berg�nge und Vermischungen zu verdeutlichen. Sprecher aus Warburg-Menne, Lichtenau-Kleinenberg, Bad W�nnenberg-Haaren oder Warstein-Belecke finden sich somit im Onlineatlas ebenfalls angrenzend zu den Sprechern aus dem HSK wieder. Der �Interaktive Sprachatlas des westf�lischen Platts� ist unter www.lwl.org/isa abrufbar.

 

Josef Wiegers aus Oesdorf w�hrend den Aufnahmen � Magdalene Breidenbach (Ortsheimatpflegerin) und Elena Haase (LWL-Kommission f�r Mundart- und Namenforschung Westfalens) h�ren gespannt zu.


Der April macht was er will . . .

Wintereinbruch am 1.April: Nach Wochen voller N�sse aber mit kaum Frost kommt nun der Winter mit voller Kraft zur�ck. Die Reste vom Schnee blieben sogar bis Ostern (5. u. 6.April) liegen.
Ostern mit Schnee gab es fr�her einmal - so vor 30 - 40 Jahren.

Die Windm�hlen in Erlinghausen von Essentho aus betrachtet am 1.April.


Oesdorf gestaltet den plattdeutschen Heimattag im Sauerland

Cobbenrode / Oesdorf. Traditionell begeht der Sauerl�nder Heimatbund e. V. seinen plattdeutschen Heimattag Anfang Mai im erstmalig 1310 urkundlich erw�hnten Stertschultenhof in Cobbenrode. Im Stertschultenhof ist das Mundartarchiv Sauerland mit seinem Leiter Dr. Werner Beckmann untergebracht. Dieses Jahr findet der plattdeutsche Tag am Samstag, dem 09.05.2015 ab 10 Uhr statt. Die Ausrichtung des Tages hat die Marsberger Ortschaft Oesdorf �bernommen. Marsberger Plattdeutsch-Sprecher werden somit erstmalig auf der B�hne stehen. In Oesdorf steht das Plattdeutsche noch tagt�glich auf der Tagesordnung und wird aktiv von zahlreichen B�rgern im Ort gesprochen. Die Gemeinde Oesdorf geh�rte vor der Kommunalen Neugliederung 1975 zum Altkreis B�ren. Heutzutage ist sie ein lebendiger Punkt im Hochsauerlandkreis. Das Team rund um Ortsb�rgermeister Rudi Hillebrand, Ortsheimatpfleger Alfred M�ller, Ortschronistin Magdalene Breidenbach und die rund 15 aktivteilnehmenden Sprecher haben sich f�r den plattdeutschen Heimattag ein interessantes, kurzweiliges Programm f�r jeden Sauerl�nder und Heimatfreund der plattdeutschen Sprache ausgedacht. Die Moderation auf der B�hne �bernimmt nach den Gru�worten der bekannte Radiomoderator der Hochsauerlandwelle Markus Hiegemann aus Scharfenberg, der u. a. mit dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.� regelm��ig plattdeutsch und im Rahmen von Geschichts- und Kultursendungen �ber Radio Sauerland zu h�ren ist. So viel wird schon verraten: Die Teilnehmer des plattdeutschen Heimattages d�rfen sich w�hrend des zweist�ndigen Programms auf Informatives, Diskussionen, Gesang und auf zahlreiche Anekdoten freuen. Der Sauerl�nder Heimatbund e. V. l�dt danach zum Mittagessen und lockerer Runde ein. Ein idealer Tag f�r alle Sauerl�nder, um mit Gleichgesinnten ins Gespr�ch zu kommen: Nat�rlich auf �PLATT� versteht sich! �ber zahlreiche Anmeldungen freut sich die Gesch�ftsstelle des Sauerl�nder Heimatbundes e. V. (z. H. Karin Kraft, Am Rothaarsteig 1, 59929 Brilon, Tel. 02961-94-3382, karin.kraft@hochsauerlandkreis.de). F�r alle Platt-Sprecher aus dem �stlichen Hochsauerlandkreis, die am plattdeutschen Heimattag in Cobbenrode am 09.05.2015 teilnehmen m�chten, setzt der Marsberger Geschichts- und Heimatverein �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.� ein Bus mit Haltestellen und Zustiegsm�glichkeiten im Marsberger, Briloner, Olsberger, Bestwiger und Mescheder Stadtgebiet ein. N�here Informationen gibt es und Anmeldungen bitte ebenfalls hierzu bei der Gesch�ftsstelle des Sauerl�nder Heimatbundes oder beim Marsberger Verein direkt unter: Tel. 02992-1465 oder info@Marsberger-Geschichten.de  

 

Diese Luftaufnahme von Oesdorf zeigt den Ort in den 1970er Jahren. Oben kann man Oesdorfs Nachbar-Gemeinde Meerhof erkennen.
 

Das Oesdorfer Organisationsteam freut sich auf den plattdeutschen Heimattag im Sauerland � V. l. n. r. Ortschronistin Magdalene Breidenbach, Ortsheimatpfleger Alfred M�ller, Ortsb�rgermeister Rudi Hillebrand, Josef Wiegers und Moderator Markus Hiegemann.
 









