Aktuelles 2016


Von Fotowettbewerben, Radiosendungen und Fernsehauftritten –
Die „Marsberger Geschichten“ ziehen Bilanz
 

Marsberg. Der Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ hat jetzt zum Jahresende mit seinen Mitgliedern auf das vergangene Jahr zurückgeschaut. Im Resümee zeigt die Jahresbilanz eine vorher nie dagewesene Anzahl von Aktivitäten auf. Die Aktionspalette des Vereinsjahres ist mit der Idee des Starts eines grenzübergreifenden Fotowettbewerbes für Hobby-Fotografen, über Radiosendungen bis hin zu Fernsehauftritten sehr breit gefächert. 27 Stadtführungen durch das historische Obermarsberg und den umliegenden Ortschaften und Stätten konnte der Heimatverein verzeichnen. Als besonders erfolgreich erwiesen sich hier die Kooperationen mit den Schulen aus Marsberg, dem Waldecker Land sowie dem Hochstift (Paderborn und Warburg). Alleine 16 Führungen waren Geschichtsbesuche von Schulklassen. Interessant waren auch in 2016 Zusammenarbeiten mit dem Naturpark Diemelsee, dem Naturpark Teutoburger Wald-Eggegebirge, dem Geopark GrenzWelten, der Großgemeinde Diemelsee, den Städten Diemelstadt und Warburg, dem Hammerhof, den Universitäten in Kassel und Marburg sowie zahlreichen weiteren Institutionen, Geschichtsvereinen, Museen und Touristen-Informationen des Marsberger Umlandes. Als einmalig kreativ stellte sich der große Fotowettbewerb mit leidenschaftlichen Hobby-Fotografen aus dem Waldecker Land und aus dem Sauerland sowie dem Hochstift dar, der auf Initiative der „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ gestartet wurde. Grenzübergreifend ging es vom Kloster Flechtdorf, über Schloss Canstein, Udorf, dem Hammerbachtal, der Willinger Hochheide bis hin nach Bad Arolsen. Die Schönheiten der gemeinsamen Region – also der Heimat – wurden regelrecht fotografisch in Szene gesetzt und eine Ausstellung dazu im Hammerhof eröffnet. Die „Marsberger Geschichten“ präsentierten 2016 auch zahlreiche plattdeutsche Radio-Sendungen vom Erlingser Karneval bis hin zur plattdeutschen Weihnacht. Insgesamt stehen bei der Hochsauerlandwelle 52 plattdeutsche Radio-Sendungen mit Marsberger, Diemelseer, Diemelstädter, Briloner, Olsberger, Esloher und Sprechern aus Sundern für das Jahr 2016 zu Buche. Dass das Plattdeutsche des Sauerlandes einen hohen Stellenwert genießt, zeigt auch die Übergabe des westfälisch einmaligen Rottendorf-Preises an den Sprecher der Hochsauerlandwelle, dem Esloher Publizist und Mundartforscher Peter Bürger. Auf Haus Nottbeck, dem LWL-Museum für Westfälische Literatur, ging dieser bedeutende Preis der Rottendorf-Stiftung in Beratung mit dem Westfälischen Heimatbund erstmalig in den Hochsauerlandkreis. Hochdeutsche Radio-Highlights setzten die „Marsberger Geschichten“ z. B. von Sendungen mit Üwen Ergün, dem Junior-Botschafter der UNICEF, über die Marsberger Wassermühlen, Traditionssendungen zu z. B. Viehmärkten, dem Märchenkönig bis hin zu den Sauerländer Köpfen um beispielsweise Petra Wiegers aus Oesdorf oder Monsignore Wilhelm Kuhne. Zahlreiche neue Exponate wurden von der Bevölkerung dem Museum „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ gestiftet. Die für die Geschichte interessantesten Stücke werden in der Reihe „Marsbergs Fundstück des Monats“ mit Hintergrundinformationen regelmäßig prämiert. Besondere Highlights waren die Übergabe der Original-Canstein-Bibel aus 1756 an Familie von Elverfeldt für das Schloss Canstein, einer Schenkung einer authentischen Brotmadonna aus dem Marsberger Ortsteil Giershagen aus dem Jahr 1637 an das Museum „Haus Böttcher“, die Restaurierungen einer Kreuzwegstation aus der Larenz-Werkstatt, dem Altarbild des Hl. Petrus von Propst Hagemann oder dem Altar aus dem Franziskushaus Beringhausen durch die Oesdorfer Fachwerkstatt von Uta Scholand. Neue Projekte mit den „Marsberger Nostalgie-Impressionen der Woche“ oder dem Heimat-Informations-Portal „Unser Marsberg – samt seiner Umgebung“, die mit Facebook gekoppelt sind, wurden angestoßen. Geschichtliche Aufarbeitungen nahm der Verein zu den Themen „Diemel-Verlauf“ in verschiedenen Jahrzehnten, den Toten-Tafeln im Obermarsberger Pfarrheim, 500 Jahre Adorfer Viehmarkt, Marsberger Wolga-Deutsche vor 250 Jahren oder zum Marsberger Brauchtum beispielsweise zum ersten Christbaum in Leitmar vor. Viermal konnten die Marsberger Geschichten Fernseh-Kamerateams nach Marsberg locken. Der WDR drehte auf Initiative des Geschichtsvereins innerhalb eines Jahres dreimal im Stadtgebiet. Szenen zum gewickelten Jesuskind des Museums „Haus Böttcher“ wurden in Obermarsberg und Padberg mit dem Restaurator Schröder, Gräfin Droste zu Vischering und Ortsheimatpfleger Becker eingefangen. In der WDR-Reihe „Hermann hilft…“ schaute Hermann Baldus im Hundevitalzentrum in Bredelar vorbei und im Juni ging es mit dem WDR und Bibel-TV thematisch um die Original-Canstein-Bibel aus 1756. In Zusammenarbeit mit dem MDR entstand 2016 eine Dokumentation zu den ostdeutschen Bahnhöfen, die noch mit Original-Zechit-Steinen des Bredelarer Werkes aus der Kaiser-Zeit verlegt sind. Die Marsberger Geschichten besitzen u. a. die Original-Patentschrift des Zechitwerkes zu den Kunststeinen. Die DOKU wird 2017 ausgestrahlt. Mit der Neuauflage der Auftragsbücher zur Bildhauerwerkstatt Larenz und einem wissenschaftlichen Werk von Elmar Brohl (Stadtbaudirektor i. R., Marburg) zur Familiengeschichte sowie zu den Larenz-Kreuzwegen, den „Frühen Burgen – Die Eresburg“ mit der Altertumskommission für Westfalen und der Archäologin Dr. Eva Cichy sowie dem Doppelband der Flechtdorfer Chronik von Dr. Karl Schlömer konnten 2016 von den „Marsberger Geschichten“ gleich fünf Publikationen neuaufgelegt bzw. vorgestellt werden. Auch 2017 wird nicht langweilig: Das 500. Reformationsjahr und zwei örtliche Jubiläen werfen ihre Schatten voraus. Weitere Informationen zum Marsberger Geschichts- und Heimatverein finden Sie unter: www.Marsberger-Geschichte.de

 

Andreas Karl Böttcher (Vorsitzender der „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“) und Alexander Freiherr von Elverfeldt bei der Übergabe der Original-Canstein-Bibel für das Schloss Canstein.

Foto: Dirk Hustadt

 

Die Fotogruppe „Impressionen Grenzenlos“ mit der Jury des grenzübergreifenden Foto-Wettbewerbs in der Glasmanufaktur Willingen. – Vorne links Andreas Karl Böttcher (Vorsitzender der „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“) und vorne rechts Tim Alsfasser als Moderatoren der Jury des großen Wettbewerbs.
Foto: Tim Alsfasser
 

Nach der Übergabe des Rottendorf-Preises 2016 auf Haus Nottbeck in Oelde-Stromberg, dem LWL-Museum für Westfälische Literatur – v. r. n. l. Franz-Ludwig Blömker (stv. LandrHarbaum (stv. Vorstandsvorsitzender der Rottendorf-Stiftung), Prof. Dr. Walter Gödden (at vom Kreis Warendorf), Jürgen Mönkediek (pattu, vorherige Preisträger), Franz-Josef Geschäftsführer der LWL-Literaturkommission für Westfalen), Bronzebüste des Stiftungsgründers: Andreas J. Rottendorf (1897-1971), Andreas Karl Böttcher (Marsberger Geschichten - Schlüssel zur Vergangenheit e. V.), Dr. Werner Beckmann (Leiter des „Mundartarchivs Sauerland“), Peter Bürger (Publizist und Mundartforscher), Markus Hiegemann (Moderator Hochsauerlandwelle – DO BISTE PLATT), Pater Ralf Klein SJ (Vorsitzender des Stiftungskuratoriums der Rottendorf-Stiftung), Peter Egger (pattu, vorherige Preisträger) und Georg Bühren (pattu, vorherige Preisträger).
Foto:
Weitblick-Medien.de, Heiko Marcher
 

Großer Schulausflug des Marsberger Carolus-Magnus-Gymnasiums in Obermarsberg vor den Sommerferien.
 

Restaurator Hans-Alfred Schröder, Patronatsherrin Ulrike Gräfin Droste zu Vischering, Ortsheimatpfleger Norbert Becker und das Team vom WDR in Padberg – Thema in der Weihnachtszeit: das „gewickelte Jesuskind“.
 
Pastor Dieter Moors und Andreas Karl Böttcher präsentieren vor der Giershagener Kirche das Relikt der ländlichen Volksfrömmigkeit, eine originale Brotmadonna aus Giershagen aus dem Jahr 1637.

Foto: Antillu – Marc Schnittker
 


 
„quer“ durchs Programm mit Petra Wiegers –

Die „Sauerländer Köpfe“ gehen mit einer
waschechten Oesdorferin auf Sendung

Oesdorf. Petra Wiegers stammt aus dem östlichsten Teil des Hochsauerlandkreises, genauer gesagt aus dem Marsberger Ortsteil Oesdorf. Während der Schulzeit in der Oberstufe war sie bei der Westfalenpost in Brilon als Praktikantin tätig. Hier entdeckte sie ihre Liebe für den Beruf der Journalistin. Danach absolvierte sie ein Volontariat bei einer Produktionsfirma in Kassel, um dann bei ProSieben in ein weiteres Volontariat einzusteigen. Stationen waren hier die Talk-Sendung „Arabella Kiesbauer" und „K 1 – das Magazin" für Kabel 1. Dann wechselte sie zum Bayerischen Rundfunk und ins Redaktionsteam von „quer“, einem Magazin, das Klartext redet und feinsinnig Fehler im System Bayern und Deutschland aufzeigt (donnerstags um 20.15 Uhr im Bayerischen Fernsehen). Zwischenzeitlich ging sie nach Paris, arbeitete für die F. A. Z. und den deutsch-französischen Sender arte und fuhr vier Jahre zwischen München, Straßburg und der französischen Hauptstadt hin und her. Seit etwa 10 Jahren arbeitet sie auch als Dokumentarfilmerin. Die Mutter von Zwillingen hat dabei nie ihre Heimat Oesdorf aus dem Blick verloren. Moderator Markus Hiegemann zeichnet am Sonntag, dem 11.12.2016 von 19 bis 21 Uhr in Zusammenarbeit mit dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ in der Radio-Reihe „Hiegemann unterwegs... – Sauerländer Köpfe“ ein beeindruckendes Portrait über eine Sauerländerin, die ihr journalistisches Handwerk mit sehr viel Gespür ausübt. Dabei soll natürlich auch das erste Buch von Petra Wiegers „Nur die Liebe fehlt – Von Depression nach der Geburt und Müttern, die ihr Glück erst finden mussten“ ausführlich besprochen werden, das aus ihrer Dokumentation für Das Erste (ARD) „Mein fremdes Kind – Wenn Müttern die Liebe fehlt“ entstanden ist. Die zweistündige Sendung der Hochsauerlandwelle findet am Sonntag auf den Frequenzen von Radio Sauerland statt. Sie ist in Marsberg und Umgebung über die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. über die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu hören. Alternativ und weltweit kann sie über das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ankündigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de 

 
Ein Sauerländer Kopf - Petra Wiegers aus Oesdorf.


 
 


Sauerländer Köpfe: Peter Bürger und das Sauerländer Platt

Hochsauerlandkreis / Marsberg / Eslohe. Er ist jüngst mit dem landesweiten Rottendorf-Preis für niederdeutsche Sprache im „Westfälischen Literaturmuseum – Haus Nottbeck“ in Oelde-Stromberg ausgezeichnet worden. Peter Bürger ist Publizist und Mundartforscher. Er begründete das Christine-Koch-Archiv und prägt es bis heute. Grund genug für den Radio-Moderator Markus Hiegemann in Zusammenarbeit mit dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ in der Radio-Reihe „Hiegemann unterwegs…“ diesen „Sauerländer Kopf“ zu interviewen und seine Arbeit sowie das Sauerländer Platt in den Vordergrund zu stellen. Während der zweistündigen Radiosendung der Hochsauerlandwelle berichtet Bürger nicht nur über sein Leben als Mundartforscher. Auch der Kreisheimatpfleger des Hochsauerlandkreises, Hans-Jürgen Friedrichs ist mit von der Partie und kommt in der Radiosendung zu Wort. Sie findet im Bürgerfunk von Radio Sauerland am Sonntag, dem 27.11.2016 von 19 bis 21 Uhr statt. Sie ist in Marsberg und Umgebung über die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. über die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu hören. Alternativ und weltweit kann sie über das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ankündigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de 

Der Mundart-Forscher Peter Bürger und das Sauerländer Platt in der Radio-Reihe „Hiegemann unterwegs – Sauerländer Köpfe“.




 
Der Westen: Nach NABU-Klage wird Windpark in Marsberg stillgelegt
Nach Beschluss des Verwaltungsgerichts Arnsberg mußte eine Winkraftanlage in Eringhausen außer Betrieb genommen werden.


Windpark-Betreiber wehrt sich
Baustopp für 11 Windräder zwischen Essentho und Meerhof
Der Westen
Sauerlandkurier
 



Sondersendung „DO BISTE PLATT“ –

Plattdeutsche Sprecher und viele Eindrücke
 zur Übergabe des Rottendorf-Preises


Marsberg / Brilon / Olsberg / Eslohe / Diemelstadt / Diemelsee. Dass das sauerländische Platt eine lebendige Sprache ist, zeigt die Radio-Reihe „DO BISTE PLATT“. Die einmalige, immer montags stattfindende von Markus Hiegemann moderierte Radiosendung der Hochsauerlandwelle in Zusammenarbeit mit Peter Bürger, Dr. Werner Beckmann, den Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V., dem Briloner Heimatbund – Semper Idem e. V., dem Heimatbund der Stadt Olsberg, der Kolpingfamilie Eslohe und dem Waldeckischen Geschichtsverein mit den Bezirksgruppen in Diemelstadt und Diemelsee mit ihren zahlreichen Mundart-Sprechern geht wieder „ON AIR“. Eine Sondersendung hierzu mit Wissenswertem zur plattdeutschen Sprache, Geschichten und Anekdoten sowie Impressionen, Emotionen und weiteren Eindrücken zur großen Preisverleihung des Rottendorf-Preises für niederdeutsche Sprache auf Haus Nottbeck findet jetzt am Montag, dem 07.11.2016 ab 20 Uhr über Radio Sauerland statt. Mitwirken werden neben den zahlreichen plattdeutschen Sprechern aus dem Sauerland Dr. Bernward Garthoff (Vorstandsvorsitzender der Rottendorf-Stiftung), Franz-Josef Harbaum (stv. Vorsitzender der Rottendorf-Stiftung), Dr. Markus Denkler (Geschäftsführer der LWL-Kommission für Mundart- und Namenforschung Westfalens), Prof. Dr. Walter Gödden (Geschäftsführer der LWL-Literaturkommission für Westfalen), Susanne Festge (Vorsitzende „Haus Nottbeck“), Elmar Reuter (Vorsitzender des Sauerländer Heimatbundes e. V.), Hans-Jürgen Friedrichs (Kreisheimatpfleger im HSK), Dr. Werner Beckmann (Leiter des Mundartarchivs Sauerland) und natürlich Peter Bürger (Preisträger – Rottendorf-Preis 2016). Die Radiosendung ist über die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. über die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu hören. Alternativ und weltweit kann sie über das Webradio von www.Radio-Sauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ankündigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de   

 

Marsberger, Briloner und Olsberger Plattdeutsch-Sprecher gehen mit weiteren Verbündeten am Montag auf Sendung.
 

Peter Bürger bekommt den Rottendorf-Preis auf Haus Nottbeck, dem Museum für Westfälische Literatur, übergeben. Foto: Weitblick-Medien.de, Heiko Marcher
 


 



 


Einer, der die Kirche gern im Dorf lässt –

Radiosendung mit Monsignore Dr. Wilhelm Kuhne

Hardehausen / Marsberg / Brilon / Bestwig / Niedersfeld / Grönebach. „Lasst die Kirche im Dorf!“ heißt eines der zahlreichen Bücher von Monsignore Dr. Wilhelm Kuhne. Dabei spricht er den Strukturwandel und die Zukunft im ländlichen Raum und den damit verbundenen Bildungsauftrag an. Kuhne war 30 Jahre lang Leiter der Katholischen Landvolkshochschule „Anton Heinen“ in Hardehausen zwischen Marsberg und Warburg im Schnittpunkt von Sauerland, Hochstift und Waldeck. Geboren am 10. September 1926 in Lünen wurde er noch kurz vor Kriegsende zum Wehrdienst eingezogen und geriet in französische Kriegsgefangenschaft. Eine Zeit, die in Kuhne auch 70 Jahre später immer noch nachwirkt. Nach seiner Priesterweihe 1952 in Paderborn wurde er Vikar in Brilon und wirkte von 1960 bis 1962 in Heringhausen bei Bestwig. Dann folgte der Ruf nach Hardehausen und seit 1992 knüpft Kuhne wieder an die Sauerländer Jahre an: Er wohnt in Niedersfeld und ist als Seelsorger in Grönebach tätig. Die Hochsauerlandwelle widmet dem rüstigen „Herrn Pastauer“ eine zweistündige Radiosendung. Moderator Markus Hiegemann besucht in Zusammenarbeit mit dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ in der Radio-Reihe „Hiegemann unterwegs... – Sauerländer Köpfe“ am Sonntag, dem 25.09.2016 Monsignore Dr. Wilhelm Kuhne in Niedersfeld: Ein eindrucksvolles Portrait über einen Menschen, der stets seine Mitmenschen und das Gute im Blick hatte und hat. Garniert wird das Ganze mit der munteren und beredsamen Art Kuhnes, die mit Sicherheit die eine oder andere Anekdote hervorzaubern wird. Die Sendung „Sauerländer Köpfe – Monsignore Dr. Wilhelm Kuhne“ findet am Sonntag, dem 25.09.2016 von 19 bis 21 Uhr auf Radio Sauerland statt. Sie ist in Marsberg und Umgebung über die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. über die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu hören. Alternativ und weltweit kann sie über das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ankündigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de