Als vor 70 Jahren die Alliierten einmarschierten �

Hof Fobbe in Giershagen wurde zum Kriegsgefangenenlager

Brilon / Messinghausen / Bredelar / Giershagen / Adorf. Am Gr�ndonnerstag, dem 29. M�rz 1945, gelangten alliierte Truppenverb�nde �ber Adorf in das heutige Marsberger Stadtgebiet. Dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.� liegen drei Berichte deutscher Soldaten vor, die die letzten Tage des Krieges im Briloner und Marsberger Gebiet erlebt haben. Die drei Soldaten: Erhard Koschka, Werner Lampertz und Hubert Br�nen kamen in alliierte Kriegsgefangenschaft auf Hof Fobbe in Giershagen. Der Bericht von Hubert Br�nen beschreibt die Situation ziemlich deutlich. Br�nen geh�rte einer versprengten Truppe der Panzer-Korps-Nachrichtenabteilung an. �In Brilon angekommen�, schreibt Br�nen: �wollte ein h�herer Luftwaffenoffizier eine uns v�llig sinn- und aussichtslose erscheinende Ortsverteidigung aufbauen�. Au�er einer feurigen Rede von der Rathaustreppe am Gr�ndonnerstag hatte er den Soldaten aber nichts zu bieten. Die Briloner Sch�tzenhalle war kurzer Hand als Wehrmachtsdepot umgemodelt worden. Dort erhielten die Soldaten nochmals frische W�sche. Bevor sie nach Messinghausen zu einer mit Spritmangel neuaufgestellten Sturmgesch�tz- und Panzerabteilung gebracht wurden. Die Feindlage erschien f�r alle Soldaten sehr undurchsichtig. Die Bahnstrecke Richtung Kassel war aber anscheinend noch frei, da ein Lazarettzug die Strecke passierte und ein gutbest�ckter Flakzug den Bredelarer Bahnhof sicherte. Das war auch das Ziel der Soldaten um Hubert Br�nen. Dort hatten am Ortseingang vor dem Klostergut M�nner der Waffen-SS die Stra�e gesperrt. Sie erfassten alle Wehrmachtangeh�rigen f�r eine Ortsverteidigung und wiesen darauf hin, dass die n�chste Ortschaft �Marsberg� bereits feindbesetzt sei. Kommandeur der kleinen SS-Einheit war ein SS-Untersturmf�hrer, der offenbar im Haus des Gutsbesitzers sein Quartier hatte. Die Truppe nannte sich �Panzerjagdkommando� und kam aus Arolsen. Die Soldaten bildeten einen Sp�htrupp und machten sich auf in Richtung Marsberg. Da die Soldaten keinerlei wirksame Waffen gegen die ��berlegenheit der Alliierten� aufbieten konnten, ging es f�r sie zur�ck nach Bredelar. In der Zwischenzeit hatten Amerikaner aus Richtung Giershagen Bredelar angegriffen. Ein Lazarettzug bekam dabei etwas ab. Die Flakbedienungen machten ihre Gesch�tze unbrauchbar und t�rmten. Die Wagen brannten. Die Nacht zum 30.03.1945 verbrachten die Soldaten in einem gro�en Schlafsaal des Fremdarbeiterlagers bei Holl�ndern. Br�nen: �Au�er den SS-M�nnern war jedoch niemand sonderlich verteidigungsbereit, denn wir hatten nicht eine einzige gegen gepanzerte Fahrzeuge wirksame schwere Waffe, nicht einmal f�r alle Handfeuerwaffen. Die wenigen Panzerf�uste wurden von der SS sorgf�ltig geh�tet.� Am Bredelarer Forsthaus lauerten mehrere feindliche Panzer, die laufend Verst�rkung erhielten. �Wir rechneten jeden Moment damit, da� die deutsche Panzerabteilung aus Messinghausen anrollte. Mit Sicherheit w�re es dann in Bredelar zu einem schweren Panzergefecht mit Stra�enk�mpfen gekommen.� Im Glauben eingekesselt zu sein, zerst�rte allerdings die Einheit in Messinghausen ihre Panzer, was von einem SS-Kommando geahndet wurde. Pl�tzlich hie� es: �Die Amis kommen!�. �Es waren Panzer, wir h�rten deutlich das n�herkommende Kettengerassel�� Aus dem Keller des Gutshauses konnten die verbliebenen Soldaten und Zivilisten erkennen, dass die Amerikaner auf der Kreuzung Halt machten. Die SS hatte sich hinter das Gutshaus und seitlich davon mit Panzerf�usten zur�ckgezogen, war aber � Gott sei Dank � unschl�ssig zu handeln. Nach einem Hinweis von einer Fremdarbeiterin n�herten sich die bewaffneten, amerikanischen Soldaten dem Gutshof. Mit einem �Hands up� wurden die deutschen Soldaten aufgefordert ihr Versteck zu verlassen. Die SS war �ber den Hinterhof get�rmt. Auf die 8 gefangenen deutschen Soldaten st�rzten sich polnische und russische Fremdarbeiter und trachteten nach der Leben, was die Amerikaner aber zu verhindern wussten. �Schlie�lich kam ein Jeep und man jagte uns im Laufschritt durch den langgezogenen Ort bis auf ein hinter dem Forsthaus gelegenes Grundst�ck. Dort sammelte sich eine stattliche Anzahl Gefangener.� Nach einiger Zeit kam ein Milit�rkommando. �Wir wurden ziemlich r�de auf die Stra�e getrieben, mu�ten die H�nde in den Nacken legen und ab ging es im Laufschritt bergan nach Giershagen.� Wer nicht schnell genug war oder verschnaufen wollte, bekam schmerzhafte Kolbenst��e und Tritte. Am Ortseingang in Giershagen hatten die Alliierten auf Hof Fobbe ein Lager mit Sanit�tspersonal f�r deutsche, gefangene Soldaten aus der Umgebung eingerichtet. �Die Hofb�uerin (Karoline Fobbe) war sehr couragiert. � Wir erhielten von den Ortsbewohnern sehr gute Verpflegung. Es waren fertige, reichlich belegte Butterbrote und kr�ftige Suppen. Obwohl wir mehrere hundert Gefangene waren, war es immer genug f�r alle. Den Giershagenern mu� man hierf�r ein sehr hohes Lob zollen.� Auch den Ostersonntag verbrachten die Gefangenen und das Sanit�tspersonal mit einem Gottesdienst auf dem Geh�ft. Die �rzte und ihr Personal wurden sp�ter nach Marsberg zu den Lazaretten in Marsch gesetzt. Am Ostermontag-Nachmittag, dem 02.04.1945, wurden die gefangenen Deutschen in Lastwagen verfrachtet und nach Eisemroth gebracht. Von dort aus gab es eine Odyssee in ein 12.000 Mann fassendes Riesenlager in Nordfrankreich.


Heutiger Blick auf Hof Fobbe in Giershagen - Elvira B�ttcher (Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.) und Lothar Fobbe mit seinen Enkelkindern Jolien, Jule und Merle Fobbe schauen auf die Zeit vor 70 Jahren. Das Geh�ft wurde von den Alliierten zum Kriegsgefangenenlager umgemodelt.
 

Auf dem Foto sind Hubert Br�nen und weitere deutsche Soldaten in der Scheune des Bredelarer Klostergutes zu sehen. Sie �bernachteten dort am 30.03.1945.
 

Das Foto entstand 1945. Es zeigt den Eingang des Reserve - Lazarett Niedermarsberg, Teillazarett St. Johannes-Stift A.

Ein verungl�ckter Panzer am Ufer der Diemel bei der Br�cke des Charlottenhammers bei Giershagen. Heutzutage befindet sich dort die WEPA. Der Panzer soll noch Jahre sp�ter dort gelegen haben.
 


DO BISTE PLATT zum 320. Mal

Marsberg / Brilon / Eslohe. Der plattdeutsche Arbeitskreis des Briloner Heimatbundes � Semper Idem e. V., der Kolpingfamilie Eslohe und die �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.� haben eine Radiosendung in der Reihe �DO BISTE PLATT� vorbereitet. Radio-Moderator Markus Hiegemann geht mit zahlreichen Platt-Sprechern der Hochsauerlandwelle am Montag, dem 23.03.2015 ab 20 Uhr eine Stunde lang im B�rgerfunk von Radio Sauerland auf Sendung. Aktiv dabei sind diesmal in der 320. Ausgabe: Lore Schmidt, Martrud Becker, Karl-Heinz Schreckenberg, Anni Schmitte und Fritz Reckling. Gerne weisen die beteiligten Arbeitskreise der Radiosendung �DO BISTE PLATT� auf plattdeutsche Termine im Sauerland, Veranstaltungen, Treffen, Ver�ffentlichungen oder dergleichen hin. Schreiben Sie bitte hierzu rechtzeitig an: dobisteplatt@gmx.de . Die Sendung ist am Montagabend in Marsberg und Umgebung �ber die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. �ber die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu h�ren. Alternativ und weltweit kann sie �ber das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ank�ndigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de


Plattdeutsche Sprecher aus Eslohe und Brilon trafen sich beim plattdeutschen Abend in Scharfenberg.


DO BISTE PLATT mit einer Sondersendung 

Marsberg / Brilon / Eslohe. Die plattdeutschen Arbeitskreise aus Brilon, Eslohe und Marsberg haben eine Sondersendung in der beliebten Radio-Reihe �DO BISTE PLATT� vorbereitet. Die Plattdeutsch-Sprecher vom Briloner Heimatbund � Semper Idem e. V. unter der Regie von Franz Schrewe, die Sprecher aus Marsberg der �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.� unter dem Vorsitz von Andreas Karl B�ttcher und die Sprecher der Kolpingfamilie Eslohe unter der Leitung von G�nter Schmidt senden am Montag, dem 16.03.2015 ab 20 Uhr in Zusammenarbeit mit dem bekannten Radio-Moderator Markus Hiegemann lokale Beitr�ge auf Platt. Jeder Freund der urtypischen Sauerl�nder-Sprache wird mit diesem H�rgenuss auf seine Kosten kommen. Mittlerweile kann das Archiv der Hochsauerlandwelle auf die insgesamt 319. plattdeutsche Sendung schauen. Die Sendung dieser aktivsten B�rgerfunkgruppe im Hochsauerlandkreis wird �ber Radio Sauerland eine Stunde lang ausgestrahlt. Die Sendung ist in Marsberg und Umgebung �ber die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. �ber die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu h�ren. Alternativ und weltweit kann sie �ber das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ank�ndigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de 


Die �Plattdeutsche Runde� mit einigen Sprechern aus Brilon und Marsberg h�ren gespannt dem Beitrag von Karl-Heinz Schreckenberg zu.
 








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Als die alte Annenkapelle der Laurentiuskirche weichen musste �
Vor genau 100 Jahren stellten die Bildhauer Larenz den Meerhofer Hochaltar auf