Monsignore Dr. Wilhelm Kuhne in seinem Wohnzimmer in Niedersfeld


Altar aus dem Franziskushaus ist nun Schmuckstück
des Museums Haus Böttcher –

Oesdorfer Fachwerkstatt restaurierte das Relikt
der Marsberger Kirchengeschichte

Obermarsberg / Beringhausen / Oesdorf. Die Kirchen-Schatzkammer des Marsberger Geschichts- und Heimatvereins „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ ist um ein Relikt aus Beringhausen reicher. 64 Kirchenfiguren und Modelle, 4 Altäre bzw. Altarbilder und zahlreiche Kreuzwegstationen aus der bedeutenden Bildhauer-Werkstatt von Franz und Bernard Larenz zieren nun die Sammlung zur Marsberger Kirchengeschichte im Museum „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“. Ein besonderes Schmuckstück erhielt der Heimatverein aus dem Franziskushaus in Beringhausen. Die Franziskanerinnen mit ihren damaligen Standorten in Giershagen und Beringhausen ließen in der Bildhauerei der Gebrüder Larenz verschiedene Unikate erstellen. Im April 1920 fertigten die Larenz-Brüder für das St. Josephshaus in Giershagen einen Altar, 5 Sitzbänke samt Kniebänken sowie ein kleines Tischchen für insgesamt 4.033,00 Mark. Heute ist der Orden dort nicht mehr vertreten. Das ehemalige Haus der Franziskanerinnen beherbergt nun den Giershagener „Dorfkrug“ der Familie Willeke. Für das Schwesternhaus der Franziskanerinnen in Beringhausen entstand ab dem September 1919 bis 1922 in der Larenz-Werkstatt ein Altar samt Mensa, eine Kommunionbank, ein Tabernakel, verschiedene Postamente und Säulen, Eichenkonsolen, eine steinerne Statue der Hl. Clara sowie ein metallenes Kreuz mit Korpus. Der damalige Erstellungspreis für alle Teile des Altars sowie des Tabernakels und der Kommunionbank bezifferte sich auf 9.475,00 Mark. Die Beringhäuser Franziskanerinnen betreiben bis heute ein Altenheim. Auf dem Dachboden des alten Gebäudes fanden sich die Relikte aus längst vergangenen Tagen wieder. Darunter u. a. auch ein altes Altarbild, welches den gekreuzigten Christus zeigt. Vor dem Kreuz knien Maria und Franziskus. Der Spruch des Altaraufsatzes lautet: „WIR BETEN DICH AN UND DANKEN DIR GUTER ALLHEILIGER HERR UND KÖNIG DASS DU UNS SO VIEL GELIEBT HAST“. Unterhalb des Aufsatzes befand sich der Tabernakel. Die Oberin des Beringhäuser Franziskushauses: Schwester Leonarda schenkte u. a. diese Zeugnisse der Kirchengeschichte den „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“. Die Marsberger Spezialwerkstatt von Uta Scholand in Oesdorf restaurierte nun in filigraner Detail-Arbeit dieses einmalige Werk. Eine wahre Sisyphusarbeit. Aber auch der Hin- und Rücktransport zum Restaurierungsfachbetrieb wurde zur logistischen Herausforderung, die dank Janis Breidenbach von der Marsberger Bau- und Möbelschreinerei Welzel brillant gemeistert wurde. Als regelrechtes Schmuckstück und absoluten Blickfang sticht dieses prunkvolle Werk nun den Gästen des Museums „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ ins Auge.       

 

Andreas Karl Böttcher, Vorsitzender der „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“, und Janis Breidenbach mit dem restaurierten Altarbild aus dem Franziskushaus in Beringhausen vor dem Museum „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“.
 

Ein historischer Blick in die alte Kapelle des Franziskushauses in Beringhausen, ca. 1925.
 

Ein weiteres Werk für die damaligen Franziskanerinnen im Marsberger Stadtgebiet: Der Altar – angefertigt von der Marsberger Larenz-Bildhauer-Werkstatt – im Franziskushaus Giershagen, dem heutigen Dorfkrug. Das Foto entstand im Jahr 1920 kurz nach der Aufstellung des Altars.


 


Betreiber des Windparks wehrt sich
25. Aug. 2016: Der Betreiber des Windparks Himmelreich wehrt sich gegen den Vorwurf des Rechtsbruchs - es sollen nur Sicherungsmaßnahmen durchgeführt worden sein.

Der Westen: Betreiber des Windparks werhrt sich


Baustopp für 11 Windräder zwischen Essentho und Meerhof
Weiterbau der 11 Windräder zwischen Essentho und Meerhof




Radiosendung zum Waldkompetenzzentrum am Kreuzungspunkt
von Sauerland, Warburger und Waldecker Land

Hammerhof / Westheim / Hardehausen / Wrexen – Marsberg / Warburg / Diemelstadt. Als Waldkompetenzzentrum in allen tier- und naturkundlichen Fragen für die großräumige Umgebung gilt das Informationszentrum Hammerhof. Am Zusammenschluss von Sauerland, Warburger und Waldecker Land gelegen steht das Hammerhof-Team mit den Forstfachleuten von Wald und Holz NRW als Partner für Kompetenz und fachliches Know-How für die Region. Jan Preller, Leiter des Waldinformationszentrums „Hammerhof“, und Rainer Glunz, NRWs einziger Wisent-Förster, gehen mit den Zuhörern von Radio Sauerland in der Radio-Reihe „Hiegemann unterwegs…“ der Natur auf der Spur. Im Bürgerfunk der Hochsauerlandwelle interviewen Moderator Markus Hiegemann in Zusammenarbeit mit dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ die beiden Experten des Regionalforstamtes Hochstift, das gerade im Marsberger Stadtgebiet mit beispielsweise dem Forstbetriebsbezirk Bredelar vertreten und mit der Egge-Diemel-Schule Westheim, der Essenthoer Mühle oder dem Naturerlebnispfad Meerhof kooperiert. Die zweistündige Radiosendung findet am Sonntag, dem 28.08.2016 von 19 bis 21 Uhr statt. Während der Sendung vom Hammerhof wird natürlich das seit 1958 bestehende Gehege mit den Flachland- und Bergwisenten thematisiert. Aber auch die weiteren Wildtiere des Hammerbachtals werden mit allem Wissenswerten vorgestellt. Neben den Wisenten geht es somit um Tarpane, Wildschweine und Weiße Hirsche. Darüber hinaus können im Rahmen von naturkundlichen Rundgängen seltene Vogelarten im Naturschutzgebiet mit wunderbaren Bachläufen und Gewässern angetroffen werden. Die Zuhörer werden schlichtweg mit allen Infos rund um das Waldkompetenzzentrum versorgt. Die Radiosendung ist in Marsberg und Umgebung am Sonntag von 19 bis 21 Uhr auf Radio Sauerland über die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. über die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu hören. Alternativ und weltweit kann sie über das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ankündigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de 

Gleichzeitig wird am Sonntag, dem 28.08.2016 ab 14 Uhr nach der Siegerpreisübergabe aus dem Fotowettbewerb „Impressionen Grenzenlos“ – dem Zusammenschluss von Marsberger, Warburger und Waldecker Hobby-Fotografen – im Rahmen des Familientages bzw. Hammerhof-Festes die neue Dauerausstellung mit zahlreichen Fotos zur Natur und der Wildtierwelt des Hammerbachtals innerhalb einer Vernissage eröffnet.
 

Während der Vorgespräche im Waldinformationszentrum Hammerhof – V. l. Moderator Markus Hiegemann (Hochsauerlandwelle), Jan Preller (Leiter des Waldinformationszentrums Hammerhof) und ganz rechts Rainer Glunz (NRWs einziger Wisent-Förster).
 


Weiterbau der 11 Windräder zwischen Essentho und Meerhof
18. Aug. 2016: Es wird der Weiterbau der 11 Windkraftanlagen beobachtet, die zwischen Meerhof und Essentho errichtet werden sollen, trotz Baustopp durch das Verwaltungsgericht Arnsberg.