Meerhof. �Eine Angelegenheit, die viel Arbeit, Unannehmlichkeiten, aber auch viel Freude bereite�!�, so schrieb es Pfarrer Weber vor �ber 100 Jahren im Jahr 1914. Die alte, barocke Annenkapelle von Meerhof � gebaut im Jahr 1792, nach dem Brand von 1838 wiederhergestellt � konnte damals �die Gl�ubigen unm�glich fassen.� Die Gr��e der Kapelle betrug gerade einmal 9,50 x 12 m. Sie war in einem unw�rdigen Zustand. Schon der Kaplan Klein hatte Zeichnungen f�r eine neue Kirche entworfen. Aber es gab noch zu viele ungekl�rte Fragen nach Raum, Platz, Ort der Kirche, Baustil oder einfach nur �ber die Gesamtkosten dieses Projekts. Mehrere Kollekten sicherten in 1913 und 1914 die Kostenfrage. 30.000 Mark wurden auf der Spar- und Darlehnskasse hinterlegt. Da der Provinzialkonservator der alten Kapelle keinen Denkmalwert zusprach, erhielt ein Neubau einen Vorzug. Dieser sollte lt. Kirchenvorstand auf dem alten Platz der bisherigen Kapelle erfolgen. Der endg�ltige Bauvorschlag des Architekten M�ndelein, Paderborn, erfolgte am 12.03.1914. Er beinhaltete den Plan eine dreischiffige, romanische Kirche mit einer Gr��e von 300 qm f�r 600 Personen zu bauen, Kostenpunkt: 59.500 Mark. Nach erfolgter Genehmigung der staatlichen und kirchlichen Aufsichtsbeh�rden konnte der Abriss der alten Annenkapelle erfolgen. Mit Familie Thiele auf dem Nachbargeh�ft wurde ein Vertrag abgeschlossen, die 14 x 12 m gro�e Scheune zur Notkirche einzurichten. In der Sitzung des Kirchenvorstands vom 04.05.1914 �bertrug man dem Bauunternehmer H. Tegethoff aus Niedermarsberg die Bauarbeiten f�r die neue Kirche. Der Abriss der alten Kirche zeigte sich schwieriger als zu Erst vermutet. Die Kapelle war so fest gebaut, dass die Pioniere aus Minden zur Sprengung angefordert werden mussten. Die Sprengungen erfolgten in der Zeit vom 14.-19.05.1914. Es gab kleinere Besch�digungen an den umliegenden H�usern, besonders aber am Forsthaus. Den Grundstein zur neuen Kirche legte man am Sonntag, dem 12.07.1914. Die Bauarbeiten der neuen Meerhofer St.-Laurentius-Kirche schritten schnell voran. Parallel wurde mit der bekannten Bildhauerwerkstatt Larenz ein Vertrag �ber die Erstellung eines neuromanischen Hochaltars geschlossen. Die Pl�ne, Urkunden, Kostenaufstellungen und Entwurfsbeschreibungen hierzu besitzt der Marsberger Geschichts- und Heimatverein �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.�. Im Larenz-Nachlass ist vermerkt, dass der Bau der Laurentiuskirche Anfang M�rz 1915 weitestgehend abgeschlossen war. Die Bildhauer Larenz stellten somit vor 100 Jahren am 09.03.1915 den Hochaltar auf. Die Kosten bezifferten sich auf 4.300 Mark, die mit einer Anzahlung am 22.03.1915 in H�he von 1.000 Mark und einer vollst�ndigen Schlusszahlung am 13.10.1915 beglichen wurden. Der filigran gearbeitete Altar beinhaltete verschiedene Elemente. Die Mensa entstand aus �saronischem Stein�. Die S�ulen davor waren aus Marmor. Das Relief der Mensa (Antependium), das die Grablege Jesu Christi zeigt, gossen die Bildhauer Larenz aus Bronze. Die Stufen zum Altar fertigte man aus Eichenholz. Der Altaraufsatz bestand aus �sch�ner prima Spessarteiche�. Im Altar bauten die Gebr�der Larenz einen �diebessicheren Tabernakel� ein, der �feuervergoldete T�ren mit wei�er ausgeschlagener Seide� besa�. Links und rechts neben dem Tabernakel waren geschnitzte Bildnisse von Abel, Abraham, Melchisedech und Isaak, dar�ber befindlich zwei geschnitzte Altarbilder aus Lindenholz. Die eine Szene zeigt das Abendmahl, die andere die �wundersame Brotvermehrung�. Links und rechts im Altar standen eine polychromierte Lindenholz-Figur von Melchisedech, dem K�nig der Gerechtigkeit, und von K�nig David. �ber dem mit knienden Engeln ausgestatteten Expositorium befand sich ein Gnadenstuhl mit der Hl. Dreifaltigkeit. Im Nachgang des zweiten Vatikanischen Konzils in den 1960er Jahren wurde dieser stolze Altar nach damaligem Zeitbild aus der Kirche verbannt. Die Elemente des Altars sind aber bis heute erhalten geblieben. Die damalige Konsekration der Laurentiuskirche fand nach kleineren Verz�gerungen durch den I. Weltkrieg abschlie�end am 14.10.1915 unter Mitwirkung des Bischofs und des Landrats von B�ren statt. Die drei Metallglocken der Kirche wurden aber erst am 07.01.1921 hergestellt und am 22.02.1921 von Pfarrer Weber eingeweiht.

 

Das Bildnis zeigt die alte Annenkapelle von Meerhof. Da eine neue Kirche entstehen sollte, wurde die Kapelle im Mai 1914 von Pionieren aus Minden gesprengt.
 

 Eine Postkarte zur Laurentiuskirche von Meerhof. Die Aufnahmen wurden am 14.10.1915 w�hrend der Konsekrierung der Kirche aufgenommen.
 

Blick in die Marsberger Bildhauerwerkstatt Larenz Anfang Januar 1915 � Es entsteht der neuromanische Hochaltar der Meerhofer Kirche. Karl Prange malt links das Altarbild �Abendmahl�. Daneben steht Bernard Larenz, der gerade die Skizze des Altars studiert, vor dem �Gnadenstuhl� des Altars. Josef Larenz schnitzt gerade mit dem Messer kleinere Elemente des Altars. Hinter ihm im Durchgang ist das gegossene Antependium des Altars zu sehen. Dahinter befindet sich transportbereit der fertiggestellte Hochaltar f�r die Leitmarer Kirche (Aufstellung dieses Altars am 19.01.1915). Im rechten Teil des Bildes fertigt gerade Franz Larenz ein weiteres Altarbild f�r Meerhof: die Szene der �wundersamen Brotvermehrung�.
 

Der neuromanische Hochaltar Meerhofs aus der Larenz-Werkstatt nach seiner Aufstellung am 09.03.1915.
   
 

Die Erl�uterungen zum Hochaltarentwurf f�r die neuromanische St.-Laurentius-Kirche in Meerhof, 1915. (Seite 1 und 2)
 


Bunter Fr�hjahrs-Strau� in DO BISTE PLATT �
WOLL soll in den Duden

Marsberg / Brilon / Eslohe. Am 02. M�rz 2015 ist meteorologischer Fr�hlingsanfang f�r die beliebte Radio-Reihe �DO BISTE PLATT�. �Dai Plattduitschken �it Breylen� vom Arbeitskreis Mundartpflege im Briloner Heimatbund - Semper Idem e. V., �iut Essel� vom plattdeutschen Arbeitskreis der Kolpingfamilie Eslohe und �out Stadtbierge� von den Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V. bringen gemeinsam als Hochsauerlandwelle ab 20 Uhr im B�rgerfunk auf Radio Sauerland eine Stunde lang einen bunten Strau� an plattdeutschen Texten zum Fr�hjahr zu Geh�r. Lore Schmidt erz�hlt �ber den M�rz. Marieluise M�ller wei�, dass das Fr�hjahr kommt (Et Fr�ijohr k�mmet). F�r Annemarie Hillebrand ist es schon da (Et Fr�ijohr is do). G�nter Schmidt kennt �D�i Bure in d�i Lenteteyt� (Der Bauer im Fr�hling), Johannes Luckey den Hagen bei Padberg und Maria Rosenkranz den Franziskus-Bildstock bei Essentho. Bei Magdalene Breidenbach aus Oesdorf stellen sich sogar schon Fr�hlingsgef�hle ein: �Lot us mol vum Friggen k�ren� (Lass uns mal vom Heiraten sprechen). Au�erdem gibt es in der Sendung plattdeutsche Termine und Nachrichten, z. B. zum 30-j�hrigen Jubil�um des Theaterst�ckes �Dat N�lleken� in Scharfenberg oder die W.O.L.L.-Aktion zur Aufnahme des typischen Sauerland-Wortes �Woll� in den Duden. Diese Aktion wurde vom Lokalsender �Radio MK� ins Leben gerufen. Die Redaktion von �DO BISTE PLATT� mit dem bekannten Lokal-Moderator Markus Hiegemann und der Marsberger Geschichts- und Heimatverein �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.� wollen diese Aktion f�r �ein bisschen mehr Sauerland� unterst�tzen und freuen sich, wenn alle Freunde des Sauerlandes sich unter www.radio-mk.de/aktionen/woll hierf�r eintragen. Die Radiosendung �DO BISTE PLATT� wird also am Montag, dem 02.03.2015 ab 20 Uhr �ber Radio Sauerland ausgestrahlt. Sie ist eine Gemeinschaftsproduktion des Moderators Markus Hiegemann, dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.�, den Arbeitskreisen Mundartpflege im �Briloner Heimatbund � Semper Idem e. V.� und in der Kolpingfamilie Eslohe. Die Sendung ist in Marsberg und Umgebung �ber die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. �ber die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu h�ren. Alternativ und weltweit kann sie �ber das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ank�ndigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de

Kathrin Kuhlemann und Markus Duda von Radio MK wollen �WOLL� in den Duden bringen�       


Fastelovend im Sauerland am Rosenmontag

Marsberg-Erlinghausen / Brilon / Eslohe. Am letzten Montag haben sich die Jecken in Erlinghausen bereits bei der karnevalistischen Radiosendung aus ihrem Heimatort schon kr�ftig warm geschunkelt. Jetzt, w�hrend der tollen Tage schwappt die Narretei auf das ganze Sauerland �ber und �infiziert� auch andere plattdeutsche Sprecher im Karneval. Am Rosenmontag hei�t es somit �Fastelovend� im Sauerland in der Sendereihe �DO BISTE PLATT�. Die Hochsauerlandwelle geht im B�rgerfunk, der �ber Radio Sauerland ausgestrahlt wird, eine Stunde lang auf Sendung. Mit von der Partie sind die allseits bekannten Erlingser Urgesteine Helga Hess und Marlis Simon, aus Brilon: Karl-Heinz Schreckenberg, Annemarie Hillebrand, Agatha Starke, Brunhilde Tilli, Marielies Hillebrand und Willy Schneider. Die Radiosendung ist eine Gemeinschaftsproduktion des Moderators Markus Hiegemann, dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.�, dem Arbeitskreis Mundartpflege im �Briloner Heimatbund � Semper Idem e. V.� und dem Arbeitskreis in der Kolpingfamilie Eslohe. Ob mit einem kr�ftigen �Helau, Alaaf oder Schurri� die vorgenannten Arbeitskreise versprechen, dass jeder Zuh�rer auf seine Kosten kommt � sowohl mit plattdeutschen Texten und tollen Karnevalsliedern! Die einst�ndige Radiosendung findet am Rosenmontag, dem 16. Februar 2015 von 20 bis 21 Uhr im B�rgerfunk von Radio Sauerland statt. Sie ist in Marsberg und Umgebung �ber die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. �ber die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu h�ren. Alternativ und weltweit kann sie �ber das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ank�ndigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de

 

Foto zu einer Auff�hrung eines plattdeutschen Arbeitskreises � Die Rosenmontagssendung wird mit Sprechern aus Marsberg, Brilon und Eslohe veranstaltet.
 

G�nter Schmidt und Walter Schulte laufen beim plattdeutschen Heimattag im Sauerland zur Hochform auf. Das Foto wurde im Stertschultenhof in Cobbenrode im Jahr 2014 aufgenommen.
 


WDR-Team drehte in Oesdorf zu Leitmar

Oesdorf / Leitmar / Hardehausen / Attendorn. Die Leitmarer St.-Sturmius-Kirche wird aktuell � 100 Jahre nach deren Fertigstellung im Jahr 1915 � aufwendig restauriert. Das Inventar � also der Altar samt der Kreuzigungsgruppe, die weiteren Figuren (Herz-Jesu, Mutter Gottes, Josef, Antonius und Sturmius), die Kreuzwegstationen, usw. � befindet sich derweil in Marsbergs Fachwerkstatt f�r Restaurierungen in Oesdorf. Selbst der WDR wurde nun auf den k�nstlerisch-wertvollen Larenz-Altar mit den sehr tiefstichigen Altarreliefs, der z. Z. von den Experten der Firma Scholand bearbeitet wird, aufmerksam und blickte mit ihrem Kamerateam den Restauratoren Uta Scholand und Hubertus Peez �ber die Schulter. Scholand und Peez haben erst j�ngst als Fachleute den Umzug des erzbisch�flichen Kirchendepots von Hardehausen in die stillgelegte St.-Josefs-Kirche nach Attendorn im Auftrag des Erzbistums Paderborn begleitet und �berwiegend eigenst�ndig durchgef�hrt. Hier gab es eine Menge arbeitet f�r die Beiden, da die Figuren, Reliquienst�nder, u. a. fachm�nnisch begutachtet werden mussten. Einiges hiervon landete in der Oesdorfer Werkstatt zur Notrestaurierung. Der Zahn der Zeit hatte besonders bei den Holzfiguren seine Spuren hinterlassen. Sch�dlinge mussten geduldig bek�mpft werden. Das WDR-Kamera-Team filmte nun einen ganzen Tag in Oesdorf in der Spezial-Werkstatt Scholand. Neben Uta Scholand und Hubertus Peez standen noch Stephan Salmen vom Leitmarer Kirchenvorstand sowie Elvira und Andreas Karl B�ttcher vom Marsberger Geschichts- und Heimatverein �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.� zum Thema Rede und Antwort. Der WDR strahlt den etwas l�ngeren Beitrag ab Dienstag in ihrer Lokalzeit S�dwestfalen aus Siegen (montags bis freitags zwischen 19:30 und 20:00 Uhr) aus.  