Baustopp für 11 Windräder zwischen Essentho und Meerhof
Der Westen
Sauerlandkurier





„Impressionen Grenzenlos“ vereinen drei Landkreise –

Spannende Foto-Safari im Hammerbachtal

Hardehausen / Warburg / Marsberg / Diemelsee / Bad Arolsen / Diemelstadt / Korbach. Hochstift / HochSauerlandKreis / Waldeck. Man könnte es mit einem einfachen „Sauerland und Waldeck meets OWL!“ bezeichnen. Doch es steckt weit mehr dahinter: Am „Kreuzungspunkt“ dreier Landkreise trafen sich jetzt die Hobby-Fotografen der Region, um sich im gemeinsamen Wettbewerb miteinander zu messen. War die Fotogruppe „Impressionen Grenzenlos“ bisher nur auf Waldecker und Marsberger Gebiet aktiv, so ging es jetzt in das lediglich einen Steinwurf entfernte, angrenzende Hammerbachtal bei Hardehausen. Das Foto-Ziel war klar umrissen. Die Foto-Safari zu den heimischen „Big SIX“ mit u. a. den Wisenten, Wildpferden, Wildschweinen und Weißen Hirschen stand im Juni und Juli neben tollen Panorama-Blicken zur reichhaltigen Flora und Fauna des bedeutenden Naturschutzgebietes im Fokus der Kameras. Spontan hatten den freundlich zugeworfenen „Fehdehandschuh“ auch Warburger Hobby-Fotografen aufgefangen und beteiligten sich am Fotowettbewerb. Pro Fotograf konnten maximal 2 Fotos im Vorfeld des aktuell stattgefundenen Treffens für die zwei Kategorien „Wildtiere“ und „Natur“ eingereicht werden. Insgesamt beteiligten sich 22 Freizeit-Fotografen und präsentierten so 43 Fotos für den Wettbewerb. Bei der Zusammenkunft im Waldinformationszentrum Hammerhof begrüßte Warburgs Bürgermeister Michael Stickeln, der auch gleichzeitig den Jury-Vorsitz übernahm, die Impressionisten. Weitere Jury-Mitglieder waren Jan Preller (Wald und Holz NRW und Leiter des Hammerhofs) sowie Dieter Scholz. Michael Stickeln bedankte sich in seiner Ansprache für die tolle Idee einer grenzübergreifenden Vernetzung von Hobby-Fotografen, die die Schönheiten der gemeinsamen Region fotografisch in Szene und somit in Wert setzen, aber auch mittlerweile viele weitere interessante Aspekte bieten. Neben der Bandbreite und Vielseitigkeit der Fotogruppe, die nun Mitglieder von Diemelsee, über Korbach, Arolsen, Diemelstadt, Marsberg bis hin zu Warburg vorweisen kann, war die Jury besonders vom entstandenen Teamgeist beeindruckt. Denn durch die neuen Freundschaften bringt man sich gegenseitig im Gedankenaustausch voran und bietet Hilfestellungen, Schulungen oder zeigt somit neue Blickwinkel, Tipps und Tricks für andere oder Neulinge auf. In kleineren Gruppen entstehen zusätzliche Impressionen für gemeinsame Facebook- und Hobby-Foto-Portale – beispielsweise zum Naturpark Diemelsee oder „entlang der Diemel“ -, die ganz nebenbei Lust auf unsere schöne Region machen. Rainer Glunz, NRWs einziger Wisent-Förster, begab sich nach den Begrüßungsansprachen mit den Hobby-Fotografen auf eine interessante Exkursion mit kompetentem Fachwissen. Die Jury nutzte die Zeit für Beratungen und hatte wiedermal die Qual der Wahl. Idyllische Bachläufe, Panoramablicke, Felsverklüftungen, die Tierwelt und die naturkundlichen Rundwege des Tals boten zahlreiche Motive. In der Kategorie der Naturschönheiten konnte Karl-Heinz Wiemers (Warburg) den Siegerplatz mit einer friedvollen Stimmung zum Korintenteich belegen. Der 2. Platz ging an Sabine Bunse (Obermarsberg) und den 3. Platz errang Torsten Wiegelmann (Udorf). In der Kategorie Wildtiere waren die Fotografen ganz besonders vom größten, ländlichen Säugetier Europas angetan. Die beiden Herden der Bergwisente und der Flachlandwisente zogen die Blicke der Kameras regelrecht auf sich. Lt. Jury besonders eindrucksstark stellte Tim Alsfasser (Mengeringhausen) das Wisent-Leben dar. Er gewann in dieser Kategorie vor Andreas Karl Böttcher (Obermarsberg) und Aniane Emde (Korbach) auf den Rängen 2 und 3. Die Sieger werden während des Hammerhof-Festes am Sonntag, dem 28.08.2016 besonders gewürdigt. Gleichzeitig wird im Hammerhof eine Ausstellung mit Aufnahmen aus dem Foto-Wettbewerb eröffnet. Die Vernissage beginnt um 14 Uhr. Das Foto-Ziel des nächsten Wettbewerbes wurde bereits festgelegt. Unter dem Motto: „Hermann Löns die Heide brennt“ schauen sich die leidenschaftlichen Fotografen im Raum Willingen „auf dem Weg zur blühenden Hochheide, links und rechts des Wegesrandes“ bis Anfang Oktober 2016 um. Weitere Hobby-Fotografen sind jederzeit willkommen und können sich unter info@Unser-Marsberg.de melden. Hierüber kann man auch weitere Details zur Gruppe und dem Wettbewerb erhalten.
 

Die eigenständige Fotogruppe „Impressionen Grenzenlos“ mit der Jury des grenzübergreifenden Foto-Wettbewerbs beim Hammerhof  in Hardehausen. Vorne v. l. Jan Preller (Wald und Holz NRW und Leiter des Hammerhofes), Andreas Karl Böttcher (Moderator „Impressionen Grenzenlos“), Michael Stickeln (Bürgermeister der Stadt Warburg) und Rainer Glunz (NRWs einziger Wisent-Förster).
 

Der 1. Siegerplatz in der Kategorie „Naturschönheiten des Hammerbachtals“: Der Korintenteich bei Hardehausen, Foto Karl-Heinz Wiemers aus Warburg.
 

Der 2. Platz in der Rubrik „Naturschönheiten des Hammerbachtals“: Abendliches Idyll am Hardehauser Teich, Foto Sabine Bunse aus Obermarsberg.
 

Der 3. Platz in der Kategorie „Naturschönheiten des Hammerbachtals“: Sommerliche Impression am Wegesrand im Hammerbachtal, Foto Torsten Wiegelmann aus Udorf.
 

Der 1. Siegerplatz in der Kategorie „Tierwelt“: Die innige Beziehung zwischen einer Wisentkuh und ihrem Kälbchen, Foto Tim Alsfasser aus Mengeringhausen.
 

Der 2. Platz in der Rubrik „Tierwelt“: Die „Wisent-Mutterliebe“, Foto Andreas Karl Böttcher aus Obermarsberg.
 

Der 3. Platz in der Kategorie „Tierwelt“: Ein „keckes“ Kerlchen inmitten der großen Herde, Foto Aniane Emde aus Korbach.
 


Beringhausen im Radio –
Das große Warten auf das Stadtschützenfest im eigenen Ort

Beringhausen / Marsberg / Brilon. Bald ist es endlich soweit! – Am 20. und 21.08.2016 steigt das Marsberger Fest der Feste. Die Stadt Marsberg trifft sich in Beringhausen zum beliebten Stadtschützenfest. Doppelter Grund zur Freude für die Beringhäuser Schützen, da sie bereits im letzten Jahr die Stadtschützenkönigswürde in Oesdorf errungen haben und dieses Jahr nach alter Tradition und Reihenfolge das besondere Fest ausrichten dürfen. Ganz Beringhausen arbeitet schon seit Monaten auf dieses Highlight für die Marsberger Schützen und befreundeten sowie stadtgebietsangrenzenden Briloner Vereine hin. Der Radio-Moderator Markus Hiegemann besucht nun in Zusammenarbeit mit dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ anlässlich des großen Festes die Ortschaft Beringhausen. In der Radio-Reihe „Hiegemann unterwegs…“ stellen Ortsbürgermeister Alfons Scholle, Georg Hesse (Kirche), Dominik Fahle (1. Brudermeister der St. Markus Schützen), Markus Koch (Oberst), Helmut Koch (Ehrenbrudermeister), Klaus Gorille (Stadtschützenkönig) und Georg Mühlenbein (Kassierer) ihren Heimatort und allem Wissenswerten zur Schützengeschichte vor. Geschichte, Geschichten, das Vereinsleben, die Dorfstruktur, Kulturelles sowie viele kleine Anekdoten gilt es zu durchleuchten. Die zweistündige Radiosendung findet am Sonntag, dem 14.08.2016 ab 19 Uhr im Bürgerfunk der Hochsauerlandwelle über Radio Sauerland statt. Innerhalb der 2 Sendestunden beginnt dann das große Warten auf das Stadtschützenfest. Natürlich versorgen die Protagonisten auch alle Zuhörer über den letzten Stand der Vorbereitungen zum 41. Marsberger Stadtschützenfest und geben weitere wichtige Infos für das Fest in der nächsten Woche. Die Radiosendung aus Beringhausen findet jetzt am Sonntag, dem 14.08.2016 von 19 bis 21 Uhr über Radio Sauerland statt. Sie ist in Marsberg und Umgebung über die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. über die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu hören. Alternativ und weltweit kann sie über das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ankündigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de 

 

Beringhausen freut sich auf das Stadtschützenfest im eigenen Ort: V. l. Alfons Scholle, Dominik Fahle, Stadtschützenkönigin Margit Gorille, Moderator Markus Hiegemann, Markus Koch, Stadtschützenkönig Klaus Gorille, Helmut Koch, Georg Mühlenbein und Georg Hesse.
 


Baustopp für 11 Windräder zwischen Essentho und Meerhof
2. Aug. 2016: 11 Windkraftanlagen, die zwischen Meerhof und Essentho errichtet werden, gehen nicht wie geplant ans Netz. Das Verwaltungsgericht Arnsberg hat den Bau mittels Eilverfahren gestoppt. Der Nabu NRW hatte im März dagegen geklagt.
Der Westen
Sauerlandkurier
NABU

 
19. Briloner Open-Air MusikSommer

Live-Bands auf dem Marktplatz in Brilon

Programm:
beginn jeweils ab 19.30 Uhr

14.7. Supreme - Robbie Williams Cover Band

15.7. The Beatles Connection - Beatles Hommage

21.7. Jam Delay - Wir Machen Das Klar

28.7. Limited Edition - Verrückte Rock- & Pop Revue

29.7. Special-Jugend.Cool.Tour - Anger/ Mutants Of Banana Street/
          One Tape

  4.8. Bruck & Band - Tour 20165. August: Das Wunder - Musikalische
          Zeitreise
www.derwesten.de
www.brilon.de
www.hochsauerland-events.de
 


„50 Jahre Marsberg – Lillers“ en route –
107 Marsberger Schüler beteiligten sich an dem großen Logo-Wettbewerb

Marsberg. Die Marsberger Schulen stehen vollends hinter der deutsch-französischen Freundschaft und dem europäischen Partnerschaftsgedanken. Im nächsten Jahr ist es soweit. Dann feiern Marsberg und Lillers ihr 50-jähriges Partnerschaftsjubiläum. Als vollen Erfolg werten die Organisatoren des großen Logo-Wettbewerbs der Deutsch-Französischen Gesprächsrunde Marsberg (DFG) die Aktion der Marsberger Schüler, die jetzt vor Beginn der Sommerferien im Juni 2016 durchgeführt wurde. Auf freiwilliger Basis konnten die Schüler Marsbergs – nach einem Zeitungsaufruf – mit eigenen Vorstellungen für das Jubiläum im nächsten Jahr Logos kreieren. Nur die Wappen Marsbergs und Lillers, die Fahnen Frankreichs, Deutschlands und Europas sowie eine „goldene 50“ galten als feste Bestandteile des neu zu entwickelnden Jubiläumslogos. Alles Weitere war frei gestaltbar. (Wir berichteten.) Die Zahl der Teilnehmer der Marsberger Sekundarschule, der Hauptschule, der Realschule und des Gymnasiums ist beeindruckend: 107 Schüler machten sich in ihrer Freizeit Gedanken zur Partnerschaft Marsbergs mit Lillers. Sie zeichneten oder entwarfen am PC kleine Kunstwerke. Manchmal gestalteten auch mehrere Schüler gemeinschaftlich ein Logo. 96 kreative Logos bzw. Logoentwürfe wurden jetzt eingereicht und stehen somit zum Beginn der Sommerferien zur Verfügung. Die Jury unter dem Vorsitz des Marsberger Bürgermeisters Klaus Hülsenbeck wird wahrscheinlich die gesamten Sommerferien benötigen, um hier final das Sieger-Logo zu finden. Zu Beginn des neuen Schuljahres Ende August 2016 wird das neue Partnerschaftslogo präsentiert. Auch die drei Siegerpreise werden dann in einer kleinen Feierstunde übergeben.      

Auf dem Weg zum Jubiläum „50 Jahre Partnerschaft: Marsberg – Lillers“ im nächsten Jahr: Andreas Karl Böttcher (DFG Marsberg) und Dr. Knut Linsel (Lehrer am Marsberger Carolus-Magnus-Gymnasium und Mitglied der DFG Marsberg) zeigen symbolisch zwei der insgesamt 96 kreativ-gestalteten Logo-Entwürfe des großen Wettbewerbs der Marsberger Schüler.

   






Die Diemel wird dokumentiert –
Ein Fluss prägt eine Region

Marsberg. Sie fließt einmal durch das gesamte Stadtgebiet Marsbergs. Im Südwesten der Stadt beginnt ihr Verlauf am Diemelsee und im Osten, stadtauswärts hinter Westheim, verlässt sie das Marsberger Territorium und wechselt in den Warburger Raum. Die Diemel prägte und prägt das Bild der Stadt über Jahrzehnte. Studentinnen der Universität in Kassel haben sich unserem Fluss der Region in verschiedenen Teilabschnitten angenommen. Sie studieren allesamt Landschaftsplanung. Diana Rohde-Tepel aus Twistetal und Carolin Weiland aus Eschwege beispielsweise schreiben ihre Masterarbeit zur Diemel. Genauer gesagt zum Teilbereich der Diemel in der Kernstadt auf Obermarsberger und Niedermarsberger Gebiet. Also von der Einmündung der Hoppecke in die Diemel, die zwischen Bredelar, Giershagen bzw. Obermarsberg liegt, bis hin zum „Diemel-Übergang“ Niedermarsbergs in das Westheimer Gebiet. Für die geschichtliche Herleitung mit Karten- und historischem Fotomaterial stand der Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ zur Verfügung. Historische Fotos aus den 1870er Jahren bis in die Zeit um 1970 konnte der Verein übergeben. Die beiden Studentinnen suchen aber auch noch aktuellere Fotos aus dem letzten Jahrzehnt zu diesem vorgenannten Diemelbereich. Ganz speziell von Interesse sind hier Informationen und Fotos zu Veränderungen an der Diemel. Hochwasser- und Überschwemmungsfotos würden die Arbeiten der Studentinnen immens bereichern. Vor einigen Jahren wurden die alten Wehre aus Kaiserzeiten gerade im Obermarsberger Gebiet zurückgebaut. Hier sind Fotos aus dem letzten Jahrzehnt von Bedeutung. Wer kann weiterhelfen? Hinweise und Fotos bitte an: info@Marsberger-Geschichten.de

Carolin Weiland und Diana Rohde-Tepel schreiben ihre Masterarbeiten zum „Diemelbereich“ in Obermarsberg und Niedermarsberg. Die Universität in Kassel durchleuchtet in vielen Teilabschnitten mit ihren Studentinnen unseren Fluss der Region.
 







 


SeeErwachen –

kulturelle und naturkundliche Highlights am Diemelsee

Marsberg / Diemelsee. Die Natur in seiner ursprünglichsten Form kann man an unserem Sauerland-See, dem Diemelsee, an beiden Seiten der Landesgrenze regelrecht erleben. Nicht nur tolle Panorama-Ausblicke laden in die Ferienregion Diemelsee ein. Einen Überblick auf die kulturellen und naturkundlichen Highlights am Diemelsee gibt die Radiosendung „Hiegemann unterwegs…“ im Bürgerfunk am Donnerstag, dem 05.05.2016 in der Zeit von 19 bis 21 Uhr auf Radio Sauerland. In der zweistündigen Sendung der Hochsauerlandwelle sprechen der Vorsitzende der Touristikgemeinschaft Diemelsee sowie des Heimat- und Verkehrsvereins Diemelsee, Norbert Lange; die Leiterin der Tourist-Info Diemelsee, Maike Breuker; der Naturparkführer im Naturpark Diemelsee, Erich Glück; sowie Thomas Hauschild (Golfpark Diemelsee und Diemelsteighütte) zu den Besonderheiten und den „Anziehungspunkten“ der Ferienregion. Moderator Markus Hiegemann interviewt in Zusammenarbeit mit dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ die Kenner und Fachleute dieser Region zu den vielen Neuerungen am und rund um den See. Neben neuen Bootsanlegern, Ruhebänken, der Erneuerung des See-Rundwegs, einer neuen Anlegestelle der MS Muffert, Trauungen auf dem Diemelsee, den Diemel-Donuts oder Sharkys Island hat sich so Einiges am Diemelsee getan. Maike Breuker und Norbert Lange zeigen aber auch über weitere Planungen, die die Attraktivität der Ferienregion noch mehr steigern werden, auf. Sie haben für die Zukunft noch zahlreiche Ideen im Köcher. Zu den naturkundlichen Angeboten, interessanten Anekdoten und Wissenswertem spricht Erich Glück. Er nimmt regelmäßig alle Naturfreunde des Diemelsees auf eine spannende Reise. Die kulturellen Highlights der Ferienregion Diemelsee werden übersichtlich im Golfpark Diemelsee sichtbar. Thomas Hauschild ist praktisch der „Herr“ der regionalen „13 Sehenswürdigkeiten“. Klar, dass somit die Sprecher der Sendung im Golfpark Diemelsee das Visionarium, das Kloster Flechtdorf, die Grube Christiane oder etwa den Dommelturm thematisieren und durchleuchten werden. Die Radiosendung am Vatertag (Christi Himmelfahrt) im Bürgerfunk von Radio Sauerland ist in Marsberg und Umgebung über die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. über die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu hören. Alternativ und weltweit kann sie über das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ankündigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de

Erich Glück, Andreas Karl Böttcher, Maike Breuker, Norbert Lange und Thomas Hauschild in Mitten der vielen kulturellen Sehenswürdigkeiten der Ferienregion Diemelsee.
 