V. l. n. r. Stephan Salmen (Kirchenvorstand Leitmar), Uta Scholand (Restauratorin), das WDR-Kamera-Team und Elvira B�ttcher (Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.) in der Oesdorfer Fachwerkstatt f�r Restaurierungen.







Karnevalistisches Feuerwerk steigt auf der Kleinen Schanze

Erlinghausen. Die Jecken sind los! Mit gro�en Schritten geht es auf den H�hepunkt der diesj�hrigen Karnevalssession 2015 zu. In der n�rrischen Hochburg Erlinghausen steigt ein ganz besonderes �Karnevalistisches Feuerwerk�. Aus der �Kleinen Schanze 1� startet der B�rgerfunk der Hochsauerlandwelle mit einer plattdeutschen Karnevalssendung in der Reihe �DO BISTE PLATT� in die 5. Jahreszeit. Die drei Urgesteine des Erlingh�user Karnevals: Marlis Simon, Helga Hess und Waltraud A�hauer werden alle Karnevalisten des Sauerlandes, des Waldecker Landes und des Hochstifts in die richtige Stimmung versetzen. Unterst�tzt werden sie vom Moderator Markus Hiegemann, �Hofherr� Helmut Hess und dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.�. Bei den plattdeutschen Karnevalsvortr�gen von Helga Hess und Marlis Simon alias �Liesbeth und Treschen� bleibt garantiert kein Auge trocken. Waltraud A�hauer geht danach als Magd �Zenzi� samt der gro�en �Kuhglocke� in die B�tt. Die einst�ndige Radiosendung findet am Montag, dem 09. Februar 2015 ab 20 Uhr im B�rgerfunk von Radio Sauerland statt. Als kleiner �Warmmacher� f�r die Freunde der plattdeutschen Sprache und des Karnevals bzw. f�r die, die es bis zur Sendung nicht mehr abwarten k�nnen, haben sich die Verantwortlichen diesmal etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Auf der Internetseite des Marsberger Geschichts- und Heimatvereins �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.� unter Aktuelles von www.Marsberger-Geschichte.de haben die Jecken aus Erlinghausen eine H�rbotschaft hinterlassen. Zwei �MP3-Dateien� stimmen mit einem plattdeutschen Erlingh�user Karnevalsgedicht und allen Terminen rund um die tollen Tage in Erlinghausen zum Vorschunkeln ein. Die Radiosendung findet also am Montag von 20 bis 21 Uhr auf Radio Sauerland statt. Sie ist in Marsberg und Umgebung �ber die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. �ber die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu h�ren. Alternativ und weltweit kann sie �ber das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ank�ndigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de   

Helga Hess & Marlis Simon - Fastelovend (Maria Anna Watzke).mp3
Karnevalstermine in Erlinghausen 2015.mp3
 

Das Foto wurde bei den Vorbesprechungen zur plattdeutschen Karnevalssendung aus der n�rrischen Hochburg Erlinghausen aufgenommen. V. l. n. r. Helmut und Helga Hess, Moderator Markus Hiegemann, Marlis Simon und Waltraud A�hauer sind Garanten des Erlingh�user Karnevals und laufen am 09.02.2015 zur Hochform auf.


Die plattdeutschen Friseurgespr�che gehen in die n�chste Runde
 

Meerhof. Alle guten Dinge sind drei, so hei�t es im Volksmund und somit gehen die plattdeutschen Friseurgespr�che bei Wiepen in Meerhof in die n�chste Runde. Friseurmeister Martin Wiepen hat an seinem eigentlichen Ruhetag extra wieder seinen seit 60 Jahren bestehenden Salon ge�ffnet und das eingespielte Meerhofer-Team Eva Kriener-Renneke, Barbara Meyer-Ramme, Bernd Sieren, G�nter Schmidt und Josef Wiegers als Kunde aus Oesdorf zum Plattdeutschsprechen eingeladen. Der Moderator Markus Hiegemann bringt in der Reihe �Do biste platt� zusammen mit dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.� die Friseur-Gespr�che der anderen Art auf Sendung. Die einst�ndige Radiosendung der Hochsauerlandwelle findet am Montag, dem 26. Januar 2015 ab 20 Uhr im B�rgerfunk von Radio Sauerland statt. Die Zuh�rer d�rfen gespannt sein, was neben dem Haareschneiden noch so alles in dem Friseursalon passiert. Plattdeutsch wird das Geschehen im Ort und somit rund um den Friseursalon durchleuchtet. Plattdeutsche �Haarw�nsche� und Neuigkeiten des Ortes werden tagt�glich bei Wiepen in Meerhof brandaktuell besprochen. Die Radiosendung findet also am Montag von 20 bis 21 Uhr auf Radio Sauerland statt. Sie ist in Marsberg und Umgebung �ber die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. �ber die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu h�ren. Alternativ und weltweit kann sie �ber das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ank�ndigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de 


Friseurmeister Martin Wiepen steht in seinem Frisiersessel dem Radiomoderator Markus Hiegemann op platt Rede und Antwort. Das Foto ist aus 2014.

G�nter Schmidt im Kreise weiterer Sprecher des plattdeutschen Friseursalons Wiepen. (Foto aus 2014)

 
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Im Januar 2015 gr�ndete sich der

F�rderverein �Essentho � Unser Dorf�
 
Der Gr�ndungsvorstand:
1. Vorsitzenden Dietmar Rosenkranz
2. Vorsitzender Daniel Bartmann
1. Gesch�ftsf�hrer Heribert Kleck
Kassierer Siegbert Dreier
2. Gesch�ftsf�hrer Ralf Menneken
Ortschronist Bernhard R�lleke
Ortsheimatpfleger Kunibert R�lleke
Ortsb�rgermeister Eberhard Banneyer.
WAZ
   


Der Bau der St.-Sturmius-Kirche Leitmar wurde vor 100 Jahren fertiggestellt �
Die Bildhauer Larenz stellten am 19.01.1915 den Altar auf