 
Am Samstag, den 9. April, gibt der Raduga-Chor ein Konzert im Kloster Bredelar.
Konzertbeginn ist um 19.30 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf oder an der Abendkasse

Weitere Infos: SauerlandKurier
Der Westen
Raduga-Chor
 


www.z-freunde-international.de
www.1zu200-shop.de


Mythos Märchen –

König Achim und sein Zwölfchen im Radio

Obermarsberg / Scharfenberg. Wie sind Märchen entstanden? Was verbirgt sich hinter einem Märchen? Interessieren sich die Menschen im heutigen, modernen Zeitalter überhaupt noch für Märchen? – All diesen Fragen stellt sich König Achim von Obermarsberg mit seinem Zwölfchen im Bürgerfunk der Hochsauerlandwelle. Moderator Markus Hiegemann interviewt in Zusammenarbeit mit dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ in der zweistündigen Radiosendung am Ostersonntag, dem 27.03.2016 in der Zeit von 19 bis 21 Uhr die beiden „Märchen-Experten“. Der Bogen wird in der Radio-Reihe „Hiegemann unterwegs“ von den Ursprüngen in der Vergangenheit und alten Überlieferungen, über Parallelen in vielen anderen Kulturkreisen bis hin zu den Brüdern Grimm, die die Märchen in unseren Landen gesellschaftsfähig machten, gespannt. Märchenkönig Joachim Vaross und Susanne Hartmann präsentieren aber auch viele interessante Geschichten zu dem seit 15 Jahren bestehenden Märchentheater. Märchenentertainment wird bei den Beiden regelrecht gelebt. Sie präsentieren neben altbekannten Märchen auch eigene Kreationen und schaffen somit den Spagat zwischen alter Märchensprache und modernen Einwürfen für Jung und Alt. Die Zuhörer werden am Sonntag im Bürgerfunk von Radio Sauerland auf eine spannende Zeitreise mitgenommen. Die Radiosendung ist in Marsberg und Umgebung über die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. über die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu hören. Alternativ und weltweit kann sie über das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ankündigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de 

Am Ostermontag, dem 28.03.2016 können sich die Radio-Hörer auf den Briloner Alt-Bürgermeister Franz Schrewe freuen. Er wird allen Freunden der plattdeutschen Sprache einen besonderen Leckerbissen anbieten. In der Zeit von 19 bis 21 Uhr stellt er die Pfarrkirche „St. Laurentius“ in seinem Heimatort Scharfenberg auf Plattdeutsch vor. Die „DO BISTE PLATT-Sendung“ ist ebenfalls über Radio Sauerland empfangbar.

 

Auf dem Weg ins Märchenland – Joachim Vaross, Susanne Hartmann und Markus Hiegemann…

 


„Man muss sich nur zu helfen wissen“ –
DO BISTE PLATT am Montag

Marsberg / Brilon / Olsberg / Eslohe / Diemelstadt / Diemelsee. Nach der „dazwischen geschalteten“ Platt-Sendung am vergangenen Montag (29. Februar) sendet die Hochsauerlandwelle zusammen mit den „Marsberger Geschichten - Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ die nun wirklich erste März-Sendung 2016 im Bürgerfunk. „Me mot sik te hilpen wieten (Man muss sich zu helfen wissen)“ ist das Thema. Dabei erzählt die 2004 verstorbene Mit-Initiatorin der plattdeutschen Sendung, Johanna Balkenhol aus Brilon, wie man trinkbare Flüssigkeiten (wie etwa Kaffee) auf einem schwankenden Schiff ohne etwas zu verschütten sicher transportieren kann. Karl Heinz-Behle vom plattdeutschen Arbeitskreis Diemelsee trägt ganz aktuell eine alte Geschichte über „Än starken Schnéider (Ein starker Schneider)“ vor. Und der Schneider aus Adorf (Odrup) entwickelt auf dem Wege durch das verschneite Hochsauerland und Waldecker Land Bärenkräfte. Auch die Olsberger wirken wieder mit: Margret Rammroth erklärt mit ihrer markanten Stimme, was man früher beim Fahrkartenverkauf „Op de Isenbohn“ beachten musste. In Eslohe sind die Landenbecker für besondere Bauernschläue bekannt. Kalli Schreckenberg, ebenfalls Mann der allerersten „Do biste platt“-Sendung am 6. Mai 2002, hat eine Tipp für geizig werdende Väter. Wenn die auf der Arbeit keinen ausgeben wollen, hilft das Code-Wort „Melone“. Viele weitere Aspekte aus Marsberg und seinen Ortschaften werden während der Radio-Stunde thematisiert. Die Sendung der plattdeutschen Arbeitskreise der „Marsberger Geschichten - Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“, des Briloner und Olsberger Heimatbundes, der Kolpingfamilie Eslohe sowie des Waldecker Geschichtsvereins mit den Abteilungen in Diemelstadt und Diemelsee findet am Montag, dem 07.03.2016 ab 20 Uhr eine Stunde lang auf Radio Sauerland statt. Sie ist in Marsberg und Umgebung über die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. über die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu hören. Alternativ und weltweit kann sie über das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ankündigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de   

 

Plattdeutscher Abend mit Sprechern aus Marsberg, Diemelsee und Diemelstadt.
 




Jeckes Erlingsen mit den plattdeutschen Weibern –
Närrische Höhepunkte in vollen Zügen im Radio

Erlinghausen. Die Erlingser jecken Weiber sind wieder los! Hatten sie noch im letzten Jahr ihr „Karnevalistisches Feuerwerk“ auf der „Kleinen Schanze“ abgebrannt, so sind sie jetzt einen Schritt weiter und auf der Erlinghäuser Party-Meile, der „Königstraße“, angekommen. Die drei Urgesteine aus der Hochburg des Karnevals: Marlis Simon, Helga Hess und Waltraud Aßhauer werden zusammen mit dem Radio-Moderator Markus Hiegemann und dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ am Montag, dem 01.02.2016 ab 20 Uhr alle Karnevalisten des Sauerlandes und des Waldecker Landes eine Stunde lang so richtig einheizen. Darbietungen und Vorträge unter dem Motto der Radio-Reihe „DO BISTE PLATT“ sind regelrecht Programm im Bürgerfunk der Hochsauerlandwelle. Den vorläufigen, närrischen Höhepunkt des Erlingser Karnevals bilden die Originale Helga Hess und Marlis Simon alias „Liesbeth und Treschen“. Bei den plattdeutschen Weibern bleibt garantiert kein Auge trocken. Waltraud Aßhauer diente im letzten Jahr noch als Magd „Zenzi“ samt ihrer großen „Kuhglocke“ der Radio-Bütt. Die Zuhörer dürfen nun gespannt sein, worüber sie aktuell zu berichten weiß. Die einstündige Radiosendung findet also jetzt am Montag von 20 bis 21 Uhr auf Radio Sauerland statt. Sie ist in Marsberg und Umgebung über die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. über die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu hören. Alternativ und weltweit kann sie über das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ankündigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de 

 

Noch sitzen sie gesittet in männlicher Begleitung in den Startlöchern: Die jecken Weiber aus Erlingsen. – V. l. n. r. Helmut und Helga Hess, Moderator Markus Hiegemann, Marlis Simon und Waltraud Aßhauer sind die Garanten des Erlinghäuser Karnevals.


Von UNICEF-Projekten bis zum KinderRechteForum –

Sauerländer Köpfe: Üwen Ergün im Interview

Marsberg / Bestwig / Köln. Er ist 19 Jahre jung, aber schon heute ein geschätzter Gesprächspartner, insbesondere zur derzeitigen Flüchtlingssituation. Er trifft sich regelmäßig mit führenden Politikern unserer Republik. Unser Bundespräsident Joachim Gauck ist da nur ein honoriger Name und Beispiel. Üwen Ergün stammt gebürtig aus Marsberg und studiert derzeit in Köln. Seine Familie wohnt in Bestwig. Üwen Ergün engagiert sich schon seit Jahren für UNICEF und ist Juniorbotschafter dieses Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen. In der Radio-Reihe „Hiegemann unterwegs…“ interviewt der Moderator Markus Hiegemann in Zusammenarbeit mit dem Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ diesen kreativen und vielseitig bewanderten „Sauerländer Kopf“. Während der zweistündigen Radiosendung der Hochsauerlandwelle berichtet Ergün beispielsweise über seine UNICEF-Aktion in Sambia. Als Gründer des KinderRechteForums liegt ihm dieses Projekt natürlich ganz besonders am Herzen. 20 motivierte junge Menschen und zahlreiche weitere Partner bieten heutzutage für dieses Forum von den Standorten Köln, Berlin und Darmstadt aus bundesweit Hilfestellungen an, wenn es um die Rechte der Kinder geht. Üwen Ergün wird als bekennender Sauerländer mit türkischen und portugiesischen „Familien-Wurzeln“ während der Sendung Rede und Antwort zu Fragen der Heimat, der Flüchtlingspolitik, zum Thema „Rassismus“ und zu den vielfältigen Kulturen anderer Länder stehen. Die Radiosendung im Bürgerfunk von Radio Sauerland findet am Sonntag, dem 28.02.2016 von 19 bis 21 Uhr statt. Sie ist in Marsberg und Umgebung über die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. über die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu hören. Alternativ und weltweit kann sie über das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ankündigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Marsberger-Geschichte.de 

 

Im Rahmen der Vorbereitungen zur Radiosendung „Hiegemann unterwegs… Sauerländer Köpfe“ besuchte Üwen Ergün (Bildmitte) mit seiner Mutter Paula seinen Geburtsort Marsberg und kam mit Andreas Karl Böttcher, Vorsitzender der „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ ins Gespräch. Foto: Dirk Hustadt, Fotografie, Marsberg


Tom Renos „Twelve“ macht Lust auf Country-Music –

Neues Album mit deutschen und englischen Songs

Marsberg. Was macht ein Country-Sänger im Winter? – Ganz einfach: Er produziert in seiner Heimatstadt Marsberg ein neues Album! Der in der Country-Szene bekannte Sänger Tom Reno präsentiert jetzt passend zum Start des Country-Music-Meetings in Berlin vom 05. bis 07.02.2016 sein Debüt-Album: „Twelve“. Tom Reno, der auf dem dreitägigen Meeting selbstverständlich neben zahlreichen weiteren Künstlern aus 15 Nationen mit einem Stand vertreten ist: „Dass mein Album – anders als das man es vermuten könnte – genau 12 Titel hat, ist allerdings eher Zufall… Vielmehr ist die Zahl 12 meine Glückszahl. – Ich bin schließlich am 12.12. geboren. Die Zahl ist nicht nur der Name meines Albums, sondern regelrecht Programm!“ Reno weiter: „Glücklich bin ich natürlich darüber, dass uns im „Steinberg-Tonstudio“ im benachbarten Diemelstadt-Wrexen mit dem Produzenten Horst Grühl ein guter Mix aus deutsch- und englischsprachigen Songs gelungen ist!“ Die selbstkomponierten Lieder von Tom Reno „Sanja“, „Jahr für Jahr“ und „Wonderland“ sind auf der CD die Garanten für „Country-Music made in Marsberg“. Aber auch international namhafte Songschreiber kooperieren mit Tom Reno. Der Komponist Vic Holdroyd (UK) steuerte gleich vier tolle Titel bei, u. a. auch den Opener „Gonna be there soon“ mit Co-Writer John D. Cole aus den USA. Das Team Theo Bachschmid & Heinz Klockhaus (beide Deutschland) komponierten für Reno die zwei deutschsprachigen Songs „Sei ein Cowboy“ und „Jedes Pferd“. „Sei ein Cowboy“ avanciert schon jetzt regelrecht zum Ohrwurm und ist ein wahrer Hit. Auch der Traum aller Country-Freunde: „Ich möcht so gerne mal nach Nashville“ erfüllt sich Dank Tom Renos Debüt-Album. Zur Komposition von Ray Stevens singt der Marsberger Country-Sänger den ins Deutsche übersetzten Text von Larry Schuba (Western Union). Das Tom-Reno-Debüt-Album macht regelrecht Lust auf Country-Music – getreu dem Motto: „Keep it country!“. „Twelve“ kann über die Homepage: www.Tom-Reno.de für nur 13,99 Euro zzgl. Porto oder unter info@Tom-Reno.de bestellt werden. Vorrätig ist die CD im Marsberger Handel bei der Buchhandlung Podszun oder an der Tankstelle Bunse.       

 
Cover des Debüt-Albums „Twelve“ vom Marsberger Country-Sänger Tom Reno
  Country-Sänger Tom Reno in seiner Marsberger Heimat 
 


Katz und Hund rundum gesund –

Die Marsberger Radio-Geschichten starten „tierisch-gut“ ins neue Jahr

Bredelar. Gute Vorsätze für das neue Jahr haben wir alle! – Gesundheit und Wohlbefinden stehen da auf der Wunschliste ganz oben. Das gilt auch für unsere treuen Vierbeiner. Der Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ und Radio-Moderator Markus Hiegemann geben am Sonntag, dem 24.01.2016 ab 19 Uhr zwei Stunden lang in der Radio-Reihe „Hiegemann unterwegs…“ wertvolle Tipps für alle Katzen- und Hundebesitzer. Im Marsberger Ortsteil Bredelar stehen im dortigen „Hunde Vital-Zentrum“ für den Bürgerfunk der Hochsauerlandwelle Julia, Sabine und Ernst-Leander Ludwig, Kornelia Pape, Angelika Schild, Petra Schmelter und Barbara Digulla in allen Fragen zur „Haustier-Gesundheit“ Rede und Antwort. „Katz und Hund rundum gesund!“, so lautet das Thema dieser tierisch-guten Sendung, in der der Stellenwert des Hundes in früheren Zeiten und heutzutage durchleuchtet wird. Über die Aufgaben eines Groomers wird ebenso wie über die Pflege eines Hundes gesprochen. Krankheiten erkennen und das Wohlbefinden sowie die Gesundheit der Vierbeiner durch eine artgerechte Ernährung stärken, das ist das Ziel der Bredelarer Fachleute. Interessante Einblicke und tolle Anekdoten sind da Programm, wenn die Damen des "Hunde Vital-Zentrums" aus dem Nähkästchen plaudern. Geballtes Fachwissen wird in der zweistündigen Radiosendung am Sonntag von 19 bis 21 Uhr präsentiert: Wichtiges Knowhow für alle Tierfreunde! Die Radio-Sendung ist in Marsberg und Umgebung über die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ (guter Empfang im Waldecker Land) bzw. über die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu hören. Alternativ und weltweit kann sie über das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Sendungen und Ankündigungen finden Sie immer im Radio- und Veranstaltungskalender unter: www.Hochsauerlandwelle.de

 

Julia und Sabine Ludwig sorgen für das Wohlbefinden aller Hunde. Foto: Sabrinity – Sabrina Voss, Madfeld 

 


DO BISTE PLATT zurück aus der Winterpause

Marsberg / Brilon / Olsberg / Eslohe / Waldecker Land. Am Montag, dem 25. Januar 2016, nimmt die Hochsauerlandwelle mit seinem Moderator Markus Hiegemann in der Reihe „DO BISTE PLATT“ wieder seinen Stamm-Sendeplatz montags ab 20 Uhr auf den Frequenzen von Radio Sauerland ein. Die erste Sendung im Jahr 2016 blickt auf das vergangene Jahr zurück: Im Januar 2015 stand der „Plattdeutsche Friseursalon“ in Marsberg-Meerhof im Mittelpunkt. Im März folgte das 30-jährige Jubiläum des Theaterstücks „Dat Nülleken“ in Brilon-Scharfenberg. Traditionell im Mai treffen sich die plattdeutschen Arbeitskreise im Stertschultenhof in Eslohe-Cobbenrode. 2015 wurde das Treffen mit plattdeutschen Liedern und Vorträgen von Marsberg-Oesdorf ausgerichtet. Aus Eslohe gab es interessante Sendungen zu den Themen „Heimat“ und „Flüchtlinge“ und zum Jahresabschluss verdoppelte sich die Zahl der an der plattdeutschen Radiosendung teilnehmenden Arbeitskreise, so dass nun neben dem Briloner Heimatbund – Semper Idem e. V., der Kolpingfamilie Eslohe und den Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V. auch der Heimatbund der Stadt Olsberg, die Abteilungen des Waldecker Geschichtsvereins aus der Gemeinde Diemelsee (Adorf) und Diemelstadt (Rhoden) regelmäßig plattdeutsche Beiträge einbringen. Besonders im Waldecker Land hat man großes Interesse an der Sendung, da – anders als man es erwarten würde – in Diemelsee und Diemelstadt auch noch „Siuerlänner Platt“ gesprochen wird, in Korbach aber eben nicht mehr. Für 2016 steht natürlich zunächst der „Fastelovend“ im Mittelpunkt. Die Karnevalisten stehen schon in den Startlöchern… Die Radiosendungen sind in Marsberg und Umgebung über die UKW-Antennen-Frequenzen 94,8, 96,2 oder 106,5 MhZ bzw. über die Kabel-Frequenz 107,4 MhZ zu hören. Alternativ und weltweit können sie über das Webradio von www.RadioSauerland.de mitverfolgt werden. Weitere Informationen zu der Platt-Sendung der Hochsauerlandwelle gibt es ab sofort unter www.Hochsauerlandwelle.de mit einem umfangreichen Wortarchiv und einem ausführlichen Radiokalender. Alle Sendeinhalte sind über www.facebook.com/Hochsauerlandwelle abrufbar.

 

Der plattdeutsche Friseursalon in Meerhof geht wieder auf Sendung.
 