Leitmar. Im Weltkriegsjahr 1914 begann man in Leitmar eine eigene Kirche zu bauen. Vormals mussten sich die Leitmarer zum Kirchgang regelm��ig nach Heddinghausen begeben. Die bedeutende Niedermarsberger Kirchenbau-Familie Tegethoff, die beispielsweise u. a. auch die Kirchen in Meerhof und Oesdorf erbauten, errichteten die St.-Sturmius-Kirche Leitmar mit tatkr�ftiger Unterst�tzung durch die Leitmarer B�rger. Weitere heimische Firmen waren f�r die Innenausstattung und das Inventar verantwortlich. Die damaligen Leitmarer Firmen Niggemann und Stein stellten z. B. die Kirchenb�nke her. Das Erzbistum Paderborn favorisierte f�r die Anfertigung des Hochaltars einen Entwurf des Bildhauers B�deker aus Rheda-Wiedenbr�ck. Die Leitmarer setzten sich aber �ber die Meinung des Erzbischofs hinweg und vergaben den Auftrag an die Niedermarsberger Bildhauer-Werkstatt Larenz, die ab dem Herbst 1914 den Holzaltar schnitzte. Aufgestellt wurde der Altar dann vor genau 100 Jahren am 19.01.1915, so die Unterlagen. Die Auftragsb�cher, Pl�ne und Zeichnungen der Larenz-Werkstatt, die dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.� vollst�ndig vorliegen, weisen als Auftraggeber �Hochw�rden Herrn Pfarrer Schlad�r� aus Heddinghausen auf. Dieser war es auch, der am 04.01.1915 eine Vorauszahlung von 300 Mark an die Bildhauer Larenz f�r den neuen Hochaltar leistete. Der Gesamtpreis des Altars ist auf 2.160 Mark beziffert. Durch Kollekten trugen die Leitmarer vom 19.04.1915 bis zum 26.09.1915 nochmals 1.500 Mark zusammen. Die restlichen 360 Mark wurden abschlie�end am 17.01.1916 im Zusammenhang mit den Kosten f�r die Erstellung des Korpus mit Kreuz und Arbeiten an einer Kommunionbank (Auftrag vom 28.10.1915) beglichen. Der Altaraufsatz aus Holz der Bildhauer Larenz zeigt links und rechts des Tabernakels die Zeichen Alpha und Omega, dar�ber befinden sich eine geschnitzte Szene der Geburt Jesus Christus im Stall von Bethlehem mit Maria und Josef sowie eine Schnitzerei, die Christus mit den Emmaus-J�ngern abbildet. Auf dem Altar sind die Kreuzigungsgruppe, die Jesus am Kreuz, Maria und Johannes zeigt, sowie das Lamm Gottes angebracht. P�nktlich zum 100-j�hrigen Geburtstag begannen die Arbeiten an der Jubilarin. Die Restaurierungen an der St.-Sturmius-Kirche in Leitmar sollen im April/Mai 2015 abgeschlossen sein. Dann kehren auch der Hochaltar aus der Larenz-Werkstatt und die Kirchenfiguren (Herz-Jesu, Mutter Gottes, Josef und Antonius) wieder zur�ck. Sie befinden sich z. Z. alle ebenfalls zur fachgerechten Restaurierung in der Marsberger Spezial-Werkstatt Scholand in Oesdorf.                

 

 

Eine Postkarte der neuerbauten St.-Sturmius-Kirche in Leitmar in der Zeit um 1915.



Das Foto zeigt den Hochaltar der St.-Sturmius-Kirche in Leitmar mit der Kommunionbank nach der Aufstellung durch die Bildhauer Larenz im Jahr 1915


Der Leitmarer Hochaltar im Jahr 2013

 


Ein aktuelles Foto der St.-Sturmius-Kirche Leitmar aus dem Jahr 2013.
     


Alte Z�pfe bleiben im plattdeutschen Friseursalon auch 2015 dran

Meerhof. Die Haare sind seit der letzten Radiosendung wieder nachgewachsen und so wird es h�chste Zeit sich im Friseursalon zu treffen. Aber keine Angst, alte Z�pfe bleiben auch im Jahr 2015 dran. Zumindest, wenn es um die plattdeutsche Sprache geht. Friseurmeister Martin Wiepen hat zum Haarschnitt �op platt� das eingespielte Meerhofer-Team Eva Kriener-Renneke, Barbara Meyer-Ramme, Bernd Sieren, G�nter Schmidt und Josef Wiegers als Oesdorfer Kunde eingeladen. Der Moderator Markus Hiegemann bringt in der Reihe �Do biste platt� zusammen mit dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.� den Friseur-Talk der anderen Art auf Sendung. Die einst�ndige Radiosendung der Hochsauerlandwelle findet am Montag, dem 19. Januar 2015 ab 20 Uhr im B�rgerfunk von Radio Sauerland statt. Die Zuh�rer d�rfen gespannt sein, was neben dem Haareschneiden noch so alles in dem Friseursalon passiert. Plattdeutsch werden das Geschehen im Ort und die urt�mliche Sprache an sich durchleuchtet. Die plattdeutschen �Haarw�nsche� die an den Friseurmeister Wiepen herangetragen werden, sollen ebenfalls aufs Trapez kommen. Friseurmeister Wiepen macht alles m�glich. Die Radiosendung mit viel Kurzweil findet also am Montag von 20 bis 21 Uhr auf Radio Sauerland statt. Sie ist in Marsberg und Umgebung �ber die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. �ber die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu h�ren. Alternativ und weltweit kann sie �ber das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ank�ndigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de 

 

Der Moderator Markus Hiegemann, der Friseur Martin Wiepen und seine plattdeutschen Kunden stehen f�r die n�chste Sendung aus dem plattdeutschen Friseursalon in Meerhof parat. Das Foto wurde nach der Sendung im Jahr 2014 aufgenommen.