Die „Marsberger Geschichten“ gehen neue Wege –

Der Geschichts- und Heimatverein bilanziert
 

Marsberg. 2015 ist Geschichte pur! Das stellte jetzt der Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ im Rahmen seiner Jahresbilanz für das Jahr 2015 fest. 2016 wollen die „Marsberger Geschichten“ allerdings neue Wege gehen. Gesucht wird eine zusätzliche Museums-Filiale. Andreas Karl Böttcher, Vorsitzender der Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.: „Der Verein hat uns, den handlungsbevollmächtigten Vorstand, beauftragt, eine zusätzliche Museums-Filiale neben unserem Museum „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ einzurichten! Das Museum „Haus Böttcher“ in der Eresburgstraße 28 ist insbesondere im Zusammenspiel mit den vielen Stadtführungen, die unser Heimatverein in Obermarsberg anbietet, einmalig. Auch die Außendimensionen des Gebäudes von an die 25 Metern Länge und rund 15 Metern Breite lassen auf 4 Etagen vielerlei Möglichkeiten zu. Wir haben aber festgestellt, dass gerade ältere Mitbürger Marsbergs und auch viele Touristen von auswärts, die beispielsweise per Bahn anreisen, es eher beschwerlich finden, auf den Berg zu kommen. Der Höhenunterschied zur Marsberger Kernstadt für evtl. Spaziergänge und die eher schlechten Busverbindungen des öffentlichen Nahverkehrs am Wochenende sind da nur zwei Beispiele!“ Böttcher weiter: „Unser Verein sucht daher geeignete Ausstellungsräume in der Niedermarsberger Innenstadt als zusätzliches, museales Angebot. – Idealerweise ein altes, bezugsfertiges Fachwerkhaus, das dann von uns mit der nötigen Sicherheitstechnik und mit mannigfachen Ausstellungsexponaten bestückt werden kann!“ Der Marsberger Geschichts- und Heimatverein freut sich hier ab sofort auf viele Hinweise und Angebote aus der Marsberger Bevölkerung. Das Vereinsjahr 2015 war mit insgesamt 127 Aktionen, davon 21 Stadtführungen durch das historische Obermarsberg, sehr erfolgreich. Sicherlich ist die Zahl der Stadtführungen gegenüber 2014 mit insgesamt 38 Stadtführungen zurückgegangen. Allerdings muss man die vielen zusätzlichen Führungen des Jahres 2014 anlässlich des 1.200-jährigen Todestages von Karl dem Großen, der viele Besucher im „Karls-Jahr“ nach Obermarsberg lockte, herausrechnen. Die „Palette“ der Gruppen, die sich die Geschichte Obermarsbergs verdeutlicht haben lassen, ist von der Adelsfamilie von Jagow, über den Lehrerverband Paderborn bis hin zur Icker-Kantorei aus Belm, die in der Niedermarsberger Propsteikirche während eines Gottesdienstes einen Auftritt hatte, sehr bunt- und breitgefächert. Interessant waren auch in 2015 Zusammenarbeiten mit dem Naturpark Diemelsee, der bekanntermaßen bis nach Obermarsberg reicht. Willingen war im Jahr 2015 Gastgeber des Deutschen Naturparktages. In Obermarsberg führten hierzu Johannes Schröder (VNV), Werner Schubert und Benedikt Wrede (Biologische Station des HSK) an die 100 Teilnehmer aus rund 40 Naturparken Deutschlands zu allen Punkten des Naturschutzes im Naturpark Diemelsee in der Gemarkung zwischen Giershagen und Obermarsberg. Die „Marsberger Geschichten“ präsentierten 2015 auch zahlreiche plattdeutsche Radio-Sendungen vom Erlingser Karneval, über den plattdeutschen Meerhofer Friseursalon, Sondersendungen zu Mensch und Tier bis hin zu Adventssendungen. Die Sendung mit den Schülern der 3. Klassen der Katholischen Grundschule am Marsberger Burghof wurde sogar zum Bürgermedienpreis NRW zugelassen. Insgesamt stehen bei der Hochsauerlandwelle 50 plattdeutsche Radio-Sendungen mit Marsberger, Briloner, Olsberger und Esloher Sprechern für das Jahr 2015 zu Buche. Besonders stolz ist man auf die Kooperation mit den „Platt-Sprechern“ aus dem Waldecker Land. Erste Kontakte wurden 2015 nach Diemelstadt und in die Gemeinde Diemelsee geknüpft. Hochdeutsche Radio-Highlights setzten die „Marsberger Geschichten“ z. B. mit den Eisbahnfreunden Marsberg, mit einem Rückblick zum Festakt 25 Jahre Radio Sauerland, zum Kreisschützenfest in Essentho, zu 50 Jahre Naturpark Diemelsee, zum Marsberger Grenzbach, der Orpe, oder zum Erlinghäuser Brauchtum. „Sauerländer Köpfe“, so heißt die neue Radio-Reihe der Hochsauerlandwelle. Moderator Markus Hiegemann entlockte zusammen mit den „Marsberger Geschichten“ von Hermann-Josef Hoffe, Dr. Adalbert Müllmann und Hermann Schröder viele ganz persönliche Bekenntnisse zur Sauerländer-Heimat. Mit dem Sauerländer Heimatbund und der Marsberger Ortschaft Oesdorf organisierte man inhaltlich den „Plattdeutschen Tag im Sauerland“ im Stertschultenhof Cobbenrode. Die Oesdorfer Platt-Sprecher ernteten von allen Sauerländer Heimatfreunden tosenden Beifall für ihre Darbietungen. Plattdeutsche Sprecher des Vereins aus Beringhausen und Oesdorf unterstützten auch die Verwirklichung des „ISA“-Projektes (ein interaktiver Sprachatlas) der LWL-Kommission für Mundart- und Namenforschung Westfalens, sodass dieses Portal in 2015 online gehen konnte. Zahlreiche neue Exponate wurden von der Bevölkerung dem Museum „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ gestiftet. Die für die Geschichte interessantesten Stücke werden in der Reihe „Marsbergs Fundstück des Monats“ mit Hintergrundinformationen regelmäßig prämiert. Geschichtliche Aufarbeitungen nahm der Verein zu den Themen „40 Jahre HSK“, Einmarsch der Alliierten vor 70 Jahren in Bredelar und Giershagen, Abschuss eines Flugzeugs über Padberg oder den Bauten der Kirchen in Meerhof, Padberg und Leitmar vor. In 2015 schafften es die „Marsberger Geschichten“ zweimal den WDR ins Marsberger Stadtgebiet zu locken. Zum Larenz-Altar und Figuren der Leitmarer Kirche filmte ein Kamera-Team in der Oesdorfer Spezialwerkstatt Scholand im Frühjahr 2015 und vor dem Weihnachtsfest war der WDR erneut Gast in Marsberg. Szenen zum gewickelten Jesuskind des Museums „Haus Böttcher“ wurden in Obermarsberg und Padberg mit dem Restaurator Schröder, Gräfin Droste zu Vischering und Ortsheimatpfleger Becker eingefangen. Mit den Auftragsbüchern zur Bildhauerwerkstatt Larenz und einem Werk von Elmar Brohl (Stadtbaudirektor i. R., Marburg) zur Familiengeschichte sowie zu den Larenz-Kreuzwegen konnten 2015 von den „Marsberger Geschichten“ zwei Publikationen vorgestellt werden. Ferner unterstützte der Geschichts- und Heimatverein beispielsweise die erste Trauung auf dem Diemelsee oder andere Geschichtsausstellungen in Westfalen. Last but not least wurde zum Ende des Jahres 2015 das neue Internetportal „Unser Marsberg“ ins Leben gerufen, sodass es auch in 2016 wieder heißt: „Lust auf Marsberg“! Weitere Informationen zum Marsberger Geschichts- und Heimatverein finden Sie unter: www.Marsberger-Geschichte.de

 

Die Icker-Kantorei aus Belm war im Rahmen einer Stadtführung zu Besuch im historischen Obermarsberg.
 
Oesdorfer Platt hielt Einzug in Cobbenrode – Rappelvoller Stertschultenhof
WDR-Team und Elvira Böttcher in der Oesdorfer Werkstatt

Kleine Platt-Sprecher ganz groß im Radio
WDR-Team drehte in Obermarsberg und Padberg – Das gewickelte Jesuskind
Bei den Vorbesprechungen zur Sendereihe „Sauerländer Köpfe
 


Einmaliges Galvano-Bildnis aus Marsberger Kupfer jetzt im Museum –
Larenz-Kreuzweg wurde restauriert

Obermarsberg / Oesdorf. Das Museum „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ ist um eine „Attraktion“ reicher: Aus der bekannten Marsberger Bildhauerwerkstatt der Gebrüder Franz und Bernard Larenz stammt ein Galvano-Bildnis. Unter dieser ganz besonderen Technik versteht man die elektrochemische Abscheidung von metallischen Niederschlägen auf Substrate. Die Geschichte der Galvanik beginnt im Jahr 1780. Diese Technik beherrschten auch die Künstler des Diemeltals, die Bildhauer Larenz, und fertigten hiermit regelrechte Meisterwerke. Eines dieser besonderen Werke – eine Galvano-Kreuzwegstation aus Marsberger Kupfer – ist jetzt im Besitz des Museums „Haus Böttcher“ in Obermarsberg. Das Bildnis zeigt die 12. Kreuzwegstation mit der Szene „Jesus stirbt am Kreuz“. Die bildliche Darstellung der „Kreuzigungsgruppe Christi“ spiegelt Jesus am Kreuz, Mutter Maria zur linken Seite und seinen Jünger Johannes an der rechten Seite des Kreuzes wider. Der Zahn der Zeit hatte allerdings an dieser Kreuzwegstation genagt. Außerdem war eine Ecke aus der Kupferplatte herausgebrochen. Der Marsberger Geschichts- und Heimatverein „Marsberger Geschichten – Schlüssel zur Vergangenheit e. V.“ beauftragte jetzt die Oesdorfer Spezial-Firma „Restaurierungen Uta Scholand“ für die fachgerechte Instandsetzung dieses einmaligen Galvano-Bildnisses der Larenz-Werkstatt. Sie reinigte u. a. die Kreuzwegstation, verlötete die abgebrochenen Stellen und nahm am gesamten Bildnis Farbretuschen vor. Somit kann das Museum „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“ jetzt 54 Kirchenfiguren sowie Modelle, 4 Altäre samt Bildern und diverse Kreuzwegstationen der Larenz-Werkstatt präsentieren. Sie stammen aus zahlreichen Kirchen Marsbergs und der Region sowie aus Privat- und Adelshäusern. Die Bildnisse der eichengerahmten Kreuzwegstationen sind aus Terrakotta, Gips sowie Kupfer. Als Nächstes stehen Arbeiten an einer lebensgroßen Herz-Jesu-Figur an. Die Figur stand ursprünglich im alten Niedermarsberger Krankenhaus auf dem Altar. Weitere Kreuzwegstationen der Larenz-Werkstatt befinden sich beispielsweise in der Niedermarsberger Propsteikirche, der Obermarsberger Nikolaikirche, in Rimbeck, Philadelphia, Kiedrich und Meggen. Nähere Informationen findet man unter: www.Museum-Obermarsberg.de

 
Der restaurierte Galvano-Kreuzweg aus Marsberger Kupfer wurde in der Larenz-Werkstatt hergestellt und ziert jetzt das Museum „Haus Böttcher – Marsbergs Haus der Geschichte aus 1589“.
 





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