Die Marsberger Geschichten blicken auf das erfolgreichste Vereinsjahr �

Alleine die beiden Sonderausstellungen lockten weit �ber 2.000 Besucher

Marsberg. Als vor drei Jahren der Marsberger Geschichts- und Heimatverein �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.� aus der Taufe gehoben wurde, konnten die Gr�ndungsmitglieder nicht ahnen, was hieraus einmal entstehen w�rde. �Das dritte Jahr in der Vereinsgeschichte ist bisher das mit Abstand erfolgreichste!�, so die �Marsberger Geschichten� im Rahmen ihrer Jahresbilanz. Der Geschichtsverein hat alleine f�r das Jahr 2014 insgesamt 142 Aktionen sowie 38 Stadtf�hrungen durch das historische Obermarsberg vorzuweisen. An den 38 Stadtf�hrungen des Vereins im Karls-Jahr nahmen rund 800 Besucher teil � vom heimischen MGV Canstein mit S�ngern aus �sterreich, �ber z. B. den Lehrerverband Paderborn, den Paderborner Finanzamtsvorstehern und Abteilungsleitern, ehemaligen j�dischen Mitb�rgern Marsbergs, Besucher aus Frankreich bis hin zur bekannten, alten m�rkischen Adelsfamilie von Jagow (Gottlieb von Jagow war Staatssekret�r im Ausw�rtigen Amt). Unter den mannigfachen Aktionen im Vereinsjahr 2014 sind auch insgesamt 26 hoch- bzw. plattdeutsche Radiosendungen, die im B�rgerfunk �ber Radio Sauerland ausgestrahlt wurden, wiederzufinden. Besondere Highlights waren hier die Sendungen mit den Experten des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe. Im Einzelnen sind die Sendungen mit der LWL-Klinik Marsberg, dem LWL-Denkmalamt und der LWL-Arch�ologie hervorzuheben. Dorfvorstellungen, Schlossbesichtigungen bzw. kirchliche, geschichtliche, kulturelle sowie naturkundliche Sendungen vervollst�ndigten das Vereinsangebot im Jahr 2014 und werden auch 2015 ausgestrahlt. Eine weitere Sendung zum Thema �Karl der Gro�e auch nach 1.200 Jahren noch aktuell� wurde zusammen mit WDR 5 produziert. Plattdeutsch ging und geht es mit Sendungen von Padberg bis Meerhof zur Sache. Das gesamte Sauerland h�rt die Sendungen der �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.� sowie des Moderators Markus Hiegemann und so lie� eine Anfrage des Sauerl�nder Heimatbundes nicht lange auf sich warten: �Der plattdeutsche Tag im Sauerland� im Stertschultenhof in Cobbenrode wird am 09.05.2015 erstmalig mit Marsberger Sprechern ausgerichtet. Das Museum �Haus B�ttcher � Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589� erfreute sich ganz besonders im 425-j�hrigen Jubil�umsjahr gr��ter Beliebtheit. Zahlreiche neue Exponate wurden von der Bev�lkerung dem Museum gestiftet. Von einer Replik des Schwert Karls des Gro�en bis hin zu vielen weiteren Figuren und Werken der �K�nstler des Diemeltals� � der Bildhauerfamilie Larenz � reicht die bunte Palette �bergebener Museumsgegenst�nde. Die f�r die Geschichte interessantesten Exponate werden in der Reihe �Marsbergs Fundst�ck des Monats� mit Hintergrundinformationen regelm��ig pr�miert. Zwei gro�e Sonderausstellungen lockten in nur 29 �ffnungstagen weit �ber 2.000 Besucher an. Bereits am 31.05.2014 gedachte die Deutsch-Franz�sische Gespr�chsrunde Marsberg (DFG) im Rahmen eines Aktionstages dem Ausbruch des I. Weltkrieges vor 100 Jahren. Hierzu steuerten die �Marsberger Geschichten � Schl�ssel zur Vergangenheit e. V.� den Gro�teil der Ausstellung bei. Die erfolgreiche Ausstellung z�hlte Ende Mai/Anfang Juni 2014 in nur 4 Tagen �ber 1.000 Besucher, davon 19 Schulklassen. Vom 28.07. bis 15.08.2014 wurde sie in der Volksbank Marsberg nochmals gezeigt und auch dort sehr gut angenommen. Die Belohnung f�r all die M�hen am Aktionstag und in der Folgezeit war die �bergabe des bundesweiten Siegerpreises der Franz�sischen Botschaft in Berlin an die DFG Marsberg f�r das Gesamtprojekt. Hunderte von Besuchern sahen 75 Jahre nach dem offiziellen T�tigkeitsende der bekannten Marsberger Bildhauerwerkstatt Larenz sich auch die zweite gro�e Sonderausstellung der �Marsberger Geschichten� im November 2014 in der Volksbank an. Hier wurden �ber 200 Fotografien und �ber 50 originale Exponate zu den Kunstwerken der Bildhauerei gezeigt. F�r das Ausstellungsjahr 2015 laufen die Vorbereitungen schon auf Hochtouren. An der gro�en Ausstellung zum Thema 200 Jahre Westfalen wird sich der Marsberger Geschichts- und Heimatverein ebenfalls beteiligen. 2014 konnten neue Publikationen vorgestellt werden. Zusammen mit der LWL-Altertumskommission pr�sentierten die �Marsberger Geschichten� in der Reihe �Fr�he Burgen� das Heft 36: �Die Eresburg� und vor Weihnachten brachte der Verein die �Auftragsb�cher der Bildhauer Larenz� heraus. In 2015 soll hier angekn�pft und mindestens zwei weitere B�cher zur Marsberger Geschichte ver�ffentlicht werden. Vorstandsm��ig bleibt auch 2015 im Verein alles beim Alten. Die beiden Positionen nach � 26 BGB � also die Personen, die nach au�en hin den Verein vertreten k�nnen � bleiben in den bew�hrten H�nden des Vorsitzenden Andreas Karl B�ttcher und der Gesch�ftsf�hrerin Elvira B�ttcher. Informationen zum Marsberger Geschichts- und Heimatverein finden Sie unter: www.Marsberger-Geschichte.de                  


Sch�ler begutachten w�hrend der Weltkriegsausstellung Vitrinen und Stellw�nde.

 


S�nger aus Canstein und das M�nnerdoppelquartett P�lling vor dem Obermarsberger Benediktusbogen w�hrend einer Stadtf�hrung.
 

Die Adelsfamilie von Jagow nahm mit Freunden an einer Stadtf�hrung in Obermarsberg teil. Auf dem Foto ist nur die Adelsfamilie vor dem Eingang des Klosterinnenhofs zu sehen.
 

 
03.01.2015
- Jahresangrillen





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